Future Weekly
Die zwei Startup Veteranen Daniel Cronin und Markus Raunig sprechen mit jeder Menge Humor über Technologie, Unternehmertum und die Zukunft. Jeden Donnerstag analysieren sie die interessantesten News der Woche und küren Rockstars, die die Welt von morgen prägen. Jeden Sonntag begrüßen sie im Deep Dive visionäre Gäste für einen Blick hinter die Kulissen aktueller Trends und formulieren gemeinsam Moonshots & Predictions. Ein Podcast der verschiedene Welten verknüpft und mit mutigen Thesen inspiriert.
Future Weekly
#423 - Polit-Erdbeben, Elon vs MAGA, Geburtenrate
Use Left/Right to seek, Home/End to jump to start or end. Hold shift to jump forward or backward.
👻 AT Polit-Erdbeben
🍿 Elon vs MAGA
🦚 Europas Babykrise
🇨🇳 AI Sputnik Moment
🇪🇺 EU goes USB C
😢 Coworking Salzburg Ende
🕯️ Bench Shutdown
🏄♂️ TTTech Auto 625 Mio Exit
🎸 Rockstar: Christian Gruber
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Musik (Intro/Outro): www.sebastianegger.com
Production: Hanna Moser
Musik (Intro/Outro): www.sebastianegger.com
Einen wunderschönen guten Morgen, good, guten Abend, welkom by Future Weekly. Happy New Year! Wir sind zurück aus der Weihnachtspause. Heute by me ist Adrian. Hallo Adrian.
SPEAKER_00Hallo, hallo, schön with you in the neue Jahr starten zu dürfen.
MarkusIch freue mich auch sehr. And gemeinsam haben wir natürlich viele Themen im Gepäck der letzten zwei Wochen. Während wir quasi im Weihnachtsschlaf waren, hat sich einiges getan in der Welt da draußen. Wir haben ein ziemliches Politerdbeben in Österreich erlebt, über das wir natürlich sprechen. Wir haben ja den ersten Twist zwischen Elon und Maga erlebt, wenn es ums Thema Visa geht. Wir haben neue Zahlen zur europäischen Babykrise bekommen. Es gab potenziellen AI-Sputnick-Moment. Die Europäische Union hat USB-C für alle eingeführt. Coworking Salzburg hat leider das Ende verkündet. Bench, ein amerikanisches Startup, ist ziemlich heftig gecrashed, zum denkbar schlechtesten Zeitpunkt. Gleichzeitig hat TitiTech Auto einen bemerkenswerten Exit announced. Und wir haben natürlich auch wieder eine Logstart der Woche. In diesem Sinne, Future Weekly, here we go. Und wir starten mit den News. Und ja, wir sind ein Tech-Podcast, aber um einen News kommen wir diese Woche natürlich nicht rum. Und zwar das Ende der Regierungsverhandlungen von NEOS, ÖVP und SPÖ und den darauffolgenden Umwälzungen der österreichischen Politik und jetzt halt dem, was sich da anbahnt, an Blaus-Schwarz. Wie hast du das letzte Wochenende verbracht und auch mitbekommen?
SPEAKER_00Ja, ich war am Wochenende mit ganz anderen Dingen beschäftigt, irgendwie, aber es ist trotzdem nicht an mir vorbeigegangen, klarerweise, und war schon irgendwie schwierig mit anzusehen und mit anzuhören. Von ja, da wird lange dran gearbeitet und gefühlt irgendwie versucht, ehrlich was auf die Beine zu stellen, zu und dann ging es Schlag auf Schlag und sofort gefühlt was, ging es sofort um, okay, Schuldzuweisungen und wer hat jetzt was wie falsch gemacht und sich gleich in Position bringen für, keine Ahnung, nächste Wahlen oder wie es auch immer weitergeht? Ich fand es anstrengend. Es war ein anstrengendes Wochenende oder langes Wochenende, was dieses Thema angeht. Und ja, also ich persönlich bin einfach überhaupt gar nicht so interessiert an den Schuldzuweisungen. Wer jetzt wann, wie, wo. Ich weiß nicht. Wie geht es dir damit?
MarkusJa, ist schon eine Richtungsentscheidung, natürlich, die da passiert ist. Und keine optimistische Richtungsentscheidung. Also ich glaube, der Grund, warum halt auch die NEOs gesagt haben, dass sie das nicht machen, ist, dass sie halt geglaubt oder den Glauben nicht gehabt haben, dass sie da wirklich Österreich wieder in eine positive Richtung bringen können. Sonst hätte es meines Erachtens aus einer auch einer parteitaktischen Perspektive schon Sinn gemacht, das jetzt zu tun und zu zeigen. Man packt an. Ich glaube, das Budget hat dabei eine sehr große Rolle gespielt und ich glaube, das hat wahrscheinlich von Anfang an. Ich könnte mir vorstellen, wenn der Bundespräsident gewusst hätte, wie dramatisch die Spielbudgettlage ist, bin ich mir nicht sicher, ob er den Regierungsauftrag so gegeben hätte.
SPEAKER_00Es war ja auch so, dass solange irgendwie Budget nicht das Thema war, sondern nur die Inhalte, ging es ja irgendwie positiv vorwärts. Und dann ging es darum, wo steckte man das Geld hinein und auf einmal ging es dann gar nicht mehr. So, also jetzt von außen so ein bisschen drauf geschaut, so hat es sich für mich angefühlt.
