Future Weekly
Die zwei Startup Veteranen Daniel Cronin und Markus Raunig sprechen mit jeder Menge Humor über Technologie, Unternehmertum und die Zukunft. Jeden Donnerstag analysieren sie die interessantesten News der Woche und küren Rockstars, die die Welt von morgen prägen. Jeden Sonntag begrüßen sie im Deep Dive visionäre Gäste für einen Blick hinter die Kulissen aktueller Trends und formulieren gemeinsam Moonshots & Predictions. Ein Podcast der verschiedene Welten verknüpft und mit mutigen Thesen inspiriert.
Future Weekly
#426 - Lukas Püspök über Windkraft, Hartnäckigkeit & Zug zum Tor
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Im Deep Dive hat Markus diese Woche Lukas Püspök zu Gast. Lukas ist CEO von Püspök Erneuerbare Energie und Partner bei PUSH Ventures.
Er hat das Familienunternehmen im Burgenland von seinem Onkel übernommen und gehört zu den Pionieren der Windkraft in Österreich. Im Interview erzählt Lukas, wie er den Wandel in der Energiebranche gestaltet, was er dabei schnell lernen musste und warum die Energiewende unaufhaltsam ist.
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Production: Christoph Nowotny
Musik (Intro/Outro): www.sebastianegger.com
Production: Hanna Moser
Musik (Intro/Outro): www.sebastianegger.com
Einen wunderschönen guten Morgen, guten Mittag, guten Abend, willkommen bei Future Weekly. Heute mit mir Markus und weil Deep Dive Tag ist, weil Gästetag ist, natürlich mit einem sehr spannenden Gast und das ist diese Woche der Lukas Püschböck. Hallo Lukas. Hallo Markus, danke für die Einladung. Ja, danke fürs Vorbeischauen. Wir freuen uns sehr, dass du bei uns bist. Ein Blick auf LinkedIn verrät uns, du bist CEO von Püschböck, Erneuerbare Energie und Partner at Push Ventures. Jetzt erzähl einmal, was macht Püschböck.
SPEAKER_00Ja, was macht Püschböck? Püschböck ist nicht nur mein Nachname, sondern auch der Name der Firma, die ich führen darf und wo ich auch Anteilseigner bin. Beziehungsweise mein Onkel hat vor ganz langer Zeit schon vor über 25 Jahren begonnen, sich im Burgenland, wo meine Familie herkommt, mit dem Thema Windenergie auseinanderzusetzen. Das war eine Zeit, wo noch überhaupt keine Windräder gestanden sind in Österreich. Und das auch europaweit eigentlich ein ganz neues Phänomen ist, dass man den Wind nutzt, um direkt Strom zu erzeugen. Und ja, er war dann in Österreich einer der Pioniere der Windkraft. Und im Jahr 2010 hat er mich gefragt, ob wir das nicht gemeinsam machen wollen. Da waren wir noch zu zweit oder eigentlich zu dritt damals mit einer Unterstützung. Und nach ein paar Jahren hat er dann eigentlich mir das Feld überlassen, ab 2013, 2014 so. Und seitdem darf ich das Unternehmen führen, das mittlerweile zu einem größeren erneuerbaren Energieunternehmen herangewachsen ist. Wir entwickeln, bauen und betreiben auch langfristig erneuerbare Energieprojekte. Was ist das? Das sind Windkraftwerke, Solarkraftwerke, also große Photovoltaikanlagen in der Fläche und auf großen Dächern und bald auch große Batteriespeicher.
MarkusUnd Push Ventures, da investiert sie in andere Unternehmen.
SPEAKER_00Genau, Push Ventures ist so entstanden, dass ich vor auch schon über zehn Jahren begonnen habe, eigentlich als sogenannter Business Angel in junge, hauptsächlich glaube ich, junge österreichische, europäische Technologieunternehmen zu investieren, aus einer Leidenschaft für neue Themen, für Innovation, für digitale Themen heraus. Und weil mir einfach das immer gut gefallen hat, wenn Leute eine Idee haben und diese Kraft haben und etwas weiterbringen wollen und aus dieser Leidenschaft für dieses Thema heraus und auch Möglichkeiten dann vorhandenem Kapital aus dem Familienunternehmen, habe ich dann begonnen, dem ab 2013 auch in Start-ups zu investieren. Und das habe ich am Anfang alleine gemacht und dann nach einiger Zeit hat mich da mein eigentlich schon Freund aus der Kindheit, Lauren Simbrunner, angesprochen, der gleichzeitig auch schon schon längere Zeit in diesem Bereich tätig war. Und er hat dann mit mir gemeinsam die Idee geboren, das eigentlich so ein bisschen institutioneller zu machen. Am Anfang haben wir das eigentlich nur quasi für unser Familienunternehmen gemacht. Dann haben wir ein bisschen später ab 2017, glaube ich, ungefähr, auch externe, mit externen Investoren oder mit externen Partnern gemeinsam investiert. Und seit bald drei Jahren haben wir so einen Full-Fledged-Fonds eigentlich, einen Euvaker-Fonds, wo wir in Summe knapp 30 Millionen Euro gerased haben, die wir über einige Jahre jetzt in hauptsächlich europäische auch frühphasig, Frühphasentechnologieunternehmen investieren. Und das nennt sich jetzt eben seit einiger Zeit schon Push Ventures oder Push VC.
MarkusCool. Da werden wir jetzt einen Schritt zurück machen zum kleinen, Lukas. Als du in der Volksschule warst, war da das Thema Unternehmertum für dich schon irgendwie präsent? War das Thema Energie, vielleicht Wind? Gab es da schon einen Bezug zu diesen Themen?
SPEAKER_00Überhaupt nicht, muss ich sagen. Ich meine, ich bin schon aufgewachsen in einem Haushalt, wo mein Vater sein Leben lang in der Wirtschaft tätig und war auch ein sehr erfolgreicher Manager in einer Bank. Er war am Ende auch Generaldirektor einer größeren österreichischen Bank. Also ich habe das total mitbekommen, auch seine Leidenschaft für wirtschaftliche Themen und was er alles macht und wie er herum tut. Und das hat mich schon natürlich auch beeindruckt und sich auch irgendwie geprägt, hat mir aber auch irgendwie klargemacht. Also im Bankbereich mag ich auf keinen Fall. Es war erstens immer so ein bisschen zu fahrt und zweitens hätte ich dann, glaube ich, immer das Gefühl gehabt, ich muss dort irgendjemandem irgendwas beweisen. Und das wollte ich nicht. Und deswegen habe ich zwar das Wirtschaftsstudium gewählt, aber war dann eigentlich sehr offen und habe eben einige Jahre als Beratung gearbeitet, aber auf deine Frage, ob Unternehmertum oder Energie oder beides eben überhaupt nicht, das Energiethema war mir eigentlich gänzlich fremd, muss ich sagen, bis mich mein Onkel gefragt hat, was ich eigentlich immer machen wollte, ist etwas, wo ich so zu 100% überzeugt bin. Oder wo ich an etwas arbeite oder wo ich in irgendwelchen Projekten arbeite, zu denen nicht so wirklich total stehen kann. Und das ist dann irgendwie zusammengekommen. Und ich war, glaube ich, am Anfang in den ersten ein, zwei, drei Jahren habe ich unfassbar viel weniger von meinem Vater als von meinem Onkel gelernt, der eigentlich sein Leben lang ein Wirt war, also ein Gasthaus geführt hat, dann irgendwann auch nicht nur ein, sondern ein Kaffeehaus da und irgendwas in der Shopping City und ein Heurigen dort und immer sehr nach Erweiterung und unternehmerischen Möglichkeiten gestrebt hat. Und er ist wirklich ein sehr, sehr guter und starker Unternehmer, der einen Zug zum Tor hat und risikofreudig auch ist und immer Chancen sucht. Und da habe ich sicher, glaube ich, deutlich mehr von meinem Onkel dann mitbekommen. Mein Vater ist auch kein schlechter Unternehmer und er bringt vor allem viel Erfahrung mit, wie es auch ein großes Unternehmen zu führen, ein großes, dass es wichtig ist, auch Netzwerke aufzubauen. Also da kommt schon viel gut zusammen, aber dieses Unternehmerische und das ganze Energiewirtschaftliche, das ist eigentlich so erst in den letzten 15 Jahren so entstanden.
