Future Weekly
Die zwei Startup Veteranen Daniel Cronin und Markus Raunig sprechen mit jeder Menge Humor über Technologie, Unternehmertum und die Zukunft. Jeden Donnerstag analysieren sie die interessantesten News der Woche und küren Rockstars, die die Welt von morgen prägen. Jeden Sonntag begrüßen sie im Deep Dive visionäre Gäste für einen Blick hinter die Kulissen aktueller Trends und formulieren gemeinsam Moonshots & Predictions. Ein Podcast der verschiedene Welten verknüpft und mit mutigen Thesen inspiriert.
Future Weekly
#433 - AI Action Summit, Autozukunft, Le Chat Speed
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🇪🇺 250 Mrd für EU AI Investitionen
🚗 Europas Automobilzukunft
🦚 Le Chat Update sorgt für Aufsehen
🍿 Elons 100Mrd Angebot für Open AI
👻 CIA zeigt Blüten der Intention Economy
🎸 Rockstars: Chris Bernkopf & Moritz Schraderb
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Musik (Intro/Outro): www.sebastianegger.com
Production: Hanna Moser
Musik (Intro/Outro): www.sebastianegger.com
Einen wunderschönen guten Morgen, guten Mittag, guten Abend oder auch gute Nacht und herzlich willkommen zu Future Weekly. Immer und überall. Du wirst gleich erfahren, warum? Ich bin Daniel, bin mal wieder da und mit mir ist wie immer der Markus. Der Markus. Und wir reden über viele, viele Dinge. Und erstmal ganz wichtig, es wird total abgedreht. Warum? Wir reden nur über die News. Und die News sind mittlerweile auf einer Ebene, wo man sagen würde, ey, ihr seid doch die total irren Weltverschwurbler. Ich weiß nicht, ob das ein Wort ist. Nö, das sind einfach die News, wie die sich so gestaltet haben. Wenn man mal zu den ersten Podcast-Folgen zurückgeht, war das alles noch relativ harmlos. Jetzt reden wir aber darüber, dass 250 Milliarden Euro für EU AI-Investitionen am Start sind. Wir reden über Europas Automobil, Zukunft und oder Vergangenheit. Ich reg mich da eine Menge dabei auf, muss man dazu sagen. Sorry about that. Wir reden über LÖChat. Ganz wichtig, LÖChat kann man auch nur machen mit der richtigen Körpersprache. LÖTCat, deswegen mal auf YouTube vorbeischauen. Über Elons 100 Milliarden Angebot für OpenAI und wir reden über die Attention Economy. Ich kann es kaum noch rausbringen. Und wie die CIA Mittels AI probiert, Putin zu steuern. Oder auch nicht. Wir haben natürlich auch Rockstars mit dabei. Und jetzt, weißt du, was gerade passiert ist in meinem Gehirn? Mein Gehirn ist einfach wundervoll. Ich habe gesagt, wir haben auch Rockstars mit dabei. Und weißt du, was in meinem Gehirn gekommen ist? In jedem siebten Ei.
Markus:Bitte wunderbar. Oder?
Daniel:Das ist ja das Bemerkenswerte. Du musst nur eine Nachricht oft genug hören und sie bleibt für immer verankert. Welches Produkt habe ich gerade gemeint mit jedem siebten Ei? Wahrscheinlich Überraschungseier. Selbstverständlich. Ja, und los geht's mit den Überraschungseiern. Feuerfrei. Also, ich würde ja immer sagen, wir starten jetzt mit den News, aber erstmal so eine Erklärung. Wir fangen immer an, indem Markus und ich simultan klatschen, sondern um das besser zu machen. Und Markus, das war jetzt aber wirklich gerade der lappenartigste Klatscher aller Zeiten. Das war aber überhaupt keine Motivation.
Markus:Ja, man muss auch dazu sagen, dass unser aktueller Production-Team-Member, der Christoph, der legt nicht mehr so viel Wert auf das Klatschen, muss man sagen. Das ist eigentlich ein Relikt aus alten Zeiten, deswegen ist es bei mir eher eine Reaktion, dass ich sehe, dass du noch klatscht, dass ich dann auch klatsche.
Daniel:Ja, ich mag Tradition.
Markus:Ich weiß.
Daniel:Ich mag Tradition.
Markus:Ich bin eher der Innovationsmensch.
Daniel:Ja, aber ich bin eher so ein, ich muss mich auch durch den Klatscher motivieren. Das ist so ein inneres Schalter um. War ich nicht erfolgreich wahrscheinlich gerade. Siehst du, das hat einfach funktioniert. Das muss so sein. Und ich möchte jetzt auch nicht mit Christophs Gefühlen spielen, aber ja, es ist einfach so, manche Dinge haben sich für gut bewahrheitet. Das heißt, gib mir das nächste Mal wieder einen Klatscher mit Motivation, dass wir auf Podcast-Phase umlegen. Speaking of which, wir haben viele Themen, über die wir reden müssen. Und was ich aber immer mehr merke, ist, ich habe einfach das Gefühl, wir leben in der Simulation. Wenn ich mir einfach täglich mir die News anschaue, also wir haben heute Mittwoch, den 12. Wir warten ja auf, es ist 10.30 Uhr, gerade wo wir aufnehmen. Um 11 Uhr ist ja die Deadline, die es abläuft, ob wir eine neue Regierung haben, eine berittene Regierung oder nicht. Das wird sich noch weisen, ob es da irgendwie weißen Rauch gibt oder wie auch immer man das sehen möchte, grauen Wolf, Rauch. Ach du weißt, was ich meine, keine Ahnung. Und heute habe ich mir wieder mal so angesehen, was denn in der Nacht passiert ist. Und da war Elons Auftritt im Oval Office, wie er da so mit seiner Baseball-Mütze, seinem Mantel, seinem Kind auf den Schultern da sitzt und redet. Und I swear to God, die ersten paar Sekunden habe ich mir, ich ernsthaft zu 100%, ich war überzeugt, dass was SNL, Saturday Night Live, was einfach so, ich merke, boah, also da haben sie jemanden gefunden, der spielt aber echt super, ein bisschen übertrieben von der Körpersprache, aber ich glaube, dass mal, dass Elon ist. Und wenn ich drauf komme, ist wirklich Elon. Und hab mir gedacht, und es war so, wie er redet, über Kondome für Gaza, die aber nicht für Gaza Gaza sind, sondern Gaza in, ich habe keine Ahnung, Mosambik. Also Elon, da über 50 Millionen Dollar für Kondome redet im Oval Office mit einer Baseball-Mütze auf und einem Kind auf den Schultern und Donald, der von daneben zuschaut. Effing hell.
Markus:Es ist Reality TV goes politics, ne? Es ist halt wirklich so, wie unsere Zeit funktioniert und es ist traurig und auch beängstigend. Weil natürlich da auch viel Macht damit einhergeht, die auch sehr viel Schaden anrichten kann. Aber mich wundert es eigentlich nicht mehr.