MarkusJa, ich glaube, für viele fühlt sich das halt jetzt wie eine undankbare Aufgabe an in den nächsten Jahren, dass man dieses Budget sanieren muss, was halt wirklich einfach nicht gut ausschaut. Ich glaube, das, was man halt jetzt hat, ist eine Verhandlungsposition, die unglaublich gut für die FPÖ ist. Also da jetzt quasi zu sagen, der ÖPP, entweder wir gehen in Neuwahlen oder ihr macht es mit uns eine Regierung, das ist halt wirklich the worst case possible für die ÖVP. Und ich bin auch immer noch darüber zu sagen, als Juniorpartner in eine Regierung zu gehen, der gleichen Richtung, wo beide quasi im politischen Spektrum in eine ähnliche Richtung gehen, ist immer unglaublich schwierig. Also da gibt es sehr wenig zu gewinnen, weil wenn es ihnen gelingt, einen positiven Weg einzuschlagen, also natürlich ein großes Wenn, dann gewinnt in erster Linie auch immer die stärkere Partei und die Partei, die halt den Bundeskanzler stellt. Und wenn es nicht gelingt, dann werden sowieso beide abgestraft. Und das muss man sicher jetzt auch noch anschauen, ob eigentlich diese beiden, also FPÖ und ÖVP, auf einen grünen Zweig kommen, weil ich glaube, da gibt es schon auch, also die Anreize für beide Seiten sind jetzt gar nicht so groß. Die FPÖ, für die ist Neuwahlen aktuell bei den aktuellen Umfragen interessant, für die ÖVP jetzt da in eine Regierung zu gehen, ist echt nicht attraktiv. Das heißt, schauen wir mal, ob es überhaupt so hinkommt. Es ist natürlich für das Standing Österreichs, international ist es, also ein Kanzlerkickel natürlich schon sehr schwierig. Auch wenn es darauf ankommt, internationales Tech-Talent nach Österreich zu holen. Das wird sicher nicht einfacher dadurch. Ja, die Signalwirkung braucht man gar nicht reden. Vielleicht gelingt dadurch ein bisschen Entbürokratisierung, vielleicht gelingen dadurch endlich ein paar Anreize für Kapital wie Wood C. Aber ja, es ist jedenfalls eine schwierige Ausgangslage, glaube ich, auch für Start-ups. Und dass das diese Allianz mit den Rechtspopulisten oder generell mit den Populisten, dass das schon schwierig ist, zeigt auch jetzt einen Blick nach Amerika. Also wenn man sich gerade anschaut, wieder da gab es in den letzten zwei Wochen große Diskussionen rund um das Visaprogramm. Das ist genau dieses Thema, wo halt dann so da nicht mehr viel Einheinigkeit besteht, wo ein Elend sagt, ja bitte kommen, wir brauchen die talentierten Leute, die klugen Köpfe aus der ganzen Welt und MAG, also die, sage ich ja mal, die Trump-Gefolgschaft der ersten Stunde, die sagt, nein, auf keinen Fall, America First, und wir brauchen gar keine internationalen Leute. Und bevor man irgendwann ins Land holt, müssen wir natürlich zuerst mal Inländer anstellen. Und da gab es einen ziemlich heftigen Clash, auch nicht gerade Nobel geführt. Also da hat ein Twitter-Account gepostet. So basically the right split into two factions, tech right and right-right. And the tech right is like, hey, we need Visa, people to do the jobs, and the right right was like, no, you need to hire Americans. And the tech right is like, but you guys are retarded. Und also, das muss man echt einmal sagen. Und was schreibt Elon drunter? That pretty much sums it up. Das muss man halt auch echt einmal so. Und interessanterweise, obwohl da unglaublich viel Druck auch gekommen ist von Maga, hat sich Trump dann hinter Elon gestellt. Also das war schon auch ein Zeichen, dass die beiden sehr stark unter einer Decke steckten. Und ich bin schon gespannt, ob das auch weiter so gelingt, ob Elon halt wirklich, sag ich einmal, Trump ein bisschen auch den Weg vorgeben kann und vielleicht halt auch irgendwie Druckmittel hat. Oder ob das jetzt halt mal ein erster Ausreißer war. We will see.
SPEAKER_00Ja, das ist schwierig einzuschätzen, wie es gehen wird, aber es ist ein schönes erstes Beispiel davon, dass diese Allianz, die jetzt gerade so harmonisch ausgesehen hat und das macht alles so viel Sinn und auch andere Te-Giganten und deren Founder irgendwie sich herankuscheln und ein Millionchen hier oder da mal spenden und irgendwie, aha, die ganze Te-Szene wie jetzt rechter und auch Facebook hat ja angekündigt, irgendwie die Moderation anders und nicht mehr so restriktiv zu machen, was ja total im Sinne der Magerleute wäre. Also dieses Kuscheln und diese ganze Richtung, das ist ein Beispiel für, vielleicht passt das eigentlich doch nicht so gut zusammen alles. Weil das ist so ein offensichtliches Ding, das da jetzt gleich rauskommt. Ja, klar wollen die Tech-Leute die besten Leute der Welt in die USA holen. Logisch, war ja auch immer so ganz wichtig. Ja, aber die, wie das beschrieben, right, right, die rechte, rechte, hat natürlich wieder gar kein Verständnis dafür. Also vielleicht ist dieser Fit doch nicht so gut und eindeutig. Weil ja klassischerweise die Tech-Szene immer ursprünglich eher auf der linken Seite unterwegs war und sich das jetzt stark geändert hat. Ich bin gespannt, wie es weitergeht, worauf ich warte und wie das ausgehen würde, wenn dann Trump und Elon mal clashen. Wie das aussehen wird. Weil für mich ist das vorprogrammiert, das kann, das muss irgendwann passieren. Das sind doch solche Alpha-Dudes, die da irgendwie sehr starke Meinungen und sehr viel on the line haben sozusagen. Irgendwann kommt dieser Clash. Ich weiß noch nicht, was es sein wird, aber ich bin gespannt, wann und was das sein wird.
MarkusIch meine, ich glaube, dass die Text-Szene wahrscheinlich immer relativ opportunistisch getrieben war. Also sich Partner in der Politik gesucht hat, wo sie das Gefühl hatten, mit denen kann man halt möglichst viel Innovation vorantreiben und möglichst viel auch bewegen. Und ich glaube, da ist die Text-Szene in den letzten Jahren halt wahrscheinlich mit den bisherigen Allianzen sehr frustriert gewesen, weil halt besonders beim Thema Regulierung, beim Thema Bürokratieabbau einfach sehr wenig weitergegangen ist. Und das ist auch ein natürlicher Clash mit tendenziell eher linken Parteien. Jetzt findet man halt halt heraus, okay, dann war der Opportunismus zu sagen, wir schmeißen das alles um, wir reißen alles nieder, das ist die politische Klasse, wir sind frustriert, wir wollen nicht mehr. Machen wir gemeinsam mit den Rechten, reißen wir das jetzt alles nieder. Aber natürlich gibt es auch dort wieder die Konfliktpunkte und die zeigt das jetzt auf. Und das ist natürlich auch etwas, wenn man nach Deutschland schaut, wo es ja auch erste Berührungspunkte gibt dazwischen AfD-Fantasien und zumindest einmal Tech Investoren, das ist sicher auch dort wieder ein Punkt, wo die clashen würden. Und das muss man halt einfach sagen. Ja, let's see, schauen wir mal, wie auch das Deutsche Ministerium jetzt auch tatsächlich es schafft zu entbürokratisieren. Und das ist einfacher gesagt, das getan. Aber wenn Trump wirklich bereit ist, da mit Elon den Weg zu gehen, kann tatsächlich auch mal was weitergehen. Aber es ist immer die Frage, zu welchem Preis. Und auf wessen Kosten. Genau, auf wessen Kosten. Und das wird natürlich jetzt auch der spannende Punkt sein in Österreich. Ist diese die Entscheidung von manchen wirtschaftlichen Gruppierungen da jetzt auch in Richtung Blaus-Schwarz zu pushen, trägt das irgendwelche Früchte? Und wenn ja, auf welchen Kosten? Und ja, ist es überhaupt realistisch, dass man diese doch sehr tief eingeschlagenen Pflöcke, die es halt einfach in Österreich gibt, dass man die aufbrechen kann?
SPEAKER_00Vielleicht nochmal zurück, genau hier nochmal zurück zu unserem ersten Thema. Wie schätzt du das ein? Wie das, sagen wir, Blaus-Schwarz ergibt sich jetzt. Gibt es deine Einschätzung? Kannst du da aus den Nähkästchen aus Erfahrungen plaudern? Kann das was Gutes sein? Ist das was Schlechtes für die Innovations- und Start-up-Szene in Österreich?