MarkusUnd als dein Onkel damals auf dich zugekommen ist, mit der Frage, ob du da quasi mit einsteigen willst, hast du ein Gefühl, warum er da zu dir gekommen ist? Warum er geglaubt hast, dass du da die richtige Person ist?
SPEAKER_00Ja, das ist eine gute Frage. Es war so vom familiären Setup her so, dass seine beiden Kinder ganz andere Dinge gemacht haben und auch grundsätzlich habe ich kein Interesse gezeigt haben, unbedingt im Windkaufbereich mit ihm zusammenzuarbeiten. Und bei mir war das so, dass ich mir gerade zu dem Zeitpunkt, wo er dann auch Unterstützung gesucht hat, kurz davor so eine Auszeit genommen habe und für ein Jahr mit dem Motorrad unterwegs war. Und zwar habe ich mir ein One-Way-Ticket nach Nepal gekauft, habe solche Malaya-Tracks gemacht und habe mir dann dort ein ganz kleines 125 Kubik Moped eigentlich gekauft und ein bisschen hergerichtet. Und bin dann am Landweg über Indien, Pakistan, Iran, Irak, Syrien, Türkei, irgendwann Richtung Europa gefahren und zurück nach Österreich. Das Ganze hat dann allein die Fahrtung ein halbes Jahr gedauert. Und in dieser Zeit war ich eigentlich sehr überzeugt, dass ich selbst gründen will. Also es hat nicht gewusst was, aber ich gesagt, ich will meine eigene Sache machen. Ich will an einem Projekt arbeiten und etwas aufbauen. Und das hat er vielleicht gewusst oder auch nicht. Das weiß ich jetzt gar nicht mehr. Aber er dürfte dann irgendwann während meiner Abwesenheit meinen Vater gefragt haben, naja, was glaubst du, was will der Luke eigentlich machen, wenn er zurückkommt? Der hat gesagt, du, ich weiß es eigentlich auch nicht. Ich glaube, der überlegt gerade, während er am Moped sitzt. Und hat dann tatsächlich quasi an dem Tag, an dem ich zurückgekommen bin, mich angerufen und gesagt, du, wir müssen reden, magst du mich unterstützen? Ich brauche wahrscheinlich eh nur für drei Monate so ein bisschen eine Unterstützung. Jetzt geht es um die Finanzierung von ein paar neuen Projekten, größeren Windkraftprojekten. Die brauchen immer sehr viel Kapital, auch viel Eigenkapital. Und da bräuchte ich Unterstützung, weil beim Excel habe ich es nicht so. Und ich sagte, ja, passt, ich bin sehr noch nicht sicher, was ich machen will. Das schaue ich mir doch gerne an. Und er hat gesagt, er macht halt ein Praktikum drei Monate, das ist dein Gehalt. Und nach drei Monaten setzen wir uns dann zusammen und reden und führen einfach ein Gespräch und schauen weiter. Ja, und dieses Gespräch hat bis heute nicht stattgefunden. Also ich bin dann einfach reingerutscht und habe auch unfassbar viel Spaß gemacht, das am Anfang mit meinem Onkel und dann danach auch alleine bzw. mit meinem Team dann immer weiter aufzubauen. Und ich glaube, es hat dann, das war ein bisschen ein Zufall, dass ich einfach Zeit hatte, da von meiner Reise zurückgekommen bin. Und auf der anderen Seite hat es dann einfach sehr, sehr gut gepasst zwischen uns und ich glaube, für mich und für ihn. Und deswegen bin ich da so reingerutscht und auch dabei geblieben.
MarkusDu hast wie gesagt, du hast Wirtschaft studiert und warst dann auch ein bisschen in der Beratung. Sind das die Skills, die du da gelernt hast, ist das etwas, wo du das Gefühl hattest, das war dann auch entscheidend, dass du jetzt im Winter auf dem Unternehmertum so gut Fuß fassen konntest oder war das dann eher, sage ich jetzt mal, Street Smartness, die du dann vielleicht auch von deinem Onkel gelernt hast?
SPEAKER_00Ich glaube, es ist viel gemeinsam und ich glaube, es gehört viel, dass man viel kombiniert, was man aus seiner Vergangenheit. Ich habe mir sehr lange Zeit während meiner Schulzeit in meinem Studium überhaupt nichts daraus gemacht, was meine großen Karrierepläne sind und habe einfach auch hauptsächlich die Zeit genossen. Also ich habe zwar meine ersten Studienabsicht sehr schnell gemacht, dafür meine zweiten habe ich dann viele Jahre gebraucht, weil ich daneben irgendwelche Festeln organisiert habe, mir irgendwie Geld verdient habe für lange Reisen überall hin. Und ich glaube, dass mich das genauso geprägt hat und mir auch Skills verschafft hat, obwohl ich dann nicht auf einem ganz fast-paced Karrieretrack war. Aber natürlich hat er auch das Beratungsprojekte machen und ein bisschen von einem Kunden zum anderen schnell Dinge erfassen. Das war ein kleineres Beratungsunternehmen, was viel um finanzielle Restrukturierung von mittelgroßen Unternehmen gegangen ist und hier schnell auf ein Problem erkennen und analysieren, das war schon ein Skillset, das mir auch geholfen hat, auch wenn jetzt unter Problemen, unser Unternehmen nie in Problemen war. Aber einfach, es gibt immer so diese analytischen Fähigkeiten irgendwie zu schärfen, war schon auch cool, das gebracht. Aber ich glaube, ich könnte es nicht auf diese eine Sache sagen, die mir jetzt so wirklich das gebracht hat oder dass ich jetzt bin. Und außerdem habe ich auch das Gefühl, dass ich jetzt nicht irgendwie so seit irgendwann oder heute irgendwo so ein fertiger, super Unternehmensunternehmer bin, sondern dass man ja ständig dazulernt und Dinge, die ich vor einem Jahr oder zwei oder fünf Jahren entschieden und gemacht habe, denke ich mal, würde ich vielleicht anders machen. Also es ist ja nicht so, dass man jetzt irgendwo ein fertiges Produkt aus seinen bisherigen Handlungen und Erfahrungen ist, sondern vieles hat mir geholfen aus der Vergangenheit und vieles habe ich auch nicht so gut gemacht wahrscheinlich und hoffe ich, dass ich besser machen werde in Zukunft.