Daniel:Ja, es wundert mich nicht, aber für mich ist so, weißt du, es gibt so ein Bild für mich, wenn ich ans Oval Office denke, gibt es ein wunderbares Bild von JFK, der da sitzt an seinem Tisch, gemacht aus dem Holz, der Resolute, und unten ist so eine Klappe und JFK Jr. schaut raus. Und es ist einfach so ein für mich einfach ein perfektes Bild.
Markus:Und da ist so viel einfach Sicht, Intelligenz, Bildung und daran glaubt, dass das, was man macht, dass das so wichtig ist und dass das ernst genommen werden soll.
Daniel:Ja, und einfach, es sind so viele Details und auch wie gesagt, dass der Schreibtisch aus dem Holz, der resolute ist, da gehe ich jetzt nicht näher drauf einmal, aber alles historisch, alles hat Elemente, da sitzt jemand, der selber, wie gesagt, ursprünglich Immigranten-Familienhintergrund hatte, selber in den Krieg gefahren, hat das gemacht, hat probiert, Kriege zu vermeiden, staatsmännisch mit all seinen Schwierigkeiten, da hast du halt da so einen Typen und so einen anderen da drüben. Und das ist alles einfach irgendwie, das kann doch nicht wahr sein. Ein bisschen komisch. Bisschen komisch.
Markus:Ja, und das ist, es erklärt auch, finde ich, warum jetzt schon in den letzten Wochen vermehrt auch die Counter-Narrative entstanden sind, wo man halt bisher oft dieses, okay, Europa wird zum Museum und bleibt zurück. Und es ist jetzt halt schon so ein bisschen auch das Thema, die Zukunft von Amerika unter diesen Umständen ist auch fragwürdig. Aus anderen Gründen als Europa natürlich, aber es gibt jetzt schon auch amerikanische Unternehmer, von denen man liest, die sagen, vielleicht gehe ich lieber nach Europa, damit ich mich nicht ständig mit diesem Blödsinn beschäftigen muss und ständig Angst habe, dass man sich irgendwie gegenseitig die Köpfe da einschlagt. Ich meine, Europa hat seine eigenen Probleme, aber es ist schon, ich glaube, man darf nicht unterschätzen, wie viel da jetzt auch an Vertrauen, was wichtig ist für einen funktionierenden, für eine funktionierende Wirtschaft, einen funktionierenden Rechtsstaat, wie viel Vertrauen da jetzt auch verloren geht und wie halt auch Amerika als Handelspartner durch die Zölle, durch die Handelseinschränkungen und Vertrauen verliert. Also dieses Fundament, was da über die letzten Jahrzehnte entstanden sind, entstanden ist, das bröckelt. Und es gibt Leute, die stark daran glauben, das ist notwendig, weil das Fundament einfach falsch gebaut wurde und dass wir das niederreißen und es wird alles freier und besser und dynamischer dadurch. Aber ich glaube, es gibt auch viele Menschen, die ernsthaft daran zweifeln, dass dadurch eine positive Zukunft entstehen kann. Und das ist vielleicht auch eine Chance, dass man diese Menschen motiviert, gemeinsam an einer besseren Zukunft in Europa zu arbeiten.
Daniel:Ja, manchmal gibt es Nachrichten, die sind einfach zu gut, um wahr zu sein. Und es wurde ja vor ein paar Tagen verkündet, dass scheinbar die EU 250 Milliarden in AI stecken möchte. Und also damit meine ich, das ist so das, was wir alle uns so sehr wünschen. Und ich kann es immer noch nicht so ganz glauben. Ich kann mich auch noch nicht drüber freuen, weil es so abstrakt für mich wirkt, dass ich mir denke, das kann doch nicht wirklich wahr sein. So eine Ansage, so eine Summe. Also ich möchte mich drüber freuen, aber ich kann es noch gar nicht so richtig glauben.
Markus:Ich glaube, bei solchen Geldsummen ist das auch richtig, dass man es nicht glauben soll. Genauso wie halt die 500 Milliarden, die da bei Stargate in den USA propagiert wurden. Auch das ist jetzt einmal eine Ankündigung, das muss erst real werden. Gleichzeitig zeigt schon, dass einfach die Kultur des, die grundsätzlichen Narrative sich in Europa massiv geändert haben in den letzten Monaten. Also auch wenn man da der von der Leyen und grundsätzlich den neuen Kommissaren zuhört, dann ist Regulierung einfach mittlerweile eher das Böse. Und ganz klar, wir müssen wettbewerbsfähig werden, das zentrale Motiv. Also da hat sich einfach der Wind komplett gedreht. Und dann gibt es einen Emmanuel Macron, der wahrscheinlich von der Überzeugungskraft der stärkste europäische Politiker ist, der halt auch schon in Frankreich in den letzten Jahren sehr stark positioniert hat, der aber jetzt auch, glaube ich, ganz klar sagt, es braucht eine europäische Position da. Und dann gab es dieses Event, den AI Action Summit. Das glaube ich auch ursprünglich, wie es halt vor einem halben Jahr, einem Jahr geplant war, war das wahrscheinlich wieder eher ein Thema, wie schaffen wir, die regulatorische Seite hinzubringen. Und jetzt durch diesen Wind, der sich so stark gedreht hat in den letzten Monaten, hat man da, und am Sonntag haben wir den Clark Parsons im Podcast als Gast und der ist dort, das ist der CEO vom Europäischen Startup-Netzwerk und der, der da erzählt, du hast richtig da auch vor Ort gemerkt, wie halt da jetzt dann sehr kurzfristig ein ökonomischer Teil, ein wirtschaftlicher Teil aufgebaut wurde bei diesem AI-Action Summit, um hier einfach in Bewegung zu kommen. Und dass da so schnell jetzt die 250 Millionen mal announced wurden, ist jedenfalls ein gutes Zeichen und zeigt, dass man sich dem Ernst der Lage bewusst ist. Natürlich ist es ein Weg, dass das auch tatsächlich umgesetzt wird.
Daniel:Und spannend ist eben auch, dass eine extrem interessante Liste auch von Investoren dabei sind, die alle diese 150 Milliarden mit bewegen wollen. Unter anderem eben auch Volkswagen, was ich ganz interessant finde. Spotify, SRP und so weiter überraschen mich jetzt, also freue mich, aber überraschen mich nicht so sehr wie Volkswagen, die da vielleicht auch eine Opportunity sehen. Und das Einzige, was mich da immer so beschäftigt, ist, wie sehr steckt das, wie sehr hängt das an der Person des Emmanuel Macron, der Treiber ist und der, glaube ich, auch nicht mehr so ganz fest im Sattel sitzt. Und bei mir ist so das Thema, diese 150 Milliarden, die sind so ein starkes Zeichen, aber zeitgleich haben wir eine ganze Menge Wahlen, die gerade sehr viel Unsicherheit noch immer in Europa bringen. Also 12. Februar, gerade wo wir sprechen, wo ich das Gefühl habe, ob die Regierung, die es möglicherweise geben könnte, wo auch immer, vielleicht diese Summen dann auch nicht mehr so mittragen könnten. Und ich deswegen, ich finde diese Zahl toll, ich finde es ein cooles Statement. Ich sehe es zurzeit primär als ein Statement. Was letztendlich dabei rauskommt, muss man mal sehen, aber endlich mal ein bisschen ein Gegentenor.