MarkusJa, wie gesagt, also ich glaube, ein Kanzler-Kickel ist schwierig, was das internationale Standing von Österreich angeht, was die Signalwirkung angeht, was halt auch. Ja, also grundsätzlich ist unternehmerisches Denken schon liberales Denken. Und das spricht sich halt explizit für eine, eigentlich, nimm mal liberale Demokratie aus. Also das Beispiel Orban ist jetzt Ungarn nicht gerade bekannt dafür, dass es ein großer Startup-Hotspot und Innovationshotbots ist. Also kann ich mir nicht vorstellen, dass die Startups-Szene da jetzt groß profitieren würde. Vielleicht gibt es punktuell eben Themen, wo es Fortschritte gibt, die bisher nicht möglich waren. Ja, steuerlich für Unternehmen Anreiz, also etwas in Richtung eines Beteiligungsfreibetrags oder einer Beteiligungsfreibetrag zum Beispiel, das ist wahrscheinlich in der Konstellation, könnte ich mir vorstellen, dass da jetzt mal was passiert. Das ist etwas, was wir seit zehn Jahren fordern. Gleichzeitig muss man sagen, naja, in der letzten schwarz-blauen Regierung ist das auch wieder nicht passiert. Also es wird sich zeigen, ob es jetzt tatsächlich passiert und wenn sind die Berührungspunkte mit der Start-up-Szene der FPÖ bisher sehr überschaubar gewesen. Sie waren auch gegen die Flexco zum Beispiel, weil sie doch recht enge Allianz mit den Notaren haben. Da sitzt auch ein bekannter Notar für die FPÖ im Parlament. Also so jetzt groß, Innovation, Ole und Startups kann ich mir eigentlich nicht vorstellen, dass das jetzt passiert, aber we never know. Wir werden sehen.
SPEAKER_00Vielleicht schauen sie sich was von den Maga, von den Tech-Right-Leuten ab. Da spricht der ewiger Optimist aus mir. Vielleicht kommt irgendwas Gutes dabei raus.
MarkusJa, ich meine, es gibt sicher irgendwie in der FPÖ auch, gibt es liberale Thinktanks und so. Also irgendwo gibt es sicher zu finden, ob die durchdringen, gegen die jetzt schon sehr stark ideologisch aufgeladenen Leute, die auch diesen Wahlkampf geführt haben. Und das wird sich zeigen. Du hast recht, man muss immer schauen, was kommt und muss natürlich probieren, auch immer konstruktiv zu bleiben, aber es ist sicher nicht einfach und es ist sicher herausfordernd. Was auch eine Herausforderung ist, ist Europas Babykrise, nenne ich es jetzt mal. Es gab einen Artikel von The Financial Times, der ganz schön gezeigt hat, dass eigentlich Gesamteuropa Probleme hat beim Thema Fertilität, also wie sehr Reproduktionsraten, so dass sich Europa auch selbst erhalten kann. Das sind eigentlich besonders die zentralen Player, alle unter dem Threshold, außer Frankreich, aber alle unter dem Threshold, den die UN als ultra low angibt, nämlich 1,4, also die Birth Rate unter 1,4. Deutschland ist jetzt auf 1,35 gefallen. Das bedeutet eben eigentlich, dass sich eine Volkswirtschaft so auch oder eine Gesellschaft nicht selbst erhalten kann, dass sie Migration braucht, um die Anzahl der Menschen zu erhalten oder wachsen zu lassen. Und die Historie hat gezeigt, dass wenn man das nicht schafft, man wachst, dass das ökonomisch sehr viele Herausforderungen mit sich bringt. Demografisch.
SPEAKER_00Alt und nicht wachsend ist eine schwierige Kombo. In Österreich sind wir jetzt bei 1,32 der Geburtenrate. Das ist schon. Ja, da würde ich sagen, wir sind absolut auf Migration angewiesen, heißt das. Das ist ein eindeutig Faktum eigentlich, dass das so ist. Da haben wir was zu tun, beziehungsweise Migration halt auch richtig zu machen. Und ja, das wird eine spannende Herausforderung, aber ist doch jetzt was Neues? Nicht wirklich. Wir wissen, dass das immer weiter in diese Richtung geht. Was ich spannend finde, ist die Überlegung, okay, was kann man jetzt dagegen tun? Wie kann man jetzt Leute motivieren? Oder ist das die Lösung? Wir müssen jetzt uns alle motivieren, Babys zu machen. Ist das der Weg? Vor ein paar Jahren gab es mal so eine krasse Kampagne in, ich glaube in Dänemark war das, ja genau. Do It for Denmark hieß das Ding. Diese Kampagne. Irgendwie ist mir im Kopf hängen geblieben, ich weiß nicht warum. Aber da ging es um genau dieses Thema und dieses Problem. Und ja, da gab es ein paar Steuerbegünstigungen und Incentives dieser Art. Aber im Endeffekt war es einfach eine lustige Kampagne und mit der Aussage Do it for Denmark. Brauchen wir eine Do-It for Austria-Kampagne?
MarkusAlso ich glaube, es wäre sicher gut für Österreich, wenn mehr Menschen Babys bekommen. Gleichzeitig ist das auch ein bisschen ein Teufelskreis gerade. Weil was wir erleben ist, ja, es gibt gerade ganz kleinen Ausschwung des Rechtspopulismus in ganz Europa. Der Rechtspopulismus ist getrieben dadurch, dass man eben Migration einschränkt. Das heißt, es gibt weniger Zuzug. Es bedeutet, der einzige Faktor, der aktuell dafür sorgt, dass Europa wachst, der wird eingeschränkt. Und gleichzeitig gibt es viele Leute, die jetzt sehr pessimistisch gerade sind, was die Zukunft angeht, was den Klimawandel angeht, wie man halt auch potenziell Kinder in diese Welt setzen kann. Es gibt Leute, die sagen, nein, sie glauben nicht, dass die Welt lebenswert sein wird und deswegen wollen sie gar keine Kinder bekommen.
SPEAKER_00Das ist ein Riesenthema, das Narrativ, in dem wir oder die vielen Narrative, in denen wir uns bewegen, diese Negativen, die überall rum sind, die motivieren ja halt nicht unbedingt. Also wenn quasi mein Geld wird weniger, Inflation, ich habe die Klimakrise, alles wird sowieso kaputt sein, ich habe keine wahnsinnigen AI wird sowieso alles übernehmen. Keine, alles Doomsday, alles ist ganz schlimm. Und wenn ich in diesem Narrativ unterwegs bin die ganze Zeit, dann ist der Gedanke halt tatsächlich schwierig, Kinder in die Welt zu setzen, weil wie werde ich denn das machen dann und so weiter.