MarkusOkay, und dann bist du jetzt quasi bei deinem Onkel eingestiegen und es hat sich entwickelt. Gab es etwas, wo du jetzt so, wenn du zurückdenkst an die ersten Jahre, irgendetwas, wo das Gefühl ist, ist okay, da hast du wirklich verstanden, wie dieses Business funktioniert. Das war so ein bisschen vielleicht auch ein Aha-Moment. Ja, das ist die Formel wie Windkraft, wie generell erneuerbare Energien, wie man da erfolgreich sein kann.
SPEAKER_00Also was mir so bewusst geworden ist, ist, wie wichtig es ist, diese eine Idee hat oder wenn man an etwas glaubt oder sieht, dann auch wirklich konsequent zu sein, diese execution voll zu machen. Das heißt nicht stur auf dem Weg zu bleiben, aber einfach zu machen. Also dieses einfach, wenn man sieht, also wir haben dann, ich kann mich gut erinnern, dass in den ersten vielen Jahren, und wahrscheinlich ist es zum Teil manchmal bis heute so, dass wenn wir Projekt, dass wir Projektchancen gesehen haben, in einem Gebiet zum Beispiel, haben wir gesagt, da, das könnte interessant sein für ein Windkraftprojekt oder ein großes Photovoltaik-Projekt, und dann haben wir das manchmal vielleicht liegen gelassen für ein paar Wochen, für ein paar Monate und gesagt, naja, da sind vielleicht schon viele andere Entwickler und Betreiber drauf und lassen wir, weil man hat das so viel zu tun. Und dann sind wir fast immer darauf gekommen, dass wenn wir dann losgestartet wären, wo wir das erste Mal darüber nachgedacht haben und die Idee gehabt haben, dann hätten wir einen wahnsinnigen Vorsprung gehabt und dann wären wir schon ganz woanders und dann wären wir auch erfolgreicher gewesen und so weiter. Und das hat mir irgendwie so auch diese Erkenntnis gebracht, dass man nicht immer eine unausgereifte Idee verfolgen muss, aber dass man irgendwo lernen muss, dass wenn sich ein bisschen was manifestiert im Kopf, dass man dann auch nicht mehr viel warten soll und dass man dann einfach richtig durchstarten muss und konsequent exekuten und sich trauen, diesen Zug zum Tor entwickeln. Und das entwickelt dann eine Kraft und hat eine Stärke, die man kann die besten Ideen haben, sich irrsinnig gut auskennen überall, aber dieses Execution-Thema ist so unfassbar wichtig und das ist mir erst mit der Zeit so bewusst geworden.
MarkusUnd diese ersten Jahre, was habt ihr dann tatsächlich gemacht? Wo war das Unternehmen, wie du reingekommen bist und was waren dann so die ersten Herausforderungen, Schritte?
SPEAKER_00Also wenn wir so eine, wenn wir so in Unternehmenspräsentationen so herzeigen, wann wir, wie viel gebaut haben, dann ist es immer recht beeindruckend, weil wir, weil mein Onkel in den Jahren, Anfang der Nullerjahre, die die ersten nach einer fünfjährigen Vorarbeit 2001, glaube ich, den ersten Windpark in Burgenland gebaut hat. Also den ersten privat errichteten Windpark. Es hat ein paar einzelne Windräder auch schon gegeben, davor, von der Burgenlandenergie errichtet. Und er hat dann eigentlich dafür, dass er mehr oder weniger in der One-Man-Show war, 25 Windräder errichten können, was unglaublich ist, dass er das auch so geschafft hat, natürlich mit Dienstleistern, Unterstützern und technischen Büros, die für ihn gearbeitet haben, aber eigentlich schon mehr oder weniger als One-Man-Show. Und er hat dann, was noch viel unglaublicher ist, in den Jahren 2009 und 2010 wirklich sehr, sehr viele und große Projekte entwickelt, hauptsächlich im Burgenland und Flächen gesichert. Und noch bevor die irgendwie umgesetzt waren und wie er gemerkt hat, okay, das realisiert sich jetzt wirklich und das kommt, hat er mich eben gefragt. Und deswegen, wenn man so ein bisschen schaut, wann bin ich eingestiegen, dann war das 2010 und eigentlich wirklich extrem viel gebaut haben wir in den Jahren 2012, 2013, 2014. Das waren Projekte, die erst auch nicht, oder großteils und zum allergrößten Teils, nicht auf meinem Mist gewachsen und sind schon einfach die Vorarbeit von meinem Onkel. Also ich bin eingestiegen zu einem Zeitpunkt, wo wahnsinnig viel zu tun war, aber wo von der Projektakquise und aus dem Projekt schon mein Onkel viel extrem viel eingebracht hat. Und dann hast du einen Wachstumspfad begonnen, der dann auch einige Jahre wieder ein biss flacher geworden ist, weil nicht so viele neue Projekte dazugekommen sind und jetzt auch seit einiger Zeit wieder stärker ansteigt. Also es ist in dem Bereich der erneuerbaren Energien auch beim Ausbau schon ein bisschen ein Up and Down, wo es immer wieder so Phasen gegeben hat, die letzten 25 Jahre, wo zwei, drei, vier Jahre viel ausgebaut worden ist, nicht nur von uns, sondern auch von anderen Firmen und dann waren wieder die Bedingungen nicht so optimal oder es hat dann keine Förderungen gegeben oder keine konstanten Bedingungen einfach von gesetzlicher Seite. Also dem sind wir genauso irgendwie ausgesetzt gewesen. Aber grundsätzlich hat sich das Unternehmen extrem entwickelt, weil wir von damals 2010 noch, glaube ich, drei bis vier Leuten dann im Endeffekt mit mir zu jetzt schon über 100 Personen gekommen sind. Das ist für Startup-Verhältnisse oft gar nicht so viel, wenn ich für Scale-Ups innerhalb kürzester Zeit oft so viele Leute anstelle. Wir sind schon in einem anderen Business, wo es um Assets geht, wo es um Development geht und da ist das doch auch ein, gerade vor allem in den letzten drei, vier Jahren, sehr starker personeller Anstieg auch gewesen und das übersetzt sich Gott sei Dank jetzt auch in sehr viele Projekte, Projektmöglichkeiten, die wir in den nächsten Jahren auch hoffentlich umsetzen werden.
MarkusJa. Das hast du schon ein bisschen angeteasert, dass so ein Windrad lässt sich nicht in ein paar Wochen aufstellen. Wenn wir das runterbrechen von wirklich Idee zu das Ding steht und liefert Energie, wie ist da der Ablauf? Wie lange dauert das? Was sind da die größten Hürden?