Markus:Und ich finde, das ist schon gut, was du da ansprichst, weil das erklärt für mich schon auch ein bisschen diese Interventionsversuche vom Elan und anderen Konsorten, wo man probiert, diese rechtspopulistischen Kräfte oder grundsätzlich populistischen Kräfte in Europa zu mobilisieren und zu stärken. Weil das halt auch für Amerika wahrscheinlich wichtig ist, dass sich Europa nicht positionieren kann mit einem liberalen, klassisch westlich geprägten Stil, wenn die damit erfolgreich werden, dann geht ja das Narrativ von Elon ⁇ Co. nicht auf, dass es diesen autoritären Anspruch braucht, wo er viel Macht hat und da jetzt aufräumen kann. Also ich glaube, das ist wahrscheinlich auch ein Grund, warum er sich da engagiert, dass er nicht dieses Gegenmodell sich da entstehen lässt, was potenziell eben auch Talente abziehen könnte. Und das ist jetzt eine sehr spannende Entwicklung und du hast vollkommen recht, der Macron. Also einerseits ist natürlich schon lange sehr umstritten im Land, auch weil er halt bereit war, die unangenehmen Schritte zu gehen, zum Beispiel Pensionsreform etc. Aber es läuft auch auf seine Amtszeit jetzt dann irgendwann nochmal ab. Das heißt, es ist einfach zeitlich begrenzt, wie lange er noch Impact haben kann. Das ist eine große Sorge, was passiert, wenn dann nicht mehr ein visionärer Leader vorhanden ist in einer der zwei größten Ökonomien in Europa, dass da ist ein valider Punkt, dass das ein echtes Risiko auch darstellt.
Daniel:Ja, ich musste gerade nebenbei herumgoogeln. Ja, ich weiß oldschool, aber 2022 wurde er wiedergewählt. Und ich glaube, ich glaube, die Legislaturperiode sind, sind es fünf Jahre in Frankreich?
Markus:Ich habe fast, ja. 2027, zwei Jahre hat er noch wahrscheinlich.
Daniel:Und das ist dann auch, muss man mal sehen, was da so kommt. Und wie gesagt, ich glaube auch ein Riesenthema ist natürlich auch immer, wo Deutschland hingeht. Und bei Deutschland, dann ist der Schicksalstag, Februar 23. Februar, wo sich auch viel entscheidet, deutet ja alles Richtung, Richtung, Richtung Friedrich Merz. Mit wem auch immer. Und schauen wir mal. Also ich glaube, ein starkes Deutschland und ein starker Industriestandort Deutschland gemeinsam mit Frankreich kann das hebeln. Wir haben gerade gesehen, Volkswagen stehen dahinter. Volkswagen kriselt aber auch. Ich weiß nicht, ob du das gesehen hast mit Porsche. Hast du das mitbekommen? Porsche sagt im Übrigen, jetzt stecken sie 830 Millionen wieder in Verbrenner, weil sie merken, der Markt will die ganzen Elektro-Teile nicht mehr, die ganzen Staubsauger. Und das heißt, vielleicht ist das auch wieder so ein Zeichen einer Renaissance der deutschen Automobilhersteller, die ich wiederum für Europa so wichtig halt. Sehr, sehr viele Fragezeichen gerade, muss ich sagen, weil eben ein Volkswagen, ähm die ja natürlich Porsche ist dann ja auch Teil dieses VAG-Konzerns. Ja, wenn es Volkswagen schlecht geht, wenn es der deutschen Industrie schlecht geht, dann wird da auch einer der Pfeiler dieser 150 Milliarden bröseln, versus einen starken Automobilherstellern. Ja. Und wie gesagt, ich sehe das ja auch mit einer gewissen Neugierde an, dass da Automobilhersteller zurückrudern und wieder Richtung Verbrenner gehen, was ich ja, ich weiß, total unpopuläre Meinung. Noch immer meiner Meinung nach the way to go ist aus europäischer Sicht nicht die Elektrodinger, sondern wieder Richtung Verbrenner, weil es zu viele Unsicherheitsfaktoren dabei, die die Elektroautos für den gesamteuropäischen Markt nicht sehr zielführend machen, plus Konsumenten, die das nicht wollen. Das ist erstaunlich. Porsche hat 50% Umsatzeinbuße. 50 Prozent.
Markus:Ist halt auch eine Globalisierungsfrage wieder. Weil ich glaube schon, dass das halt auch getrieben war durch einen chinesischen Markt, der sehr stark Elektroautos nachgefragt hat, wo ursprünglich auch die deutschen Autobauer ein gutes Geschäft gemacht haben und dort jetzt halt komplett verdrängt wurden, technologisch von den heimischen Betreibern. Also sie waren halt auch einfach nicht gut genug im Wettbewerb, muss man sagen. Haben es nicht geschafft, das haben wir auch schon oft besprochen. Es ist unglaublich schwierig, aus einem bestehenden technologischen Umfeld, in dem Fall der Verbrennungsmotor, gleichzeitig in derselben Firma ein komplett alternatives Modell aufzubauen. Und also diese Transformation, das ist harakiri. Es ist unglaublich schwierig, das kulturell durchzubringen, weil du hast in den Konzernen hast du die Champions, die halt technologisch da ganz vorne dabei sind, die sind halt auch statustechnisch, das sind die wichtigen Menschen in diesen Firmen, die all ihr Know-how, all ihre Kontakte in diesem Bereich haben. Und dann sagst du dir, naja, eigentlich das, was ihr bisher gemacht habt, das ist jetzt nicht mehr das, was wir in Zukunft machen wollen. Das ist in der Kulturinternen eine Katastrophe. Deswegen bräuchte es ja eigentlich für die Energiewende, für die Wende auch zu E-Autos in Europa viel mehr Startups, die in dem Bereich aktiv sind, so wie halt auch Tesla ein Startup war. Und das haben wir halt durch die Art und Weise, wie Wirtschaft bei uns funktioniert, haben wir das verabsäumt, da ein Umfeld zu schaffen, wo sich in dem Bereich die notwendige kritische Masse ergeben hat. Und es wundert mich nicht, dass eine Umstellung von einem Verbrennungsmotorkonzern in Richtung eines Elektromotorkonzerns, dass die sich schwierig gestaltet.
Daniel:Ja, und ich meine, ich glaube, es gibt aber noch ein anderes Thema, das Werterhalt und Wertverlust. Ich meine, das Lustige ist, wenn du beim Thema Porsche bleibst, wenn du dir einen neuen Elver kaufst und den schön ausstattest, das Ding ist noch in zehn Jahren super, das Ding ist in 20 Jahren super und du wirst einen gewissen Prozentsatz und Wertverlust haben. Ein Taikan, sprich das Elektroteil dahinter. Die Batterien bauen ab. Das ist ein riesen, riesen, riesenthema. Wer will schon so ein Auto mit einer Batterie, die kurz vor Ende ist? Das ist eine Riesenbaustelle. Ladeinfrastruktur, die nicht nachkommt. Das sind einfach Sachen, die diese Käuferschaft nicht will. Und zu guter Letzt, das ist etwas, ich kann das noch gar nicht so artikulieren, aber es ist einfach so ein Gefühl, das sich für mich durch die Bank durchsetzt, ist, dass die Generation, die die Verbrenner gebaut hat, waren Leute, die Enthusiasten waren, die mit Enthusiasmus Autos gebaut haben. Und dass die Leute, die sehr häufig E-Autos bauen, ich glaube, die mögen einfach keine Autos und bauen Autos für Leute, die keine Autos mögen. Und dann kommt halt was raus, was ein emotionsloses Produkt ist, was einem so wurscht ist wie mein Staubsauger.