MarkusDu hast vollkommen recht. Ich finde, das ist einer der ganz entscheidenden Punkte. Und das ist nämlich auch, glaube ich, mit ein Punkt, warum halt politisch das so schwierig ist. Du musst es schaffen, positive Zukunftsbilder zu schaffen. Du musst einen Weg schaffen, wie Leute daran glauben, dass das, was da passiert, auch erfolgreich sein kann. Und das wäre schon auch meine Hoffnung gewesen, dass man das auf politische Ebene schafft, auch im Hinblick auf Ja, es gibt unglaubliche Fortschritte im Bereich künstlicher Intelligenz. Es ist sehr wahrscheinlich, es ist nicht sicher, aber es ist greifbar, dass wir in den nächsten fünf Jahren, wenn man jetzt eine Legislaturperiode hernimmt, dass man vielleicht sogar schon in den nächsten ein, zwei Jahren Intelligenz eines Menschen Replizieren kann durch eine künstliche Intelligenz. Das heißt, Produktivitätsgewinne sind sehr realistisch darspellbar. Das heißt auch, wieder Wachstum ist sehr realistisch darspellbar. Es geht dann halt nur darum, wie kann man schaffen, dass halt auch eine Gesellschaft insgesamt davon profitiert. Und das so zu framen und das auch als Chance wahrzunehmen, das würde ich mir schon auch wünschen von politischen Entscheidungsträgern und dass man diesen Optimismus versprüht und dass man da auch Ideen und Pläne hat, wie das passieren kann. Anstatt dass man sich jetzt versteckt vor, ja, das Budget ist gravierend und wir werden überall sparen müssen und deswegen können wir keine Verantwortung übernehmen. Also es ist jetzt hart gesagt, aber ich glaube, es braucht von allen Menschen, und da nehme ich uns nicht raus, mehr Optimismus. Optimismus ist ein Cheatcode im Leben. Wenn man optimistisch ist, dann passieren auch gute Dinge. Das klingt banal, aber es ist wirklich so. Und ich glaube, das ist auch etwas, was wir vielleicht kulturell mehr verankern, was man auch in die Schulen mehr bringen muss. Dieses proaktiv-optimistische Denken. Weil dann glaube ich auch, ist Reproduktionsrate wieder ein Thema. Birthrate, ich glaube, dass das wird dann auch dadurch wieder steigen.
SPEAKER_00Ich bin ganz bei dir. Ich sehe das genauso dieses, wenn ich optimistisch in die Zukunft blicke, dann mache ich Pläne, dann male ich mir aus, wie die Zukunft für mich aussehen kann. Ich gestalte Szenarien, ich bin im aktiven Tun und nicht nur im Zurückszen und Warten, was passiert. Und deshalb brauchen wir positive Narrative, Ideen, Ansporn, Dinge zu gestalten und zu machen. Dann macht's Spaß und wir leben in wahnsinnig spannenden Zeiten. Also allein was uns Technologie alles möglich macht und demnächst noch mehr möglich machen kann, ist ja der absolute Wahnsinn. Also ja, lass uns da positiv in die Zukunft gehen und schauen, weil da gibt es eine Riesenspielwiese an Dingen, die wir tun können. Und ich finde es schade, dass wir uns eben auch politisch viel zu wenig damit beschäftigen. Mit, okay, was sind jetzt wirklich mögliche Szenarien? Und da gibt es so viele mögliche positive Szenarien. Wie können die jetzt gestalten und machen? Und da fehlt mir komplett politisches Storytelling in diese Richtung. Das sind nur alte Themen, das sind nicht wirklich neue Themen und wenn neue Themen, dann wird Angst davor gemacht, anstatt die als Chancen darzustellen, das stört mich sehr.
MarkusJa, und da hast du vollkommen recht. Und das ist ja wahrscheinlich auch das, wo ich mir wirklich vorstellen kann, wie diese Regierungsverhandlungen abgelaufen sind, weil wir das ja auch selbst gemerkt haben bei der FlexCom oder bei der Mitarbeiterbeteiligung, wo halt dieses alte ideologische Denken durchkommen, weil es auch verständlich ist, wenn du 30, 40 Jahre immer arbeitest in einem Konstrukt, wo du halt, wenn du jetzt, sag ich mal, bei der Arbeiterkorn bist, dann siehst du immer halt nur mit dem Filter, du siehst die Unternehmer, die halt unglaublich scheiße zu ihren Mitarbeitern sind, weil das sind die, die bei dir am Tisch landen. Und auf der anderen Seite, wenn du bei der Wirtschaftskamera auf der Arbeitgeberseite sitzt, dann siehst du halt auch immer wieder nur die Fälle, wo halt Leute faul nichts machen und den Arbeitgeber ausnutzen, weil das halt auch wieder die Fälle sind, die auf deinem Tisch landen. Das heißt, du hast einen unfassbaren Bias und diesen Bias trägst du ins Leben hinein und kannst dann auch aus diesem Bias nicht rauskommen. Und deswegen ist dann halt auch so was Absurdes wie das eine Mitarbeiterbeteiligung, die etwas ist, was eigentlich soziale Mobilität ermöglicht, die eigentlich MitarbeiterInnen dabei unterstützt, dass sie mitpartizipieren im unternehmerischen Erfolg, das genau diese Brücke baut auch zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Das ist dann etwas, was zum Beispiel von einer Arbeiterkammer hauptsächlich eigentlich abgelehnt wird, weil das in ihrem ideologischen Konstrukt halt nicht passt. Und ich kann mir genau vorstellen, und das ist jetzt, sage ich, in beide Seiten, dass halt auch bei den Regierungsverhandlungen genau diese Dinge das unglaublich schwierig machen, neue Konzepte, positive Konstrukte für die Zukunft zu schaffen, weil du immer nur in diesem Kampfmodus bist. Und das müssen wir wirklich durchbrechen.
SPEAKER_00Ja, dieses Loslassen von alten Dingen, das ist nicht so leicht, aber ist dringend notwendig. Wir müssen in die Zukunft schauen. Vielleicht kurz zurück zur Babykrise und AI, ein Gedanke, dem mir gerade noch gekommen ist, und ich weiß noch nicht, ob ich denen angsteinflössend oder irgendwie interessant oder gut finde, ist, wenn AI, wenn wir jetzt eine General Intelligence oder eigentlich eine Artificial Superintelligence bald haben, hat ja Sam Altmann irgendwie in seinem Ding auch letzte Woche was geschrieben, dass wir da schon sind eigentlich. Und die AI eh alles übernimmt und so produktiv ist und eigentlich ja auch unsere Wirtschaft komplett anders gestalten wird. Vielleicht stimmt das dann gar nicht mehr, dass wir ökonomisch das Wachstum brauchen. Vielleicht ist es dann gar keine Babykrise mehr, sondern wir kommen eh mit weniger Leuten super aus und verteilen auch noch besser. Ob das so stimmt? Keine Ahnung. Aber ist vielleicht ein mögliches Szenario.
MarkusEs ist schon eine richtige Frage auch zu stellen. Stimmt die Historie, dass halt, wenn du es nicht schaffst, eine Geburtenrate zu erhalten, dass halt dann eine Volkswirtschaft am Ende crasht. Stimmt das noch in einem Zeitalter von AI, wo da potenziell auch, sage ich jetzt mal, gibt ja auch viel Forschung in Richtung, wie kann man länger leben, wie kann man potenziell ewig leben. Das muss man schon damit mit reinnehmen. Gleichzeitig glaube ich schon, dass halt auch junge Menschen eine gewisse Dynamik in einer Gesellschaft auslösen. Das ist genau das, was du jetzt auch gemeint hast. Ich glaube, für eine Gesellschaft wäre es ziemlich schwierig, wenn du nur Leute hast, die da schon ewig drin sind. Weil genau diese Biases, wir haben ja natürlich auch Biases. Und genau diese Biases, je länger du auf der Welt bist, desto mehr fräsen die sich auch ins Gehirn. Und ich glaube, da ist schon halt auch die Dynamik von jungen Menschen wichtig. Und deshalb glaube ich, selbst wenn Technologie ermöglicht, dass wir nicht mehr so abhängig sind von Menschen als Faktor im Wachstum und auch das, falls Technologie ermöglicht, dass man älter wird. Ich glaube, selbst dann ist es wichtig, dass das viel nachkommt, weil das eine Volkswirtschaft oder generell eine Gesellschaft auch die notwendige Dynamik gibt.