SPEAKER_00Also es dauert unfassbar lang, muss man sagen. Und das kann man gar nicht so runterbrechen, dass man sagt, das ist immer so. Aber ich glaube, so die allerschnellsten Projekte, die es wahrscheinlich je gegeben hat, von der ersten Idee, dort könnte was funktionieren und dem ersten Kontakt zu Grundstückseigentümern, Gemeinden, bis zu, okay, jetzt ist dieser Windpark fertig und wir produzieren. Also unter vier bis fünf Jahren, glaube ich, gibt es de facto kein Projekt in Österreich. Typisch muss man fast sagen, sind eher sechs, sieben, acht Jahre und es ist überhaupt nicht ungewöhnlich, dass Projekte erst zehn Jahre später gebaut werden. Die Gründe dafür sind oft unterschiedlich. Manchmal ist es schon auf Gemeindeebene, dass es lang braucht, bis sich eine Gemeinde, die da auch eine wichtige oder in manchen Bundesländern eine wichtige Rolle spielt bei so Projekten, entscheidet dafür und sagt, ja, wir wollen dieses Energieprojekt. Manchmal ist es auf Landesebene, wo sogenannte Zonen ausgewiesen werden müssen. Also die Raumplanung sagt dann in den Bereichen geht das und da geht's nicht. Manchmal braucht das ewig und so wie es in in Niederösterreich der Fall war, wo man sehr viele Zonen ausgewiesen hat im Jahr zwei tausend vierzehn. Und die nächste Zonierung war dann erst letztes Jahr, also zwei tausend vierundzwanzig, also zehn Jahre lang, hat es eigentlich keine neue. neuen Zonen gegeben, sondern nur bestehende Eignungszonen. Und ja, da gibt es dann auch oft einen Ausbausstopp oder Stau. Manchmal sind die Bedingungen auf Bundesebene nicht gegeben, weil man zwar keine im klassischen Sinne eine Förderung braucht, aber es braucht stabile Bedingungen, damit solche großen Infrastrukturprojekte finanzierbar sind. Also jedes Kraftwerk, das wir haben einen extrem volatilen Strommarkt und quasi ein Energieumfeld, Energiemärkte. Und da ist es egal, ob das ein Atomkraftwerk oder ein Kohlekraftwerk oder welches Kraftwerk auch immer ist. Es braucht in irgendeiner Weise stabile, über eine gewisse Zeit stabile Abnahmeperspektiven. Und die kriegt man oft nur, wenn es so ein gewisses Floor-Pricing gibt vom Staat. Und das hat es dann wieder auch einige Jahre in der Form nicht gegeben oder nicht so, dass man wirklich aktiv Projekte entwickeln und bauen konnte. Also man findet immer irgendeinen, es gibt immer irgendeine Grund, es gibt Verfahrenseinsprüche natürlich, das ist ein Riesenthema auch in Österreich. Es gibt sehr, also fast die allermeisten dieser Projekte, wir müssen eine Umweltverträglichkeitsprüfung durchlaufen. Das ist etwas, was schon mal selbst unter eineinhalb, zwei Jahren kaum möglich ist. Es werden bei jedem Standort meistens schon eher zwei Jahre naturschutzfachliche Untersuchungen gemacht. Also das sind einfach ganz lang, das sind so viele Dinge, die hintereinander passieren müssen, so viele Dinge, die dann auch schief gehen können. Und dann wird wieder irgendein Vogel gefunden, wie zum Beispiel jetzt in manchen Projekten beim Waldviertel ein Vogel, der da irgendwo aus anscheinend nördlich aus Tschechien eingewandert ist, quasi die Kornweihe, die irgendwie ein toller Vogel ist und das ist sicher auch ein toller Vogel, aber es muss so viel rundherum passen, bis dann entschieden wird, okay, da passt es, da kann ich jetzt einen Windback errichten. Dass es wirklich oft zehn Jahre, manchmal sogar 15 Jahre, auch dauern kann von der ersten Ede bis zu in Betriebnahmen. Also ein sehr langfristiges Geschäft und mit sehr viel Durchhaltevermögen. Ja, das haben wir schon gelernt.
MarkusDas hast du schon so ein bisschen durchblicken lassen. Das ist ja manchmal in dem Bereich, zumindest wird das auch dargestellt, dass manchmal irgendwie auch der Umweltschutz nicht immer ganz einhergeht mit dem Klimaschutz, sondern sagt, erneuerbare Energien werden auch manchmal aufgehalten durch eben umweltschützende Aspekte. Ist das etwas, das du auch so siehst? Was ist deine Meinung dazu?
SPEAKER_00Das ist ein großes Thema und ich glaube, wenn man im Nachhinein drauf schauen wird, ein ganz großer Irrtum von vielen, dass hier Naturschutz und Klimaschutz gegeneinander stehen. Es ist genau das Gegenteil der Fall. Die aller allergrößte Bedrohung für unsere Natur, für Fauna und Flora ist der Klimawandel. Also der Klimawandel ist eine, glaube ich, wirklich schon falsche Bezeichnung, ist eigentlich die Klimakrise oder der menschgemachte Klimawandel, weil hier in unglaublich kurzer Zeit sich die Bedingungen ändern, die klimatischen Bedingungen ändern, sodass sich ganz, ganz viele, ganz, ganz viel sich nicht anpassen kann in dieser Geschwindigkeit und das viele Probleme mit sich bringt. Und ja klar ist der Ausbau der Erneuerbaren etwas, was sichtbar ist. Das ist auch, kommt vielleicht später dazu, eines der größten Probleme. Und es ist auch etwas, was in der Natur steht oft. Also es steht nicht im Ort oder im Falle von größeren Einheiten, also ich spreche jetzt nicht von Dachbv-Anlagen, aber von zum Beispiel Groß-BV-Anlagen oder von großen Windkraftwerken. Das ist einfach, da will man ja auch einen gewissen Abstand zu Siedlungsgebieten, den braucht es auch. Und damit steht das irgendwo in der Natur. Und damit muss man sich damit beschäftigen, gibt es Auswirkungen, gibt es in irgendeiner Form negative Auswirkungen auf die Natur. Und was da sehr, sehr stark vermischt wird leider, ist Auswirkungen auf die Natur und Auswirkungen aufs Landschaftsbild. Also es gibt sehr, sehr, sehr viele auch wissenschaftliche Daten dazu, welche Auswirkungen Windkraftanlagen zum Beispiel auf die Vogelwelt haben. Und wir haben im Nordburgenland zum Beispiel geschafft auf der sogenannten Pandorfer Platte, also manche, die vielleicht so in Österreich kennen, Richtung Osten fahren, Richtung Pandorf zum Shoppen oder wie immer. Und dann fahrt man so ein bisschen rauf, da wenn es Richtung Neusabfahrt Neusiedl am See geht und dann fahrt man quasi auf die Pandorfer Platte rauf. Und das ist ein Gebiet, wo viele wissen, da stehen sehr viele Windräder. Und das ist aber auch gleichzeitig ein Gebiet dann in Teilen, wo es sehr, sehr viele seltene und tolle Vögel gibt. Und das ist aber auch ein Gebiet, wo sehr dünn, bis das sehr dünn besiedelt ist, mit sehr guten Windverhältnissen. Man hat es geschafft, dort zwischen dem Jahr 2000 und 2020 eine sehr, sehr große Anzahl von Windrädern, also Hunderte, aufzustellen. Natürlich auch nicht in jeder Ecke auf dieser Pandafortplatte, aber über weite Teile. Und was passiert ist, ist, dass die drei, vier gefährdetsten Arten und besonders Arzt nicht da gibt. Das sind oft große Greifvögel wie der Kaiseradler oder der Seeadler, aber auch andere Vögel, die Großtrappe zum Beispiel, dass es diese Populationen allesamt massiv gestiegen sind in der gleichen