Markus:Jetzt gibt es ja schon das Gegenbeispiel von Mart de Riemanns, oder? Extrembeispiel.
Daniel:Kann ich aber sofort hoppen. Kann ich aber sofort hoppen. Der Mann ist ja auch CEO von Bugatti und das Interessante ist, wenn man ihm auf Social Media folgt, und das tue ich, ist der gute Mann auch die meiste Zeit mit seinen Bugattis mittlerweile unterwegs. Warum? Weil er es geil findet. Und dann fährt er am liebsten mit seinem BMW E46 M3 CSL rum.
Markus:Aber trotzdem baut er in erster Linie mit seiner Marke, baut er Elektroautos.
Daniel:Riemanns, aber eben auch Bugatti. Und die Bugatti sind weiter Verbrenner.
Markus:Aber bei den Riemanns finde ich ein gutes Beispiel. Das wäre jemand, der wahrscheinlich von der Mission und von der Leidenschaft das Zeug gehabt hat, das wirklich zu tun. Aber er hat es halt nicht geschafft, dieses Unternehmen auf eine breite Basis zu stellen. Also das, was Elon Musk geschafft hat.
Daniel:Hat er, natürlich, ich muss sie unterbrechen. Hat er, weil er Technologieträger ist. Also das Auto selber ist eine Nevera, da kostet ja irgendwie eine Million Euro oder sowas. Also ganz abgespaced. Ich habe keine Ahnung, was sie für Stückzahlen haben. Seien es 100, seien es 300. Aber sie haben Technologien und diese Technologie wird unglaublich breit eingesetzt. Unglaublich breit. Ich muss jetzt ein bisschen mitgoogeln, aber im Batterie und im Antriebsstrangbereich sind die, glaube ich, über den ganzen, glaube ich, werden die auch verbaut bei einer ganzen Reihe von Großserienherstellern.
Markus:Aber trotzdem ist, wenn man sich halt anschaut, glaube ich, die initiale Vision, wenn man zugehört hat, da halt wirklich eine Elektroautomarke aufzubauen, ist ihm in Europa nicht gelungen. Anders als jetzt einem Elon Musk, das mit Tesla gelungen ist, anders als es etlichen chinesischen Konzernen gelungen ist, die halt technologisch neue Maßstäbe gesetzt haben. Und ich finde, das ist schon auch etwas, wo in Europa fällt halt so.
Daniel:Ja, gebe ich dir recht. Also ich habe kurz nachgeschaut. Kunden sind Bugatti, Hyundai, Porsche, AMG, BMW und kenne ich nicht. Und ich glaube, beim Tesla ist es so, was du beim Tesla nach wie vor kaufst, ist, du kaufst, bevor Elon komplett irre geworden ist, aber bei Tesla kaufst du ein iPhone. Also so ein Ding, das einfach funktioniert. Für jemanden, der sagt, ich will ein Auto, ich will drei Knöpfe drücken und ich will, dass es funktioniert. Ich kaufe es nicht wegen der Fahrleidenschaft, wegen der Dynamik, der Emotionen. Ganz ehrlich, und ich total unpopuläre Meinung, müsste ich mir jetzt ein Auto kaufen, nehme mal Elon aus der Equation raus, aus der Rechnung raus. Ich würde mir ein Tesla Model 3 kaufen. Preis-Leistungsverhältnis Bombe. Bombe, kann man nicht zu sagen. Das Ding kostet sein bis 45.000 Euro, ist ausgestattet mit allem, was einen eigentlich interessiert. Beim deutschen Hersteller zeigt er für einen 70er oder einen 80er ungefähr, sowas. Ich weiß, ganz, ganz gefährliches Halbwissen, das ich jetzt reinstecke. Aber es funktioniert einfach. Es ist ein, es funktioniert. Aber die anderen Hersteller, die haben, du kaufst ja beim Porsche kein, es funktioniert. Du kaufst Kindheitstraum, du kaufst Emotionen.
Markus:Ja, aber das ist jetzt eine Borsche. Wenn du einen, die anderen VW kaufst, dann kaufst du nicht Kindheitstraum.
Daniel:Nein. Entschuldigung, wenn ich da wieder unterbreche, beim VW kaufst du einen Volkswagen, steht dafür. VW war eigentlich früher der VW-Golf, der mitwächst mit jeder Generation. Das ist irgendwie so ein Vernunftauto. Und du musst dir aber mal schauen, der Preis zum Beispiel von einem VW war mal so gedacht in den 80ern für eine junge Familie, die sich das Ding leisten kann. Mittlerweile kosten die Teile alle so ein Schweinegeld für nix und der Konsument denkt sich, was? Ich zahle, keine Ahnung, 35.000 Euro für ein leeres Auto und da muss jedes extra bezahlt werden. Und dann, die Dinger sind einfach alle so super überlastet teuer geworden. Und das ist so ein bisschen das Thema.
Markus:Ich meine, das ist ja Teil der Wettbewerbsfähigkeitsfrage. Ich glaube, das ist halt, weil wir ja natürlich auch gute Zeiten gehabt haben wirtschaftlich und deswegen halt die Konzerne abgeschöpft haben, was sie abschöpfen können an Surplus, was vorhanden war, also dass man halt mit den Preisen raufgehen konnte, weil es auch die Konsumenten bereit waren zu zahlen und das passt halt jetzt vom Bild nicht mehr. Ich glaube trotzdem, dass es halt für Europa weitaus besser gewesen wäre, anstatt dass man den bestehenden Automobilkonzernen quasi mitgibt und die auch sich selbst auferlegen, dass man jetzt sich komplett drehen muss in Richtung E-Mobilität, dass es besser gewesen wäre, man baut halt hier Champions auf im Bereich E-Mobilität von neu auf. Weil die hätten meines Erachtens vielmehr den Drive und die Möglichkeit gehabt, hier auch wirklich wettbewerbsfähig zu sein, weil sie nicht damit beschäftigt gewesen wären, ihre komplette Kultur umzudrehen, die hohen Kosten, die sie haben, irgendwie zu übersetzen. Und ich glaube, meine persönliche Meinung, es ist sinnvoll, dass es CO2-Steuern gibt, die Anreize setzen und die müssen halt fair sein, sodass auch die gesamte Wertschöpfungskette der E-Mobilität abgebildet wird. Aber wenn dadurch halt irgendwann die E-Mobilität herunterkommt und billiger wird als die Verbrenner, dann glaube ich auch daran, dass das weiterhin ein Zukunftsmodell sein wird, in welcher Form das auch immer ist, ob es als ABA-Modell ist oder wie auch immer. Aber wir sind halt von vorne bis hinten den falschen Weg gegangen bei einer so wichtigen Industrie für Europa.