SPEAKER_00Guter Punkt. Sehe ich genauso. Hast du völlig recht? Es braucht die frische Kraft für Neues.
MarkusUnd ich glaube, neben dem positiven Narrativ, ja, natürlich macht es Sinn, auch Anreize zu schaffen, es attraktiver zu machen. Das Thema Kinderbetreuung ist ja ewig schon. Das wäre auch etwas gewesen, wo es einen Kompromiss wiedergegeben hätte im Regierungsprogramm, das da am Tisch gelegen ist. Es muss, glaube ich, ökonomisch auch attraktiver werden. Das macht schon Sinn. Aber noch wichtiger ist, glaube ich, wirklich der positive Narrativ. Was vielleicht auch helfen kann, ist immer wieder mal so ein bisschen ein Wake-Up-Call. Das hat zumindest im Jahre 1957 geholfen, als es den Sputnik-Moment gab, als die Amerikaner quasi so ein bisschen kapiert haben, scheiße. Die Russen sind ja schon viel weiter als wir, was das Thema Weltraum angeht. Und das hat auch durchaus Sicherheitsimplikationen. Und das hat dann dazu geführt, dass da massiv investiert wurde, dass da die klügsten Köpfe sich einfach aus Verantwortung und aus Überzeugung, dass es das jetzt braucht, dahinter geklemmt haben. Ja, jetzt ist die Frage, gibt es gerade einen Sputnik-Moment beim Thema AI und sind die neuen Russen vielleicht die Chinesen? Denn die haben etwas präsentiert, oder nicht präsentiert, es ist etwas quasi zum Vorschein gekommen namens DeepSeek. Yes. Und das hat es für ziemlich Wellen gesagt.
SPEAKER_00Na, absolut faszinierend. Also chinesische AI-Company DeepSeek hat ein Open Source-Modell rausgebracht. Ein Large Language Model. Und gut, gibt es gerade viele. Large Language Models haben wir an allen Ecken gerade, alle großen Versuchen da ihre Hand daran. Aber erstmal, es ist ein Open Source Modell aus China kommend. Zweitens, und das ist eigentlich der absolute Wahnsinn daran, das Training dieses Modells ist mit einem Bruchteil der finanziellen Mittel möglich gewesen. Und trotzdem ist die Performance sehr, sehr hoch, die absolut konkurrenzfähig ist mit vielem, was da draußen da ist, aber mit wesentlich effizienter und schneller dorthin gekommen. Ich würde mal sagen, fast ein bisschen typisch chinesisch, das wirklich zum Extrem effizient jetzt auch schon gepusht zu haben. Auch für, und die Kosten, um es nutzen zu können und damit auszuprobieren, sind halt auch nochmal wesentlich geringer. Das heißt, es ist zugänglicher für Leute. Und wie das Ganze passiert ist, ist ja auch spannend, weil irgendwie kam es aus, also angetrieben aus. Die Amerikaner haben ja Chips Act, genau, das war das Ding, danke. Das ist ja den Kines viel schwerer gemacht hat, an Chips zu kommen und an das, was man alles braucht zum Trainieren, also wurden sie innovativ und clever und dadurch wahnsinnig viel effizienter und günstiger und sind jetzt da wahnsinnig kompetitiv. Also sehr spannende, sehr schnelle Entwicklung. Und ob das jetzt ein Sputnik-Moment ist, weiß ich nicht. Aber was es auf jeden Fall tut, ist aufzeigen, hey, da sind andere auf der Welt auch wahnsinnig schnell und gut unterwegs. Und man weiß ja, dass China da schon lange versucht, eine Vormachtstellung aufzubauen. Und das ist jetzt so ein Fall, und viel hinter geschlossenen Türen, und das ist jetzt ein Fall, wo man ein bisschen reinschauen kann und sieht, wow, okay, die sind wahnsinnig effizient unterwegs.
MarkusJa, absolut. Ich glaube, das ist, ja, man sagt natürlich bei China, China Zahlen muss man immer vorsichtig sein, weil die sind natürlich auch dazu bekannt, dass besonders auf der Finanzseite Dinge auch öftmals schöner darstellen, als sie tatsächlich sind. Da, da das aber Open Source ist, kann man schon davon ausgehen, dass die Zahlen, glaube ich, ganz gut stimmen. Korrigiert mich, wenn ich da falsch liege, technologische Experten da draußen, aber, soweit ich das verstanden habe, ist das schon recht klar auch nachvollziehbar. Und da sind sie wirklich an den Quantensprung voraus. Und das ist auch wieder interessant zu sehen, wie der Chipsack, der halt genau das verhindern wollte. Der wollte genau sicherstellen, dass die Amerikaner da führend sind, wollte halt ihre weltpolitische, geopolitische Macht ausnutzen, um die Chinesen da zu bremsen. Und am Ende vielleicht ist das etwas, was ihnen am Ende auf den Kopf fällt. Weil, ja, das immer, also jegliche Knappheit, sieht man jetzt ja auch bei Startups, die damit zurechtkommen müssen, dass weniger Geld auf der Straße liegt, sage ich jetzt mal so, dass die Investoren einfach nicht mehr so spendabel sind, dass es weniger Investoren gibt. Das ist alles ein Anreiz, mit dem Geld besser umzugehen, zu lernen, wie man mit wenig Mitteln trotzdem kompetitiv ist. Und das führt dann oft zu sehr kompetitiven Startups, in dem Fall halt aber auch eben zu sehr kompetitiven Modellen. Und du hast recht, ich glaube nicht, dass das jetzt der Riesensputnik-Moment ist, aber ich glaube, es ist schon ein Wake-up-Call. Weil eben, wie du richtig gesagt hast, viel in China sowieso in dieser verschlossenen Türen passiert, man weiß nicht so richtig und das ist jetzt ein Open Source Modell, was sehr zugänglich ist, was zwölfmal billiger ist als Entropic von der API. Das heißt, da, das ist schon auch ein Angebot an die Welt, an viele Wissenschaftler, Developer da draußen, damit zu arbeiten, weil es halt klare Vorteile auch bietet. Und das sorgt sicher für Stirnrunzeln. Sollte auch bei uns in Europa für Stirnrunzeln sorgen. Beziehungsweise hoffentlich nicht nur Stirnrunzeln, sondern auch let's get going. Ja, mal schauen. Wir haben das, was wir in Europa jetzt gerade geschafft haben, ist, dass wir einen in Zukunft haben alle elektronischen Geräte ein Ladegerät namens USB-C. Es ist soweit.
SPEAKER_00Es ist soweit Jahre diskutiert und hin und her, jetzt ist es soweit.
MarkusUnd aus einer Konsumentenperspektive ist das natürlich aktuell sehr nett. Nur mehr ein Ladegerät mithaben, nicht mehr vier verschiedene Kabel. Das hat schon jedenfalls auch positive Seiten, darf man glaube ich keinesfalls nur durch den Dreck ziehen. Was ein Kritikpunkt ist und was man, glaube ich, schon diskutieren kann, das steht halt jetzt wirklich im Gesetz, es müssen elektronische Geräte mit USB-C geladen werden. Aktuell ist USB-C auch sicher eines, wenn nicht das Beste, die beste Ladeinfrastruktur. Das kann sich allerdings auch ändern. Es kann natürlich Innovation entstehen, die dafür sorgt, dass es bessere Wege gibt. Und dann wird entscheidend sein, wie schnell auch ein Policymaker reagieren kann und dann sagt, naja, eigentlich steigen wir jetzt auf das neue Modell um. Das glaube ich ist ganz entscheidend, ob das passiert, weil wenn nicht, dann ist das effektiv innovationsheimend.