Zeit, in der auf der Bandover Platte die Windkraft ausgebaut wurde. Das heißt nicht, dass es nicht auch einmal zu einer Kollision gekommen ist, dass ein Seeadler zum Beispiel einmal auch gegen ein Windrad geflogen ist. Aber insgesamt, in Summe hat man es geschafft, vielleicht durch eine gute Positionierung, in Zusammenarbeit mit Naturschutz, vielleicht auch durch die Schaffung von sehr vielen Ausgleichsflächen, von Brachen, wo die wieder interessant gemacht haben für Greifvögel in der Nähe, hat man es geschafft. Diese gleichzeitig eine sehr, sehr große Menge an Strom, also Burgland ist ja rechnerisch Stromattack geworden innerhalb von wenigen Jahren. Und gleichzeitig auch, dass da alle Populationen gestiegen sind. Zum Beispiel die Großtrappe ist von 40 Individuen noch vor 25, 30 Jahren zu jetzt 600 bis 700 Individuen, Kaiseradler, Brutbare steigen, Seeadler brutbare steigen, seit vielen, vielen Jahren trotz des Ausbaus. Das heißt nicht, dass es nicht auch zu einer Kollision kommen kann, aber man muss immer das Gesamtbild betrachten. Und dabei gibt es einfach sehr viele Möglichkeiten, auch die Bedingungen für Vögel im Speziellen, aber auch andere auch andere Tiere so zu gestalten bei diesem Ausbau, dass es zu keinen, in Summe keinen negativen Auswirkungen kommt. Und das, was das eigentliche große Problem ist, ist weniger, dass es so ein großer Eingriff in die Natur ist. Da ist, glaube ich, ein Speicherkraftwerk oder jedes Wasserkraftwerk ein deutlich größerer Eingriff in die Natur, als es ein Windkraftwerk ist. Aber es ist ein teilweise relevanter Eingriff ins Landschaftsbild. Und das ist das, was sehr viele Leute stört. Das ist leider etwas, wenn wir uns so Abstimmungen anschauen, vor allem auch ältere Menschen deutlich mehr stört als junge Menschen. Es kommt zu einer Änderung der Landschaft. Es sind einfach plötzlich einfach große Windräder stehen da, wo vorher eine weite Landschaft war, wo vielleicht unberührte Bergrücken war, stehen jetzt auch Windräder. Und das ist etwas, was viele Leute einfach schlecht finden und sagen, da wird unsere Umwelt oder die Landschaft verschandelt. Für mich sind das auch das Zeichen, sind das auch Zeichen unseres großen Energieverbrauches. Wir haben unseren ganzen Wohlstand darauf auf billiger Energie aufgebaut, aus billiger Energie aus Wasserkraft, aus billiger Energie aus Russland und billiger Energie, wo auch immer, war wichtig, und sonst wären wir nicht dort, wo wir jetzt sind. Wir müssen aber davon weg und wir haben historisch auch eine riesige Verantwortung, das schneller zu machen als andere, die vielleicht noch gar nicht diesen Wohlstand haben. Und dabei dann zu sagen, es gefällt mir nicht, als Argument ist, glaube ich, wird, dieses Argument wird nicht gut altern. Und deswegen glaube ich, es ist wirklich hoch an der Zeit, dort auszubauen, was geht. Das heißt nicht, dass wir jeden Bergrücken vollstellen werden, auch nicht den ganzen Osten Österreichs nur noch mit Windrädern zu sein werden. Aber wir brauchen sehr, sehr viel mehr Photovoltaik, Windkraft und auch Wasserprojekte, natürlich auch viel mehr Speicher und bessere Netze. Und dann gibt es eine Perspektive dafür, dass wir uns irgendwann vielleicht ganz wenig Gedanken darüber machen müssen, wie der Stromverbrauch ist, weil hier alles sehr, sehr sauber und günstig ist. Und das ist eine schöne Perspektive.
MarkusSehr cool. Der Blick in die Zukunft. Lass uns nochmal zurück zu deiner Story jetzt kommen. Du bist dann quasi einige Jahre gemeinsam mit deinem Onkel gearbeitet und dann kam der Punkt, wo er gesagt hat, okay, jetzt du, jetzt übernimm du. Hast du dich damals ready gefühlt? Waren die Jahre genug, dass du wirklich gesagt hast, perfekt, jetzt gestalte ich oder war das dann schon auch ein bisschen overwhelming?
SPEAKER_00Ja, also beides wahrscheinlich zu unterschiedlichen Zeitpunkt nicht. Das war so, dass er mich eigentlich nach wenigen Monaten schon in diese offizielle Geschäftsführerposition gehoben hat. Aber das war halt ein Unternehmen mit fünf, sechs Personen damals und er war auch noch irgendwie dabei und ich war halt sein Co-Geschäftsführer. Und dadurch hat sich das jetzt nicht, habe ich da irgendwie keine Angst vor dieser großen Verantwortung gehabt. Aber es war dann so, dass er, wir haben dann am Anfang in einem quasi einem Raum gesessen gemeinsam mit einer Halbtagesassistentin und ein bis zwei Technikern, die dann bei den Anlagen draußen unterwegs waren. Und dann, wie das gewachsen ist, mussten wir in ein neues Büro. Und dann haben wir ein Bürogebäude in Pandorf gebaut. Und das war dann eigentlich so, das war 2015, Anfang 2015 sind wir da eingezogen und das war dann eigentlich doch ein bisschen ein Cut, weil dann er hat dann 20, 25 Minuten entfernt gewohnt und ist dann eigentlich nicht mehr so oft ins Büro gekommen. Und das war dann eigentlich so, er war zwar am Papier noch auch Geschäftsführer von den Gesellschaften. Aber de facto habe ich dann das Team aufgebaut, auch schon bis dahin und weiter aufgebaut und habe die wesentlichen auch schon sehr, sehr wesentliche Entscheidungen auch selbst getroffen. Ich glaube, das Schöne und Angenehme war, dass da immer so ein familiäres Backup war und wir uns immer sehr gut verstanden haben und es auch für mich leichter war, glaube ich, mit meinem Onkel das gemeinsam so zu starten, als in meinem Vater. Ich glaube, das ist in deiner Vaters-Hohn-Beziehung immer ein bisschen schwieriger, obwohl ich mich mit meinem Vater sehr gut verstehe und er auch extrem wichtig auch für mich als Mentor und Ideengeber und unterstützt er sehr und ist auch sehr in diesem Energiethema drinnen und ist auch Gesellschafter. Aber ich glaube, dieses gemeinsame Aufbauen wäre deutlich schwieriger gewesen, wenn er jetzt so, wenn es sein Unternehmen gewesen wäre und ich dann direkt mit ihm gewesen wäre. Und mein Onkel, mit meinem Onkel war das ja einfach eine andere, irgendwie auf einer anderen und stärker auf einer Augenhöhe. Es war für beide Seiten leichter, das auf einer Augenhöhe zu senden. Und deswegen hat das gut funktioniert. Aber es hat schon Momente gegeben, weil wir auch so viel, weil solche Energieprojekte so große Investments erfordern und viel Eigenkapital erfordern. Und einfach, da sind dann auch, wenn man sowas baut und riesige Kredite aufnimmt, dann einfach große Summen im Spiel. Und wenn man dann so sitzt und eigentlich als Anfang 30-Jähriger da große Infrastrukturbauten, quasi da Entscheidungen treffen muss dazu, fühlt sich das schon manchmal so an, dass es so, puh, das treffe ich die richtigen Entscheidungen und das lastet dann schon ein bisschen auf den Schultern. Aber ich habe eben immer das Backing gehabt eben aus der Familie und habe mich grundsätzlich schon auch immer wohlgefühlt dabei.