Daniel:Weißt du, was das Hauptproblem ist, glaube ich. Und du hast es eh quasi jetzt auch schon so gesagt? Ich habe bei meinen Keynotes immer so eine Slide, die ich wahnsinnig gerne zeige. Und das ist so das Bild des ersten Autos. Und das erste Auto war ja effektiv eine Kutsche mit dem Motor. Und 30 Jahre lang hat man einfach Kutschen mit Motor gebaut, ohne sich zu fragen, warum die Kutsche eigentlich, also das Auto so hochgebaut wird wie die Kutsche. Die Antwort ist einfach, die Kutsche wurde so hoch gebaut, dass man dem Pferd nicht direkt ins Schließmuskel schaut. Gut. Hat man 30 Jahre dafür, hat man die Autos plötzlich runtergesetzt. Man hat also 30 Jahre lang Kutschen mit Motor gebaut. Und bei der E-Mobilität ist es so, man probiert emotionale Produkte zu schaffen, die nicht mehr emotional sind. Und man müsste das ganze Thema Grundauf neu denken. Verstehe mich nicht falsch, das ist für mich so wie mit Uhren. Schweizer Uhren versus Digitale Uhren. Ich glaube, man sollte bei den Verbrennern einfach, und wie du sagst, bleiben, ein Porsche sollte knallen und ballern, ein Mercedes-AMG sollte knallen und ballern und Feuerbälle rauskommen und unfassbar. Aber ich glaube nicht, dass man, und das ist, glaube ich, auch das Problem von Riemanns, der wie gesagt einen 1 Million Euro Supersportwagen baut, das Ding emotionalisiert auf einer anderen Ebene. Jetzt gibt es bestimmt fünf Leute, die sagen, ja geil, aber es gibt die 99, die in Preissegment sind, die das nicht so wollen. Und ich glaube, man muss einfach nicht probieren, eine neue Autobrand zu schaffen, die halt zufällig einen E-Antrieb hat, sondern Mobilitätskonzepte komplett neu denken und nicht Automobilhersteller. Und für mich ist es so, ich bin so ein Autoliebhaber. Ich denke mir, irgendwann hätte ich gern einen alten 911. Ich liebe das. Oder mein Gott, Ferrari R40, es gibt nichts Geileres für mich. Aber ich habe kein Auto. Warum? Weil es macht für mich keinen Sinn in der Stadt. Ich habe keine Lust, so viel Geld zu binden. Für etwas, was sieben Tage die Woche rumsteht. Aber ich gebe meine, ich würde sagen, 250, 300 Euro im Monat aus für, wie heißen es, ich weiß immer nicht gerade, wie sie gerade heißen, Chernao oder was auch immer das ist. Weil ich will ein Auto jetzt und ich will es für die Strecke. Und fertig. Und dass solche Konzepte nicht stärker und besser ausgeprägt werden für den urbanen Raum, das ist so, glaube ich, das Hauptthema. Und ich glaube, jetzt aber eine E-Auto-Firma starten, das ist sinnlos.
Markus:Hätte man natürlich vor zehn plus Jahren machen müssen, genauso wie man halt auch vor 10 plus Jahren genau diese Sharing-Modelle halt nicht von Mercedes und BMW machen, hätte leider, die natürlich Interessenkonflikte haben mit dem eigenen Kerngeschäft, sondern es hätte eine parallele Industrie aufgebaut werden müssen. Und genau da war halt die europäische Wirtschaft, so wie sie aufgebaut ist, mit massiven Eintrittsbarrieren, mit einem Umfeld, das ganz stark durch Protektionismus geprägt wurde, weil einfach Interessensvertretungen hier so stark sind, war der falsche Nährboden dafür. Und das fällt uns jetzt ökonomisch auf den Kopf, weil halt andere Kontinente das viel besser ermöglicht haben und in diesen Bereichen jetzt viel wettbewerbsfähiger sind. Und damit muss man jetzt halt auch ökonomisch leben und muss schauen, dass man den nächsten technologischen Sprung, dass man da halt diesen Nährboden schafft.
Daniel:Und sie machen alle meines Erachtens einen fundamentalen Fehler, den auch Startups gerne machen, aber einen fundamentalen Fehler, an den ich so sehr glaube, ist, sie beschäftigen sich nicht mit der Emotion, die Menschen kaufen mit dem Produkt. Und sie beschäftigen sich nicht mit der Lösung, die die Menschen wirklich kaufen. Weißt du, was ich meine? Wenn ich einen, sagen wir mal, wenn ich einen Porsche kaufe, dann kaufe ich einen Kindheitstraum und Emotionen. Wenn ich meinen Chernook-Fahrt kaufe, dann kaufe ich nicht, dass ich mit einem Opel, was auch immer es gerade ist, fahren will, mit Emotionen. Nein, ich will einfach möglichst schnell zu meinem Sohn in den Kindergarten fahren. Ich möchte gerne pünktlich zum Flughafen. Und ich möchte gerne nicht im Bus, zehn Minuten auf den Bus fahren. Das ist, was ich kaufe. Und das ist nicht, ich setze mich nicht ein und denke immer, boah, dieses Auto, ich spüre Freiheit. Nein, es ist mir scheißegal, was es ist. Ich will einfach nur schnell dorthin und selbstbestimmt dorthin. Und das ist, glaube ich, diese grundlegende Frage, die völlig außer Acht gelassen wird. Und wie so viele Startups, wie wir kennen, das machen, man verliert sich in Features und Technologien und sagt: Nein, dein Kunde will das aber nicht. Dem ist das egal, dass du die 49. Feature-Set hast. Die kaufen doch ganz was anderes. Und du weißt, diese fünfmal Why von Clayton Christensen, dieses Why is this a problem? But why is that a problem? Dieses fünfmal Fragen, bis du zur Tiefe kommst, das macht meines Erachtens kaum einer von diesen Herstellern. Und das ist eine Tragödie, der man zusehen kann. Aber ja, da haben wir uns ja wieder richtig warm gefressen an dem Thema. Wir sollten nochmal so einen Automobil-Podcast machen, das wäre auch lustig. Aber ein Riesenthema. Und nochmal zurück zu dem AI-Thema. Wenn da wirklich 150 Milliarden reinkommen, das Thema AI, dann bitte nicht den Amis hinterherlaufen und die Chinesen kopieren, sondern es in einem europäischen Spirit machen. Und für mich ist ja immer AI, es ist ja im Prinzip basierend auf Daten und es ist basierend auf Mustern. Und dann bitte europäische Mustererkennung, europäisches Gedankengut, europäische Kultur in diese Daten einfließen lassen. Und dann können wir auch globale Champions sein. Weil allein mit der Geschichte, die wir haben und mit dieser Leidenschaft, Sachen zu zählen und Sachen zu dokumentieren, sollten wir eigentlich das beste Datenset überhaupt haben. Dafür hat man ja die deutschen Beamten gehabt, die einfach jetzt seit 200 Jahren jede Erbse dokumentiert haben und die Österreicher die noch mehr.