SPEAKER_00Also was es bestimmt tun wird, ich glaube, da brauchen wir uns gar nichts schönreden, ist, es wird länger dauern und es ist ein langsamerer Prozess dadurch. Also gibt es dann die tolle neue Technologie, die noch kleiner, schneller, besser, sonst was ist, dann dauert es auf jeden Fall länger, ein Gesetz anzupassen, zu ändern, irgendwas Neues zu erlauben, als ein Produzent. Probiert es einfach mal aus. Natürlich dauert das länger. Ich bin unentschlossen, ob ich das jetzt gut oder schlecht finde. Ich glaube, ich finde es eher trotzdem positiv und gut, dass es passiert ist. Ich glaube, es ist jetzt nicht eine Technologie, wo ich sage, da muss die schnellste beste Innovation passieren beim Ladegerät. Wenn es um die Batterien geht und so, ist wieder was anderes. Da will ich, dass möglichst schnell die beste Innovation passiert. Aber beim Ladegerät ist okay, wenn es vielleicht ein halbes Jahr länger dauert und dafür haben wir die ganzen Vorteile, die damit einherkommen. Ich sehe es mal positiv.
MarkusImmerhin, ja. Ich glaube, es ist natürlich auch ein Versuch der Europäischen Union zu zeigen, dass Regulierung nicht immer nur böse ist, nicht immer nur schlecht ist. Da sind sie schon sehr stark in den Verruf geraten in den letzten Jahren.
SPEAKER_00Ist aber auch ein krasses Narrativ in dem letzten Jahr, wenn wir uns ehrlich sind. Also, ich bin jetzt nicht pro regulieren wir alles, ganz und gar nicht so, wo ich so stehe generell. Aber das Narrativ von die böse EU reguliert nur alles in Grund und Boden und killt Innovation. Also ja, da ist was dran in manchen Bereichen, und das sehe ich in manchen Bereichen auch so als Pauschalaussage und das ist alles nur schlecht, finde ich es ein bisschen intens geworden, wie Leute darüber sprechen und in wie vieler Munde das so eindeutig und klar geworden ist, dass das so ist. Ja, ich habe jetzt die Zahlen nicht bei der Hand, aber so wenn man sich die letzten 10 bis 20 Jahre anschaut, ist jetzt nicht alles so schlecht verlaufen, sondern es gibt eigentlich mehr Innovation in Europa als vor 20 Jahren. Es gibt auch mehr Startups, es gibt auch mehr Unicorns, nicht so schnell wie die USA, die Entwicklung, richtig, aber es ist jetzt nicht so, als hätte das jegliche Innovation gekillt, sage ich mal so.
MarkusAlso ich finde, es ist eines der schwierigsten Themen zu diskutieren, weil du hast vollkommen recht, dieses Narrativ ist gefährlich für Europa und es ist auch einfach strategisch. Also die Amerikaner wollen, dass die klügsten Köpfe zu ihnen kommen, das haben wir heute schon besprochen. Und es gelingt auch dadurch, indem man einen Europäer einredet, hey, bei euch funktioniert das nicht, ihr seid, du habt zu viel Regulierung und kommst lieber zu uns, da gibt es mehr Geld und schneller und einfacher und besser. Und das ist eine Strategie, die voll aufgeht. Also wir haben einen massiven Brain Train in diese Richtung. Gleichzeitig und gleichzeitig ist die Situation sicher nicht so schlecht, wie sie da dargestellt wird. Also es gibt sehr erfolgreich, europäische Gründer, die in Europa geblieben sind und hier ihren Weg gegangen sind und durchaus kompetitiv sind. Natürlich, jetzt zum Beispiel die großen AI-Startups, die sind halt nicht hier. Das ist ein Problem für Europa.
SPEAKER_00Wir machen es uns schon unnötig schwer, das stimmt schon.
MarkusUnd das ist der Punkt. Es ist natürlich auch eine Wahrheit dabei. Und ja, es gibt viel mehr Start-ups und es ist da einiges weitergegangen, aber halt weniger schnell als in Amerika oder in China. Und das ist ein Wettbewerbsnachteil, der uns ökonomisch einfach massiv auf den Kopf fällt gerade. Also genau dieses Wachstums, was uns fehlt, das ist de facto Big Tech. Und da muss man, glaube ich, auch probieren, dass wir auch Experten in diesem Bereich, dass wir es schaffen, die Waage zu halten zwischen wir kritisieren, was sich verbessern muss und gleichzeitig fallen wir nicht komplett in dieses Narrativ, alles ist nur schlecht, weil das ist gefährlich, weil es halt auch langfristig kann.
SPEAKER_00Aber genau darauf halte ich hinaus, dass dieses Narrativ zu omnipräsent, zu negativ ist. Bei allem, was daran auch wieder stimmt und richtig ist und wir machen uns das Leben schwerer, als es sein muss. Aber es ist so intens negativ. Und das nervt mich.
MarkusJa, verstehe ich gut. Ja, wenn wir schon bei negativen Narrativen sind, dann bleiben wir in Österreich. Da gibt es nämlich leider traurige Nachrichten aus Salzburg. Wir haben schon vor ein paar Wochen darüber gesprochen, dass es so ausschaut, als Coworking Salzburg ums Überleben kämpft und da quasi noch einen letzten Fundraising-Aufruf gestartet hat. Leider war der nicht erfolgreich. Und es gibt jetzt am 29. März eine Abschlussparty, mit der die Ehre des Coworking Salzburg endet. Das ist sicher der Pionier Coworking Space, auf jeden Fall in Salzburg gewesen, ein ganz entscheidender Player beim Aufbau des Salzburger Startup-Ökosystems, die Romy Siegel, ist da die Gründerin, die das über Jahre hinweg getrieben hat. Und die hat das die traurigen Nachrichten angekündigt und gleichzeitig dann aber auch wirklich im Anschluss gepostet, was da auch teilweise für Nachrichten gekommen sind als Reaktion darauf. Und was halt auch wirklich bezeichnen ist, wenn wir über die Kultur des Scheiterns in Österreich sprechen, was dann für Besserwisser auf den Farm getreten sind und wieder Leute, die sich einbilden, ihr anonym auszurichten, was sie besser machen. Also das ist, wo ich mir halt wirklich denke. Sorry, aber das muss sich wirklich ändern.