MarkusUnd wenn du jetzt auf die Entwicklung der letzten Jahre schaust, ihr seid jetzt ein bisschen auch diversifiziert, also nicht nur mehr Windkraft, sondern andere erneuerbare Energien auch. Vielleicht, was war da das größte Hoch, wo du gesagt hast, das hat unglaublich gut funktioniert und das hat unglaublich viel Spaß gemacht, aber auch was war das härteste Tief, wo es eigentlich gerade gar keinen Spaß gemacht hat und sehr vielleicht auch du nicht so gut geschlafen hast.
SPEAKER_00Ja, das hat es beides natürlich gegeben und gibt es bis heute, weil wir sind in der Projektentwicklung aktiv. Das heißt, wir suchen die ganze Zeit Möglichkeiten, neue Projekte zu entwickeln und dann geht man sehr oft Dinge an und natürlich gelingt dort nicht alles, aber manchmal gelingen auch sehr große Dinge nicht. Und das war Gott sei Dank jetzt nie irgendeiner Weise für uns als Unternehmen, so dass wir Angst haben mussten, dass wir da jetzt in Probleme geraten, also weit davon entfernt. Aber so auf einer persönlichen Ebene ein Versagensthema, also dass man ein Projekt angeht und das sich dann schon vorwerfen muss, hat man vielleicht nicht alles irgendwo die richtigen Schrauben gedreht, mit den richtigen Leuten geredet, die richtigen Entscheidungen getroffen, das Markt schon an einem. Also was sehr, sehr schön war, ist, dass wir in den letzten Jahren geschafft haben, zu unseren Windkraftwerken auch viel im Osten Österreichs auch sehr, sehr große Photovoltaik-Projekte dazu zu packen, sage ich einmal, oft über den gleichen Netzanschluss, um da auch wirklich große Flächen teilweise gemeinsam mit Partnern zu entwickeln, sodass wir zu den ca. 450 Megawatt an Windkraft, die wir haben, innerhalb von sehr kurzer Zeit jetzt fast 400 Megawatt auch an Photovoltaik nochmal dazu bauen können. Und da haben wir bei vielen Dingen einen sehr guten Zeitpunkt erwischt und das richtige Gespür gehabt. Und das bin natürlich nicht bei Weitem, nicht nur ich allein, sondern ein super Team, das das macht. Und das auch, das ist für mich eigentlich so das größte Hoch, wenn ich sehe, wie Leute bei uns arbeiten, wie die motiviert sind, wie sie sich weiterentwickeln, dann selbst Projekte angehen und sich einbringen. Das ist einfach das Coolste, wenn man sieht, dass man so ein funktionierendes Team hat, das selbst auch wirklich eine intrinsische Motivation hat und die da echt viel weiterbringen wollen. Das ist einfach so ein, es ist nicht so vielleicht ein High, sondern ein ständiges, wenn das so ein Flow oder so vielleicht ist so, wenn das so etwas Positives ist. Aber es hat natürlich auch einzelne Momente gegeben, wo uns Dinge gelungen sind, wo wir Kooperationen abgeschlossen haben, die wegweisend war, wo wir gewusst haben, okay, das heißt jetzt, wir werden das und das schaffen die nächsten Jahre. Die hat es gegeben. Und die Lowe's hat es auch gegeben. Ganz konkret, ich möchte den Projektnamen nicht sagen, aber wir haben ein sehr, sehr großes Windkraft oder ein großes Windkraftprojekt entwickelt in Ostösterreich, das wir über drei, vier Jahre verfolgt haben, weil wir sehr, sehr sicher waren, es war eigentlich unser bei weitem größtes Projekt der letzten Jahre, dass dann so ganz kurz davor, dass es eine Windkraftzone hätte werden sollen, ist es eben aus unterschiedlichsten Gründen doch keine geworden. Und das war für mich eine riesige Enttäuschung, weil ich sehr viel Herzblut da auch reingesteckt habe. Und ja, wie gesagt, mittlerweile machen wir es so viel gleichzeitig, dass man sich dann auch sehr schnell an anderen Themen wieder orientieren kann und auch Erfolge wiederfindet da. Aber das war schon etwas, wo ich für nicht nur ein paar Tage, sondern ein paar Wochen auch wirklich daran gekiefelt habe und dass uns mich und das ganze Team innen ein ordentliches Low gehaute hat letzten Sommer.
MarkusLass uns noch kurz über deine Rolle als Investor sprechen. Du hast gemeint, du hattest grundsätzlich schon einfach ein Interesse für Technologie. Gab es da trotzdem irgendwo so einen Auslöser, jemanden, der zur Tür gekommen ist und dir was gepitcht hat? Oder hast du gemeint, na, du wirst jetzt in die Richtung auch Akzente setzen? Was war so der initiale Push für dich, als Business Angel aktiv zu werden?