Markus:Ich glaube, wenn man gute Daten zur Verfügung stellen kann, dann ist das sicher ein Wettbewerbsvorteil, wie sehr halt diese Daten dann datenschutzrechtlich auch verfügbar sind und auch von wie sehr halt auch Public Data in Europa immer noch ein langsames Geschäft ist, sei mal dahingestellt. Aber ja, wir müssen unseren eigenen Weg gehen. Man muss die eigenen Champions hier aufbauen. Und ein gutes Beispiel, was jetzt gerade letzte Woche wieder Weiling geschlagen hat, ist Mistral. Das ist wahrscheinlich der am ehest noch wettbewerbsfähige europäische Player, natürlich in Frankreich zu Hause. Und die haben jetzt eben mit Le Chat einen Chat-GPT-Konkurrenten wie eine neue Version geliefert, die besonders mit Geschwindigkeit punktet. Also deutlich schneller ist als die Konkurrenz. Das ist halt wirklich so dieser Instant-Effekt und das ist ja etwas, was auch bald bei Webseiten etc., wo man sieht, einfach, dass wenn User nicht warten müssen auf die Ladezeit der Websites, sondern es ist instant da, dann hat das schon einen wichtigen Effekt auch, wie sehr Leute das auch nutzen und sich da zu Hause fühlen. Und zumindest da setzt man jetzt neue Maßstäbe.
Daniel:Hab' schon ein bisschen ausprobiert, aber ich finde es ganz interessant, Lüchat. Ja. Ich lese gerade was. Ich habe mal so Lidchat über Austrian Startups. Ein bisschen ausgequetscht. War ganz interessant. War ganz interessant.
Markus:Wie viel Halluzination war dabei?
Daniel:Am Anfang ging es mal in die falsche Richtung. Es hat erstmal mit dem Namen nichts anfangen können und hat erstmal über Austrian Startups per se gesprochen. Und da ein paar von den großen Companies aufgeführt. Und interessanterweise notable Austrian Startups and Founders, BitPanda, Refurbed, Inspired und Grofius. Finde ich gut, also finde ich gut von der Auswahl. Und ich habe auch so ein bisschen auf Economic Growth und so weiter und so fort gefragt und sagt, with over 3300 Startups founded since 2011, the sector employs around 30,000 people.
Markus:Wo ich denke, okay, das sind Austrian Startup Monitor Daten, finde ich sympathisch.
Daniel:Finde ich auch, finde ich auch richtig gut. Und dann kommt quasi zu Austrian Startups, das ist im Prinzip Monitor, wenn man so möchte. Conclusion Austrian Startups is a vital organization in the Austrian Startup Ecosystem, providing support, education, networking opportunities, blobdibly plays a key role in shaping the future of entrepreneurship and the country. Kann man mal lassen. Man muss beobachten, wie sich das so entwickelt. Es ist aber eine schöne Entwicklung. Le Chet. Den Namen finde ich natürlich witzig.
Markus:Französisch halt.
Daniel:Ja, oder Le Chet? Das müsste so. Wir hätten es nicht irgendwie so ein bisschen. Das Le müsste auch davor sein, oder? We've invented Le Chet, it's a news thing.
Markus:Le Chet. European Heritage.
Daniel:Nö, Frönsch.
Markus:Frönsch-Horitaisch, okay, gut. Na gut.
Daniel:Also Norddeutsch hätte man es wahrscheinlich die Schnackerei genannt oder sowas. Die Schnackerei auf Österreich, die Plauderei? Ja, wahrscheinlich. Smarwurst hätte man es genannt. Kennst du eigentlich Österreich? Nein. Bösterreich ist es mit Niklaus Oftscharek und dem großartigen Palfrader, wo sie einfach grundwiderliche Persönlichkeiten miteinander spielen. Und Ofscherek und Palfrader, das hat ja der YouTube-Algorithmus mir vor ein paar Tagen vorgeschlagen. Oh mein Gott, fantastisch, was die für widerliche Personen aus den tiefsten Abgründen der österreichischen Seele hervorzaubern. Und ich muss nur gerade darauf zu sprechen kommen, weil sie auch fantastische Maskenbildner haben. Und ich fahre ja jeden Tag ganz viel mit den öffentlichen nicht. Also da nutze ich ja aber sowas von meiner Jahreskarte aus. Und da habe ich heute wieder ein paar Kreaturen gesehen, die direkt aus der Seele von einem Dijkes und diesem Bösterreich entstanden sein dürften. Ganz, ganz, ganz fantastisch. Also es ist so. Öffentliche Verkehrsmittel haben etwas, weil man einfach viel sieht, viel hört und gelegentlich unter U6 viel riecht. Sozialstudie. Ja, ist unfassbar. Da gibt es ja auch mittlerweile Strafen für Leute, die laut am Handy telefonieren, also quasi über Lautsprecher. Das sind die geilsten, die dann quasi auch über FaceTime in der U6 und dann in das Ganze reinplärren, weil sie keine Airpods haben oder was auch immer. Auf die habe ich immer so richtig Bock. Die machen mir richtig Spaß. Aber gut, soll es auch geben. Haben meistens, ich hätte jetzt gesagt, haben meistens an ihr Lippen nachgeholfen und so solche Dinge. Aber da gibt es immer mehr. Siehst du, hier ist eine. Warst du noch, hier hätten früher Predictions. Hier ist meine Prediction. Schönheits-OPs oder was? Nein, nein, nein. Das Arschgeweih 2028 werden schlechte aufgespritzte Lippen sein. Weil mir fällt auf, dass da immer mehr Damen mit sehr voluminösen Lippen anzutreffen sind, die von der Zielgruppe die sind, die wohl auch früher sich Arschgeweiher geholt hätten. Und Arschkeweih sind ja nicht optimal gealtert. Nun bin ich medizinisch nicht so bewandert, aber ich denke mir, wenn man sehr üppig sich die Lippen aufspritzen lässt, wahrscheinlich irgendwo, wo es sehr günstig ist, dass die Dinger wahrscheinlich auch eine gewisse Halbwertszeit haben.
Markus:Ja, ich meine, das ist grundsätzlich, glaube ich, bei allen Schönheits-UP. Es ist natürlich die Langzeitfolgen etwas, wo man vielleicht noch nicht die notwendige Datenbasis hat, um zu wissen, wie das in 50 Jahren ausschaut. Es gibt sicher ein paar Schönheitsups geben, wo das mittlerweile vorhanden ist, aber es ist natürlich ein Risiko, dass man eingehen muss für die aktuellen Statussymbole im eigenen Umfeld.
Daniel:Ich meine, ich finde ja, jeder sollte da machen, was sie wollen, aber es gibt dann halt die, die, glaube ich, so wie beim, beim Käsetheke, darf es noch was extra sein, ja, Chlor. Die halt sich so die Lippen verarbeiten lassen. Weiß ich nicht, ob immer da mehr besser ist. Ich bin gespannt, wie das aussieht.
Markus:Elon würde wahrscheinlich sagen, das ist alles, was in eine Richtung geht, wird bis ans Extrem gemacht, bis es nicht mehr geht.