SPEAKER_00Absolut. Also, ja, ein eindeutiger Space, der positiv. Impact geschaffen hat. Vielleicht sind wir da in unserer Bubble halt auch drinnen, aber für mich ist das absolut eindeutig, dass hier coole Dinge passiert sind. Und Jeromi hat dann auch in ich glaube Flinkin hat sie eine ganze, also auf einen dieser anonymen Zuschriften reagiert und ein paar Sachen zerlegt. Und das fand ich sehr gut und positiv, recht sachlich. Was da so drin vorgekommen sind, sind so typische nicht so clevere Dinge wie in diesem Coworking Space, das sind ja Orte, wo nur unrealistische Ideen entstehen. Ja, naja, das ist ja was Gutes, dass jemand versucht, dass Leute irgendwo zusammen können, kommen können und nicht dass 0815 selbe Dinge neu erfinden versuchen, sondern wirklich was Neues, vielleicht Absurdes, vielleicht wirklich Unrealistisches ausprobieren können, einen Spacer, wo sie unterstützt werden und das mal probieren. Weil diese völlig absurden Dinge sind manchmal genau die, die wirklich Märkte verändern, Menschenleben zum Positiven beeinflussen können. Eine komplett neue disruptive Innovation ist per Definition erstmal eine sehr unrealistische Idee. Also ja. Es geht um erstmal unrealistische Ideen. Also das so zu bekritteln, finde ich sehr, sehr schwierig.
MarkusDas ist genau das, was wir halt in Österreich. Das ist ein riesen kulturelles Problem. Da ist auch der Satz gefallen. Ich rate dir, dich in Zukunft von Startups und ähnlichen Projekten fernzuhalten. Und da gibt es halt immer noch einen nie, einen wirklich beträchtlichen Teil der Gesellschaft und auch der Wirtschaft, die einfach die Startups als unseriös wahrnehmen und sich auch gar nicht mit diesem Thema irgendwie halt Berührungspunkte haben wollen. Und das ist ein riesiger Grund dafür, warum wir halt wirtschaftlich in solchen Problemen stecken. Dass wir halt dieses ultrakonservative Mindset auf der Ebene haben, dass das Risiko, was Böses ist, dass wir uns nicht trauen, mutig zu sein, dass wir uns nicht trauen, große Ideen zu haben, die natürlich am Anfang unrealistisch klingen, weil wir uns davor fürchten, dass wir dadurch mit dem Scheitern in Kontakt kommen. Und da ist es wirklich so wichtig und da bin ich auch so dankbar, dass es Menschen gibt, explizit Business Angels, Menschen wie einen Hans-Hansmann, der halt einfach die notwendigen Mittel auch hat durch seine eigene wirtschaftliche Leistung und dann aber auch einfach genau solchen Menschen zur Seite steht und sagt, ja, wir glauben daran, auch wenn es unrealistisch ist, auch wenn ich mir sicher bin, dass es da auch in seinem Umfeld viele Leute gibt, steckt das Geld doch über in Immobilien oder ich weiß nicht was. Aber nein, da ist es so wichtig, dass es diese Menschen gibt und dass die halt auch zumindest eine kleine Gruppe an Menschen bewegt und es muss mehr werden. Und das ist schon auch meine Hoffnung, dass das passiert. Das ist jetzt auch eine Angst, eben sicher, was da politisch auf uns zukommt. Das sind sicher jetzt nicht die super offenen Menschen, was gar die Innovationen angeht. Also der Mut ist etwas, das fehlt viel zu oft in Österreich. Und das ist leider ein schönes Beispiel, wie sich das dann auch manifestiert. Ich glaube, es ist jetzt sicher auch die Aufgabe der ganzen Community, dass wir uns von sowas nicht kleinkriegen lassen, dass wir uns von sowas nicht aufhalten lassen, sondern dass wir erst recht pushen und erst recht diesen Leuten zeigen. Auch wenn man mal scheitert, auch wenn man zweimal scheitert, auch wenn man dreimal scheitert, das vierte Mal dann das sein kann, wo man halt wirklich was bewegt. Und das ist ein großer Wunsch von mir.
SPEAKER_00Na klar, wir machen alle einfach sowieso weiter, dass es ja darf man sich nicht aufhalten lassen, es ist nur anstrengend im Hintergrund. Aber einfach.
MarkusEs ist auch hart. Also ich glaube, mental ist das sehr herausfordernd, wenn Dinge nicht funktionieren über Jahre hinweg, wenn man immer und immer wieder probieren muss, viel Opfer bringen muss. Und dann gibt es noch Leute, die auf den draufhauen. Also hut ab vor allem, das trotzdem machen. Ihr seid jetzt unser Helden und keep going. We're behind you. Yes. Gut, ebenfalls schlechte Neuigkeiten gab es aus Amerika von einem Startup, das sehr bekannt ist im Accountingbereich, namens Bench. Ein sehr gut gefundetes, über 100 Millionen Dollar gerased. Startup, das ja, für viele andere Startups, für viele Unternehmen im Buchhaltungsbereich Innovation betrieben haben. Und die sind pleitergegangen, beziehungsweise haben den Betrieb eingestellt zu einer denkbar ungünstigen Zeit, nämlich genau um den Jahreswechsel rum, wo für viele der Jahresabschluss oder das Ende vom Jahr, wo man halt alles noch vielleicht buchen muss oder zusammentragen muss. Und die haben einfach von einem Tag auf den anderen das Service eingestellt.
SPEAKER_00Drama, Baby, Drama.
MarkusZugriff zu seinen Daten. Also das ist sicher ein how-to-not close down your business. Weil da haben viele Leute darunter gelitten.
SPEAKER_00Naja, wieder ein wirklich mühsamer Zeitpunkt. Und auch generell saublöd, dass es dem Unternehmen passiert ist. Und dann irgendwie doch wieder da und doch wieder aufgedreht. Und dann war es doch wieder zugänglich. Hast du, kannst du uns ein bisschen Überblick, was da im Hintergrund, wissen wir über den Hintergrund ein bisschen mehr, was da eigentlich so vor sich gegangen ist, so was ich an der Oberfläche gelesen habe? Gab es da ja mit, also da wurde ja im Vorstand der Gründer-SIO ersetzt mit einem anderen SEO und die Investoren wollten es anders haben und ein Hin und Her und dann haben sie doch nochmal aufgemacht. Es war ja irgendwie wirklich ein Drama und interessante Geschichte. Hast du da ein bisschen mehr Insatz? Oder ist das alles Hörensagen, irgendwas?
MarkusJa, nein, das war schon ein durchaus öffentlicher Rosenkrieg, der aber jetzt gar nicht so in den letzten Wochen war, sondern das war schon vor 2021, glaube ich, war es so, dass damals der Gründer, der das Unternehmen das sehr bekannt gemacht hat. Der war nachdem er die Series C geraced hat, haben dann die Investoren gesagt, hey danke, ein bisschen super Leistung, aber wir brauchen jetzt einen More Seasoned CEO, der das übernimmt und haben den quasi rausgehaut. Und das hat natürlich dann dazu geführt, dass der einen ziemlichen Rosenkrieg geführt hat und das auch öffentlich durch den Dreck gezogen hat. Und ja, gleichzeitig das Startup war nicht so erfolgreich, wie sich das die Investoren dann auch vorgestellt haben, muss man eben auch sagen, und hat jetzt auch am Ende dann dazu geführt, dass sie eben zumindest vorübergehend zusperren mussten. Das wiederum hat jetzt für viele Wellen gesorgt, wo halt dann, als direkt durch die Diskussion ausgebrochen ist, okay, ist es nicht besser, keine Investoren an Bord zu holen, bleiben wir nicht beim Bootstrappen. Weil wenn du dann halt die Kontrolle abgibst und die deine Investoren dich aus dem eigenen Unternehmen raushauen, das ist halt dann, und dann siehst du auch noch, wie das Unternehmen als Folge davon crasht. Das ist, glaube ich, schon ziemlich beschissen. Aber das zeigt halt auch für mich nur wieder, man muss halt die richtigen Investoren mit an Bord holen. Da wirklich, wirklich gut seine Hausaufgaben machen, mit anderen Gründern sprechen, die quasi Portfolio von dem Investor sind. Was die für Erfahrungen haben, da halt genauso wie wenn man halt einen Reference-Call macht bei einem Mitarbeiter oder einer Mitarbeiterinnen die harten Fragen stellen, nicht nur oberflächlich, sondern halt wirklich in die Tiefe gehen. Ein breites Bild einsammeln. Das ist super wichtig, dass man nicht das Gefühl hat, es ist einseitig der Prozess, ein Investment zu holen. Man muss seine Ausaufgaben machen, man muss auch sich sicher sein, dass man diesen Investor will, nur dann macht das Sinn, weil ein schlechter Investor, der kann eben eine Firma auch umbringen.