SPEAKER_00Ja, das kann ich eigentlich gut sagen, weil ich mich auch noch sehr gut erinnere, das war im Jahr 2013, im Sommer 2013, sind wir zusammengesessen, so ein bisschen eine Gesellschaft der Runde, und wir haben damals eben diese großen Projekte schon begonnen zu bauen, waren dann zwar noch nicht fertig, aber großen Windkraftprojekte. Und ich bin damals mit meinem Onkel und meinem Vater zusammengesessen und wir haben gesagt, eigentlich, oder ich habe dann gesagt, ich war eigentlich immer schon so ein Interesse gehabt an investieren, weniger als an Technologieunternehmen, Startups, schnelles Wachstum. Und es war aber klar, dass ich das jetzt nicht mehr selbst als Gründer machen würde, weil ich jetzt einfach auch da mein im Energiebereich mein Unternehmen habe. Und dann ist dann ein paar Wochen später, haben wir gesehen, dass es so etwas in Österreich gibt wie die Austrian Angel Investors Association damals. Da hatte ich glaube ich die eher früheren Jahre. Und dann habe ich auch gesehen, dass da jemand dort ist, der Hansi Hansmann heißt. Und zufällig kannte mein Vater den Hansi. Und da gibt es schon von früher mal, also nicht gut, glaube ich, aber sie kannten sich vom Sehen von irgendwo. Und da gibt es auch eine private Verbindung, weil die Mutter oder die Eltern vom Hansi im Burgenland gewohnt haben auf einem Grund oder auf einem Gut, das schon seit sehr langem auch mittlerweile meiner Familie gehört und das war eben eine sehr lustige Verbindung. Aber abgesehen von dieser Verbindung bin ich dann dorthin, habe mich mit einigen, aber auch mit dem Hansi gut verstanden und haben dann meine ersten zwei oder unsere ersten zwei Investments, waren dann tatsächlich zwei Co-Investments mit dem Hansi. Das hat am Anfang, die ersten zwei, drei, vier Investments, die wir gemacht haben, haben dann auch mehr oder weniger nach dem Schema funktioniert. Und das hat sich dann irgendwann noch gedreht, dass ich Dinge gefunden habe oder wir gleichzeitig geschossen haben. Und wir haben dann eigentlich ein relativ überschneidet, einige Zeit lang zumindest ein in vielen Punkten überschneidendes Portfolio mit dem Hansi aufgebaut, aber dann mit der Zeit natürlich auch viele Investments gemacht, die da unabhängig davon war. Aber das war schon so ein bisschen der Einstiegspunkt in das Ganze. Und dann eben, wie ich vorher schon erzählt habe, von der Business Angel-Tätigkeit, die auch nicht ganz einfach war, neben diesem Aufbau eines Energieunternehmens und dann auch die Zeit zu finden, um sich wirklich gut Dinge anzuschauen. Das war neben einer operativen Tätigkeit nicht so gut möglich. Und deswegen dann auch dieses Zusammengehen mit dem Laurent Symbole und dieser Start von Push Ventures.
MarkusJa. Und jetzt, so über die letzten zwei, drei Jahre, wenn du da deinen Alltag anschaust, wie viel Zeit fließt da in in Richtung Investoren da sein und wie viel in Pushback als Unternehmen?
SPEAKER_00Es fließt sehr, sehr wenig Zeit in letzter Zeit von mir in Sourcing, in Deal Sourcing oder ich mache schon seit einiger Zeit keine Erstgespräche mehr. Ich lerne eigentlich fast immer die Gründer und das Team kennen, bevor wir investieren, aber da hat es auch schon die ersten gegeben, wo das nicht der Fall war. Wir haben einfach mittlerweile bei Push Ventures ein extrem fähiges und erfahrenes Team. Und ich bin dort schon sehr stark in eine Advisor-Rolle, also wenn es um strategische Themen geht und wenn es um, wir investieren auch recht viel in den Climate-Tech-Bereich. Und da habe ich gewisse Hypothesen und da habe ich ein Know-how, das ich bzw. meine Leute einbringen können. Und da glaube ich, kann ich auch sehr viel einbringen und das hoffentlich auch zu dem guten Erfolg des Fonds beitragen wird. Aber das Operative ist von meiner Seite sehr wenig geworden, einfach weil gleichzeitig dieses Wachstum auch von Buschböck als Energieunternehmen sehr stark stattgefunden hat die letzten Jahre. Insofern diskutieren wir sehr viel die möglichen Investmententscheidungen und aber das Deal Sourcing und auch den Kontakt und die Due Diligence der Unternehmen bin ich nur sehr am Rande involviert.
MarkusCool. Bevor wir zu unserer Speedrun kommen, vielleicht noch eine letzte Frage, die irgendwie aufgelegt ist, auch in diesen Zeiten. Jetzt hatten wir ja auf politischer Ebene in den letzten Jahren durchaus Rückenwind auch für erneuerbare Energien und schaut jetzt so aus, als könnte eine andere Konstellation uns da ins Haus stehen. Wie sehr ist das etwas, wo du sagst, das ist eine Gefahr auch für Climate Tech, das wird da jetzt den Wind aus den Segel nehmen, das ist schwierig. Oder wie sehr glaubst du, ist das ein Zug, der sowieso jetzt nicht mehr aufzuhalten ist?
SPEAKER_00Ja, das ist eine gute Frage. Aber ich weiß es ehrlich gesagt nicht. Ich hoffe sehr, dass also vielleicht Climate Tech als wirklich als ein Bereich, wo ich sage, ich fasse Technologieunternehmen zusammen, die irgendwo alle etwas tun, was positiv für unser Klima ist. Das ist ja ein extrem weites Feld. Da zählen sich gefühlt fast 50% aller Startups oder Technologieunternehmen in irgendeiner Form mittlerweile dazu. Da glaube ich nicht, dass wir eine fundamental negative Auswirkung sehen und dass jetzt irgendwie Climatech irgendwie bestraft wird, nicht mehr möglich ist. Das würde mich sehr wundern. Ich glaube, die größere Gefahr ist, dass wir jetzt nicht nur in Österreich, sondern auch in den USA und auch in anderen Märkten einfach ein bisschen eine Zeit verlieren, wo vielleicht auch ein bisschen eine Show-Politik passiert oder wo man versucht, Windkraft, Photovoltaik, erneuerbaren Ausbau, einfach, ich weiß nicht, ob zu stoppen, ob das es nicht wirklich möglich zu stoppen, aber irgendwo dem nicht mehr so einen Vorrang zu geben. Und das kann eine wertvolle Zeit kosten. Also in dem Bereich braucht es auch laufend Anpassungen der gesetzlichen Rahmenbedingungen. Und da braucht es eben Gesetzesinitiativen, weil es so ein dynamisches, dass die Energiewirtschaft so ein dynamisches Umfeld ist und wir in einer Megatransformation drinnen sein. Und das geht nicht ohne Anpassung der gesetzlichen Rahmenbedingungen durch Verordnungen da und dort. Da ist natürlich schon ein bisschen die Gefahr, dass der Fokus nicht mehr so stark darauf liegt, gute Rahmenbedingungen auch in Österreich zu schaffen. Ich hoffe, dass sich da die Verantwortlichen ihrer großen Verantwortung auch für die Gesellschaft und für unsere Zukunft bewusst sind. Aber es fällt mir schwer, hier eine Prognose abzugeben. Etwas kann man schon sagen, der Zug ist auch im Bereich der Erneuerbaren schon so massiv und klar in eine Richtung und schnell unterwegs, dass vor allem weniger der Ausbau der Erneuerbaren und Speicher und Netze und alles zusammen passiert mittlerweile weniger, weil irgendwer besonders, weil jetzt alle so grün geworden sind oder so die tollen Klimaschützer sind, es ist einfach mittlerweile die günstigste, einfachste Möglichkeit, Strom zu erzeugen. Und es ist auch die, die volkswirtschaftlich die sinnvollste ist, weil wir uns einfach nicht abhängig machen müssen. Und wenn so eine Photovoltaikanlage oder ein Windrad oder auch ein Wasserkraftwerk einfach einmal gebaut ist, dann brauche ich einfach keinen Brennstoff mehr. Ich bin nicht abhängig von Ländern wie Russland oder vom arabischen Raum oder von anderen Ländern, die mir dann etwas liefern, damit das funktioniert, sondern die Natur liefert es uns quasi kostenlos. Und das ist einfach auch eine strategische, richtige Entscheidung. Und da sind schon viele drauf gekommen, dass es einfach auch nicht so gescheit ist, sich sehr viel und neu wieder von, sag ich mal, weit entfernt liegenden, nicht immer ganz gut regierten Ländern abhängig zu machen. Und dieses, das wird man hoffentlich auch nicht irgendwie fundamental umkehren, weil es einfach, da ist auch viel schon geschehen und das würde mich sehr wundern, wenn das ganz stoppt oder jetzt wieder ganz anders funktioniert. Aber man muss trotzdem dafür arbeiten, man darf es nicht auf die leichte Schulter nehmen, man muss dafür kämpfen. Und ja, ich bin trotz aller schwierigen Entwicklungen gute Dinge. Es ist, ich hätte mir manche Dinge anders gewünscht, aber es ist kein Wunschkonzert und wir werden trotzdem für sowohl im Climate Tech-Bereich, was Technologie betrifft, die wir einfach brauchen, die notwendig ist, als auch einfach in diesem klassischen erneuerbaren Ausbau der erneuerbaren Bereich einfach weiterkämpfen und werden auch gemeinsam was schaffen.