Daniel:Und ich denke mir gerade die ganze Zeit, what goes up must come down, dieser alte Grundsatz, und wenn du halt immer mehr Gewicht in die Lippen gibst und die Spannkraft irgendwann abnimmt, dann sieht das nach Adam Riese scheiße aus.
Markus:Okay. Und jetzt hole ich dich zurück aus diesem Rabbit Hole und wir reden wieder über Technologie, Daniel.
Daniel:Ja, ja, aber es beschäftigt mich.
Markus:Ich weiß.
Daniel:Es beschäftigt mich zutiefst. Und ja, nee. Und dann gibt es die, die noch speziell so ein Piercing auf der Oberlippe haben. Kennst du das und noch so einen Teil da oben? Ich beschäftige mich nicht mehr damit. Das nehmen die auch irgendwann aus. Und dann sind die alt und dement und dann pinkelt das da so oben raus.
Markus:Ja. Danke für dieses Bild.
Daniel:Schau, wir sind bei Minute 35. Die, die jetzt zuhören, die wollen das auch hören. Ja, ja. Die mögen.
Markus:Ich hoffe, uns hört niemand beim Essen, ja.
Daniel:Naja, ist ja nicht so schlimm, wenn da so ein bisschen Futterbreiter oben rauskommt.
Markus:Junge, Junge. Okay. Also wir kommen zurück. Es gab noch eine Story, die die Tech-Welt diese Woche beschäftigt hat. Und das war Elon Musk' freches 100 Milliarden Dollar Angebot für OpenAI. Sie ist natürlich, man muss wissen, da gibt es ja eine schöne Rivalität zwischen Sam Altman und Elon Musk, die auch noch aus den Zeiten stammt, als Elon Musk einer der Co-Gründer von OpenAI war. Die sind sich halt zunehmend in die Haare gekommen, sind mittlerweile Wettbewerber, weil ja Elon Musk auch X-AI hat. Und ja, die lassen sich dann immer so gegenseitig schöne Dinge ausrichten über die Medien und Co. Und jetzt hat der Elon ihm quasi so den ultimativen Mittelfinger gezeigt, so ich kaufe dich. Und daraufhin hat der Sim Altmann zurückgeschrieben, ja, er ist gerne bereit für 10 Millionen oder 10 Milliarden im Gegenzug Ex zu kaufen. Das ist halt dann so der Mittelfinger zurück. Ich bin viel größer als du. Ja. Was sagst du dazu?
Daniel:Ja, eh. Weißt du, sowieso zwei Jungs, die beide irgendwie aufs Klo müssen und nebeneinander da stehen und in den Schnee pinkeln und dann da rüberschauen. Es ist absoluter Kindergarten. Weißt du, und es sind so abstrakte Sachen. Aber eine Sache finde ich dann schon brandgefährlich. Wenn man sagen würde, angenommen, Elon hat Ex und kauft dann noch, würde Open AI kaufen, dann ist halt wirklich das Thema Mind Control und so, was bis jetzt immer ein paar Spinner befürchtet haben, dann wirklich ein sehr reales Thema. Das wäre dann wirklich gar nicht mehr so lustig, weil wenn du da siehst, wie er eben neben Donald Trump im Oval Office steht, als würde es ihm gehören, muss man dazu auch sagen, von der Körpersprache. Und man sich denkt, ja, gehört ihm wohl auch, weil er sich da auch eingekauft hat. Und dann will er das nächste Ding kaufen. Da muss man halt irgendwann fragen, ob das wirklich sehr zielführend ist für die Zukunft der Menschheit, das Einsonirre, da alles irgendwie zusammenkäuft. Wenn Sam Altman Ex kaufen würde, hätte ich weniger Angst davor, als wenn Elon OpenAI hätte.
Markus:Also Sam Altman ist sicher der vernünftige oder ich sag mal, ein bisschen stabilere unter den beiden. Man muss aber auch sagen, Elon ist schon auch ein Stratege und ich glaube, da ist sicher auch ein strategischer Hintergrund, nämlich was gerade Sam Altman probiert, ist ja, die Assets der Non-Profit-Struktur von OpenAI rauszukaufen. Und genau dafür braucht es einen fair Market Value. Und da hat man bisher gesagt, der wird wahrscheinlich um die 40 Milliarden sein. Und da sagt Elon, na, das ist aber ein bisschen wenig. Ich zeige jetzt einmal, dass das eigentlich viel mehr wert ist. Und deswegen schätze ich, bietet er auch die 100 Milliarden, damit einfach es zumindest für den Sam Altman teurer wird, diese Assets aus der Non-Profit-Struktur rauszukaufen. Und das kann durchaus ein persönlicher. A France sein, es kann eine Überzeugung sein, dass es nicht okay ist, dass aus der Non-Profit-Struktur rauskommt. Es kann aber natürlich auch einfach ein wettbewerbstechnischer Trick sein, um halt OpenAI ein bisschen auszubremsen, um sich selbst in eine bessere Position zu bringen. Also da ist schon auch eine gewisse Logik dahinter, was passiert. Aus einer europäischen Sicht, wie gesagt, kann man das ja auch alles positiv sehen und sagen, wenn die beiden sich da gegenseitig Klötze in den Weg legen, vielleicht können wir dann still und leise als überall sagen alle nur, da passiert Regulierung, vielleicht können wir ja dann gleichzeitig ein bisschen was aufholen. Das ist jetzt eine sehr optimistische Perspektive, aber man muss ja irgendwie einen Narrativ auch schaffen, der hier eine alternative Zukunft schafft. Und das, was du vorher jetzt auch angesprochen hast, nämlich dieses Mind Control, das ist insofern interessant, weil ich da letzte Woche auch einen Artikel gelesen habe bezüglich der Intention Economy. Weil bisher war es ja so ein bisschen die Attention Economy. Also es ging darum, dass man die Aufmerksamkeit der Leute in irgendeiner Form fängt und nutzt. Und das war eigentlich so die Currency im digitalen Zeitalter. Und was jetzt einige beobachten, ist, dass es mehr und mehr in eine Intention Economy geht. Also dass man auch probiert, die Handlungen der Leute besser zu monetarisieren, besser steuerbar zu machen, besser auch greifbar zu machen. Es gibt ja schon jetzt in der Werbung so ein bisschen, wenn ich ein neues Sofa kaufen will und ich suche danach auf Google, dann kriege ich lauter Sofa-Werbung. Das ist ja auch schon ein bisschen Intention Economy. Aber das ist mit AI natürlich jetzt schon ein riesengroßes Thema. Wie kann man Leute auch beeinflussen, gewisse Dinge zu tun?
Daniel:Bevor du jetzt sagst, was kommst, nur einen kurzen Disclaimer. Ihr hört uns schon eine Weile zu. Was jetzt, glaube ich, was du gleich erzählen wirst, wer an was arbeitet und was für Modelle benutzt. Würde ich dich nicht kennen, hättest du mir das vor einem Jahr erzählt, um Mitternacht in einer Bar, hätte ich gesagt, und jetzt geh mal dein Pferderberuhigungsmittel nehmen. Es wird alles gut. Nee, nee, das ist. Das ist auch so. Also, das ist, das ist real. Weißt du, ich meine, manchmal kommt es mir vor wie in irgendeiner irren Simulation, wo jetzt zwei Weltverschwörungsheinys da miteinander reden. Nein, nein. Das ist schon mit Hand und Fuß, was jetzt kommt, was Markus erzählt. Erzählt.