SPEAKER_00Ich glaube, gut zusammengefasst, was soll ich da noch dazu sagen? Ich glaube, das sind die Learnings, die man hier auf jeden Fall mitnehmen kann. In diesem ganz konkreten Fall gab es dann doch noch ein Last-Minute-Revival und was wichtig für viele, viele kleine Businesses, die Bench für ihr Accounting einfach verwenden, für ihre Buchhaltung. Insofern gut, dass es wieder aufgeregt wurde und Leute ihren Jahresabschluss machen konnten. Weil also für viele kleine Businesses absolute grundlegende Infrastruktur, diese Sachen machen zu können und dann ist mein Tool auf einmal Ende des Jahres weg. Gut, dass es eine Lösung, zumindest vorerst mal, gibt.
MarkusAbsolut. Und das ist, glaube ich, auch etwas, was im Sinne der gesamten Startup-Szene wichtig ist, weil das sowas schadet natürlich dann allen anderen Startups oder ein Unternehmen, zum Beispiel für eine Startup mache ich nicht meine Buchhaltung, wer weiß, vielleicht gehen die Pleute und dann gibt es es nicht mehr. Also das ist schon auch ein wirklich insgesamt einfach ein schlechtes Bild, was da entstanden ist, sowohl wie der halt der Gründer gegangen wurde. Das heißt nicht, dass manchmal macht es durchaus Sinn, dass ein Gründer sagt, ich übergebe das jetzt an eine Person, die besser ist, im Bestehenden größer machen und meine Stärke liegt im neuen Kreieren. Also das heißt nicht, aber so wie das abgelaufen ist, kann ich mir nicht vorstellen, dass es besonders gesund war. Und so wie jetzt halt auch das Ende von Bench abgelaufen ist, auch das ist einfach nicht gut. Nicht gutes Management, das ist eben genau das, wo man sagt, wenn man zusperren muss, ist das vollkommen legitim, aber dann sollte man es halt so machen, dass die User nicht komplett verarscht werden. Und Gott sei Dank gab es da jetzt eben jemanden, der das gekauft hat. Im Sinne, glaube ich, vieler. Und schauen wir mal, ich hoffe, dass die da jetzt auch die Kurve kratzen.
SPEAKER_00Apropos Kauf, oder? Wir haben noch, da gibt es auch noch andere spannende News.
MarkusSo ist es. Du hast die Überleitung schon gemacht. Erfreuliche News aus Österreich. Schau, schau. Es gibt einen richtig fetten Exit. 625 Millionen Dollar zahlt NXP für Titek Auto. Die treuen Future Weekly-Hörer werden sich denken, aha, da hatten wir doch gerade erst vor einem Monat den Georg Hoppetz im Future Weekly Podcast, der davon erzählt hat, wie er Tititec aufgebaut hat. Und jetzt gibt es einen großen Exit. Tititec Auto ist eine Tochter, die sie gegründet haben vor einigen Jahren, die sich eben spezifisch auf den Automotive-Sektor konzentriert, die zwischenzeitlich auch eine Milliardenbewertung hatte, musste man sagen. Also das war auch schon mal ein Unicorn, ist jetzt für 625 Millionen Dollar verkauft worden, also ein bisschen niedriger als die ursprüngliche Bewertung. Das ist aber auch einfach die Realität, mit der sich viele Startups aktuell konfrontiert sehen. Das ist halt einfach das, was der Markt vor drei Jahren hergegeben hat, das gibt es aktuell nicht. Und da muss man entweder sehr geduldig und mit viel Geld wieder reinwachsen. Oder man findet einen Deal zu einem neuen Preis. Und das Schöne ist, und das haben wir ja auch viel besprochen in den letzten Wochen, die Szene braucht dringend Exits, es braucht DPI für Investoren, es müssen die Returns erzielt werden, es muss die Liquidität erzielt werden, die man dann halt auch für wiederum neue Investments, neue Fans nutzen kann. Und insofern sehr erfreulich für die heimische Startup-Szene, dass da jetzt doch so ein cooler Deal gelungen ist. Gratulation an den Georg, den Stefan und das ganze Team. Und wir sind gespannt, wie es weitergeht mit Tititech. Abseits von Tititech Auto gibt es ja auch noch andere spannende Dinge, die da passieren.
SPEAKER_00Absolut. Und schön ins Jahr zu starten mit einem richtig fetten Exit.
MarkusAllerdings. Gut, und gut News. Zum Schluss bringen wir uns zu unserem Rockstar eine Woche und das ist diese Woche der Christian Gruber, der CEO und einer der Co-Gründer der Firma InnoFall. Die haben nämlich recht cool announced, beziehungsweise haben sie berichtet, dass sie schon länger mit Nvidia zusammenarbeiten. Es ist eine Tipptech-Startu, der sich mit der human-biologischen Forschung im Bereich der Proteine beschäftigt und dadurch was Revolutionäres auch vorantreibt. Sehr kompliziert, was sie machen. Also auch beim dritten Mal durchlesen fällt es mir schwer, es so richtig gut auf den Punkt zu bringen. Aber was eben passiert ist, es hat sogar der Jansen Hoang, der Nvidia CEO, sie erwähnt, kürzlich.
SPEAKER_00Ja, und zwar in einer Keynote auf der großen Tech-Messe der CSS kamen sie vor und eben genau diese Zusammenarbeit mit dem Chip Giganten-NVideo ist hier rausgestrichen. Und ich glaube, ein wichtiger Meilenstein einfach auch für ein heimisches Startup. Sie haben zwar, sind zwar auch in San Francisco zu Hause, aber ganz genauso in Graz. Und hier bei den ganz Großen mitzuspielen und hier ganz tief in der Technologie, in der biologischen Forschung, in der Proteinanalyse AI anzuwenden. Absolut fantastisch, dass wir sowas aus Österreich raus haben und deshalb absolut legitimer Rockstar der Woche.
MarkusSo ist es. Kongrads nach Graz. Vielen Dank euch da draußen fürs Mit dabeisein. Vielen Dank, Adrian, fürs Co-Hosten. Wir wünschen euch noch eine schöne Woche und hören uns am Sonntag mit einem Deep Dive Liebe Grüße zu euch nach Hause.
SPEAKER_00Ciao, ciao.