MarkusSehr gut. Wenn du jetzt zurückblickst auf die letzten Jahre, was ist dein größtes Learning?
SPEAKER_00Mein größtes Learning, ich glaube ich habe es am Anfang schon gesagt, ist an Dinge, die man glaubt und wo man überzeugt ist, einfach dran zu bleiben. Und das zweite ist dabei, sich auch nicht zu verbiegen, sondern eben auch als Person authentisch zu bleiben.
MarkusUnd was ist dein bester Lifehack?
SPEAKER_00Mein bester Lifehack seit kurzem ist, dass ich bin tief überzeugt, dass man, wenn man viel arbeitet und auch zu Hause viel zu tun hat, dass man irgendwie einen Ausgleich braucht, der mir zumindest, also einen sportlichen Ausgleich braucht. Und mein bester Lifehack seit einiger Zeit ist, dass mein Tag tatsächlich zwischen 5 und 5.30 Uhr beginnt und ich einfach mal eine Stunde laufen gehe. Und es ist zwar hart, aber es ist unfassbar, was es mit einem macht, einfach so den Tag zu starten.
MarkusUnd hast du eine Buchempfehlung für uns?
SPEAKER_00Ich hätte viele, ich habe viele Buchempfehlungen, die so Sachbuchempfehlungen sind, aber ich habe vor kurzem ein Buch wieder gelesen, das ich vor langem gelesen habe und das mir wirklich damals sehr gut gefallen hat und dass überhaupt nichts mit Energie oder Startups oder irgendwas zu tun hat. Und das ist das Buch Herrn Kukers Empfehlungen von Radek knapp. Und das ist eine nette Geschichte, eine lustige Geschichte, die in Wien spielt. Und ja, es ist einfach ein gutes Buch, das mir, das ich jetzt zufällig gerade wieder gelesen habe. Hast du ein Lieblingsprodukt? Ich habe tatsächlich kein Lieblingsprodukt, aber ich habe ein Fable für so Outdoor gewandt. Und wenn ich mir eine Sache gefallen lassen muss, ist, dass ich mir irgendwie jedes Jahr mindestens eine, manchmal zwei, irgendwelche Outdoor-Jacken von, egal Mammut oder Outdoor Vox oder welche Marke auch immer. Und irgendwie bin ich drauf gekommen, ich kann irgendwie nicht ohne Themen. Also das gemeinsam mit Rucksäcken. Ich liebe auch Rucksäcke, ich bin einfach auch gern draußen unterwegs in der Natur. Und ein guter Rucksack ist einfach eines der geilsten Dinge, dass man haben kann und unterwegs sein kann. Also das liebe ich tatsächlich.
MarkusJetzt stell dir vor, du bist am Berg, ziemlich exponiert, mach da eine Pause, stellst den Rucksack ab und verlierst ihn kurz aus den Augen und plötzlich purzelt er den Berg runter, einen Abhang hinunter und er ist weg. Was ist dein Lieblingsschimpfwort?
SPEAKER_00Oida! Wahrscheinlich. Es ist fast, also ich glaube, Eida fasst einfach so viel zusammen und kann so viel heißen. Es ist kein arges Schimpfwort in dem Sinn, es ist einfach ein Ausruf zwischendurch, aber es kann irgendwie auch in Richtung Schimpfwort verwendet werden und es ist sehr wienerisch, sehr österreichisch, sehr wienerisch und kann mit so vielen Bedeutungen aufgeladen werden. Also ja, sicher ein Favorite von mir.
MarkusAusgezeichnet. Mit einem kräftigen Euter kommen wir zu unserer letzten Rubrik und das sind Moonshots und Predictions. Das heißt, wir brauchen von dir einen Moonshot frei nach GFK, der damals gesagt hat, wir bringen jemanden auf den Mond in der nächsten Dekade und dadurch ist es ein bisschen greifbarer und wahrscheinlicher geworden. Und andererseits eine Prediction, eine Vorhersage für die nächsten Jahre, von der du felsenfest überzeugt bist.
SPEAKER_00Ich bin tatsächlich felsenfest davon überzeugt, dass wir in der allergrößten Transformation gerade drinnen sind, die die Menschheit je in so kurzer Zeit durchlebt hat, dass sich unsere Art, wie wir wirtschaften, wie wir Ressourcen verwenden, wie wir Energie umwandeln, welche Energiequellen wir haben, dass sich das innerhalb von kürzester Zeit, und das sind 10, 20, 30 Jahre, massiv verändert, parallel dazu eine unglaubliche Veränderung der Anfangsdigitalisierung, jetzt muss ich sagen, künstlichen Intelligenzthemen und dass wir hier in dass diese Transformation zwar auf dem Weg, wie wir es jetzt auch sehen, sehr viel Probleme bereitet, aber dass wir, wenn wir zurückschauen werden in 30 Jahren, sagen werden, ja, es war eigentlich klar, dass solche massiven Veränderungen nicht einfach gehen, aber dass wir in 30 Jahren in einer Welt leben, auf die wir die viel besser ist, viel, viel besser ist als die heute, die viel sauberer ist, die viel fairer ist in vielen Punkten, die Chance, viel mehr Chancen für alle gibt und davon bin ich fällt und fest überzeugt und das treibt mich auch an.
MarkusSchön. Das ist Prediction und Munchrit in einem einen gewesen, oder? Ja, ich hätte es so verstanden. Ausgezeichnet. Nein, das sind ja die besten, das sind die positiven Predictions, die wir in diesen Zeiten, glaube ich, jedenfalls brauchen. Lieber Lukas, vielen Dank fürs Vorbeischauen und die super spannenden Einblicke in deine spannende Geschichte. Vielen Dank auch euch da draußen fürs dabei bleiben und wir wünschen euch einen guten Start in die neue Woche und hören uns wieder am Donnerstag an den News. Danke Markus und danke an alle, die zuhören.