Markus:Also die CIA arbeitet scheinbar an AI-Personas von weltpolitischen Führungskräften, das heißt von Putin und Kim und allerlei halt potenziell auch politischen Gegnern. Einerseits, um vielleicht deren Aktionen zu simulieren, also wie reagieren die auf gewisse eigene Aktionen, potenziell, aber auch vielleicht zu schauen, wie kann man die in Richtung einer gewissen Handlung bringen. Und das zeugt schon eben genau von dieser Intention Economy, die ich gerade angesprochen habe.
Daniel:Und das ist so verrückt. Ich meine, so grundsätzlich ist es ja, macht es ja Sinn, das so zu nutzen, nur es ist halt schon total abgespaced. Aber na klar, ich meine, es ist nichts anderes, als wenn man als leidenschaftlicher Sportfan sagt, okay, man macht einen Spielzug so mit der Hoffnung, dass die so machen, dann machst du so, dann mache ich so und dann stehst du vorm Tor und bang. Macht ja total Sinn. Und dass das sozusagen auf weltpolitischer Ebene komplexer ist, auch das macht Sinn. Und dass man dafür eine KI nutzt, macht natürlich auch komplett Sinn. Aber es ist einfach so durchgeknallt. Es ist so durchgeknallt. Und dann ist es für mich immer die Frage, wie geht man damit um? Und das Interessante ist, wie geht man damit um? Ein schönes Beispiel ist der asymmetrische Kriegsführung. Wir haben die Taliban, die Amerikaner und die westlichen Nachrichtendienste ausgetrickst. Relativ einfache Lösung, indem sie sich Nachrichten nicht geschickt haben. Indem sie sich Nachrichten erzählt haben oder sie aufgeschrieben haben und per Tiere, also per Esel, per Pferd, was auch immer, über die Berge transportiert haben. Klar, du kannst nichts abhören, wenn nichts irgendwo geschickt wird. Und so musste halt damit umgehen. Und für mich ist das natürlich angenommen, die Chinesen hätten jetzt irgendeinen Berater, der simuliert, wie ein like a sane president reagieren würde. Hä, wer hätte gedacht, dass einer Elon dazukommt, der über Nacht nochmal irgendeinen Irrsinn macht? Keine KI könnte das predikten. Vielleicht ist das Donalds Geheimwaffe.
Markus:Das ist ein interessanter Gedanke. Bei den Elon kann man eigentlich ganz gut predikten, finde ich. Der macht schon eigentlich das, was man erwarten könnte mit seiner Craziness oder mit seiner Attention-Geilheit. Stimmt. Stimmt. Deutschland hatte aber auch eine Geheimwaffe.
Daniel:Frank Telen. Der wird das alles ten Exen. Er bringt sich da auch immer ein. Ten Echsen geht da immer, der Echs, die alle weg. Manchmal muss man das Unerwartete machen.
Markus:Aber ja, das Ganze erklärt natürlich auch die Aufregung um TikTok und so weiter, weil das ist am Ende ein chinesisches Tool. Mind Control. Viele Leute beeinflusst in der westlichen Welt und genau deshalb ist schon auch viel Sorgen, die damit einhergehen.
Daniel:Und das ist das Spannende, ich bin neugierig. In 50 Jahren, wenn man dann irgendwie darüber redet und quasi meine Enkelkinder hören möchten, wie das so damals war. Ich wette mit dir, man kommt darauf, das ganze Wahlergebnis über Jahre im Voraus so genau über diese primitive Social Media, die wir jetzt gerade verwenden, ganz stark gesteuert wurde. Und ich wette mit dir auch gewisse Trends, die uns in den letzten Monaten und Jahren sehr beschäftigt haben, gerade in der westlichen Gesellschaft. Wird man vielleicht manchmal drauf kommen, vielleicht war das ein bisschen Smoke and Mirrors. Und das ist so der klassische Geheimdiensttrick im Übrigen oder auch Sporttrick. Wenn du was durchziehen möchtest, lenk erstmal ab. Smoke and Mirrors. Donald Trump konnte das auch immer ganz gut. Irgendeine irre Meldung und im Hintergrund passiert irgendwas anderes. In dem Sinne. Wir haben noch, weil die Zeit ist schon sehr, sehr fortgeschritten. Ich habe irgendwie schon dreimal ORF und den Standard refreshed, aber da ist noch nichts.
Markus:Es gibt noch keine News.
Daniel:Noch keine News. Vielleicht wird das aber auch mittels berittener Boten gerade irgendwo hingeschickt.
Markus:Ja. Ja, wir haben noch Rockstars. Insofern sehr coole Rockstars, weil wir einen der beiden vor nicht allzu langer Zeit gerade im Podcast hatten, wie diese News noch nicht öffentlich waren. Ja, der Chris Bernkopf und der Moritz Schrader sind unsere Rockstars der Woche, sind die Gründer von Podero, einem Energy Startup, das gerade eine 5,5 Millionen Euro Sitrunde announced haben. Eine ziemlich ordentliche Summe, besonders für die Stage. Und den Grad der Bekanntheit, den die beiden aktuell noch haben. Das wird sich jetzt aber natürlich schnell ändern. Coole Berliner Wagniskapitalgeber, Planet A und Systemic und machen das aus Österreich heraus, was wir natürlich immer gerne sehen. Insofern huge congrats an euch. Toi toi toi für die nächsten Schritte. Setzt das Geld gut ein. Und wir freuen uns dann auf einen Bericht in ein paar Jahren für den zweiten Future Weekly Besuch.
Daniel:Sehr fein. Wir gratulieren und wir gratulieren euch, wenn ihr an dieser Stelle zuhört. Seid ihr unsere treuesten Fans, wir haben euch ganz doll lieb. Und wahrscheinlich wisst ihr schon, ob wir eine Regierung haben oder nicht. Wir wissen es noch nicht. Es ist 11.14 Uhr am 12. Februar. Es bleibt spannend. Wenn ihr es hört am 13. am Donnerstag. You never know. Markus, sagst du, gibt es eine neue Regierung heute oder nicht?
Markus:Heute gibt es sicher keine neue Regierung. Nein, aber ein Announcement. Irgendein Announcement gibt es sicher. Es wird entweder sein, die Verhandlungen werden abgebrochen oder es wird weiterverhandelt.
Daniel:Okay, wird weiterverhandelt. Oder wird abgebrochen. Das meine ich. Boah. Hopp oder Trop?
Markus:Also ich glaube, morgen wird schon noch weiterverhandelt. Ich glaube nicht, dass heute abgebrochen wird.
Daniel:Gut. Wenn ihr uns hört, ihr wisst mehr an der Stelle. Dankeschön, take care, stay safe. Und wir hören und sehen uns nächste Woche. Dankeschön, bye bye.