Future Weekly
Die zwei Startup Veteranen Daniel Cronin und Markus Raunig sprechen mit jeder Menge Humor über Technologie, Unternehmertum und die Zukunft. Jeden Donnerstag analysieren sie die interessantesten News der Woche und küren Rockstars, die die Welt von morgen prägen. Jeden Sonntag begrüßen sie im Deep Dive visionäre Gäste für einen Blick hinter die Kulissen aktueller Trends und formulieren gemeinsam Moonshots & Predictions. Ein Podcast der verschiedene Welten verknüpft und mit mutigen Thesen inspiriert.
Future Weekly
#477 - Ehrfurcht, Entbürokratisierung, Fonio Investment
🦋 Fehlende Ehrfurcht in der Startup-Szene?
🇦🇹 Entbürokratisierungspaket
🦚 3 Mio Investment für Fonio
Production: Hanna Moser
Musik (Intro/Outro): www.sebastianegger.com
Einen wunderschönen guten Morgen, guten Mittag, guten Abend oder auch gute Nacht und herzlich willkommen zum coolsten Startup-Podcast seit immer. Ich bin wieder mal Daniel und wie immer ist der Markus am Start. So, und wir haben tatsächlich zwei Themen, über die weden wollten, und die sind so wichtig, dass we richtig viel Zeit und wir sind auch ganz neu, was du dazu denkst. Ich finden auch immer Feedback ganz cool. Und zwar Nummer eins, wir reden über fehlende Earfurcht in der Start-up-Szene. And aus der Diskussion kommen von Pontius zu Pilatus von A to Z and weiter, weil das Thema einfach so groß ist. And we read über Entbürokratisierung. Denn da ist tatsächlich etwas passiert, and dann ist noch ein unfassbares Investment passiert. Das greifen wir auch noch auf. In dem Sinne, auf los geht's los. Und los geht's mit den News. Interessant. Man weiß manchmal so gar nicht, wo man anfangen und aufhören soll bei so einem Podcast, wenn man so viele Themen hat. Und ich finde das erste Thema, das du vorgeschlagen hast, ziemlich cool. Die Überschrift fehlende Ehrfurcht in der Startup-Szene. Ja genau, Fragezeichen. Und als witzig, ich habe den Artikel jetzt ein paar Mal auf meinem LinkedIn auftauchen gesehen und ich bin mal neugierig. Wie definierst du Ehrfurcht für dich? Vielleicht bevor wir da thematisch reingehen. Weil es ist so ein Wort, weißt du, ich habe mir überlegt, wie müsste ich jemandem, der nicht deutschsprachig ist, dieses Wort erklären, dass es so rauskommt mit dem, was man wirklich auch meint? Und dann bin ich drauf gekommen, vielleicht definiert das jeder so ein bisschen anders für sich.
Markus:Ich glaube, es ist ein gewisser Respekt vor den Auswirkungen von potenziellem Handeln vor wahrscheinlich auch Institutionen und Werten. Aber es ist nicht einfach, das zu definieren, da hast du recht.
Daniel:Weil es lustig ist, wenn ich an Ehrfurcht denke, muss ich so als alter Motorsport-Fan dran denken, dass Ehrfurcht ein Wort ist, das ich oft gehört habe, wenn junge Rennfahrer das erste Mal gegen ihr Idol gefahren sind und das erste Mal dann die Möglichkeiten hatten, zum Beispiel anzugreifen und dann so viel Ehrfurcht, sprich so viel Respekt vor der Person hatten und so viel Bewunderung eigentlich vor der Person und mit wem sie es dort zu tun haben, dass sie anders reagiert haben, als sie es sonst getan hätten und erstmal diese Ehrfurcht ablegen mussten. Das heißt, sie hätten in der Kurve überholt, wenn das irgendwer wäre, aber weil es ein Sender, ein Schuhmacher, wer auch immer war, haben sie es eben nicht getan. Um dann aber irgendwann diese Ehrfurcht abzulegen, nicht den Respekt und dann es quasi zu machen. Das ist das Lustige. So wie du es gerade eben definiert hast, hätte ich es auch definiert, aber es ist für mich so eine Kontextfrage, das Wort Ehrfurcht. Ich finde es aber so wichtig, dass man darüber nachdenkt, weil Ehrfurcht heißt für mich auf der einen Seite, so wie es auch in dem Artikel, wir kommen gleich auf den Artikel, definiert wird so ein bisschen wie ich finde Respekt und Verantwortungsgefühl. Ehrfurcht kann aber für mich auch heißen, dass man so viel Respekt vor etwas hat, dass man eben nicht handelt. Vielleicht können wir das so erwartungsoffen mal in den Raum gestellt haben, aber vielleicht gehen wir mal so auf das Grundprinzip ein dieses Artikels. Vielleicht magst du den kurz umreißen und ich bin sehr gespannt, wie du das siehst. Erzähl mal.
Markus:Ja, also es geht um einen Artikel von der Judith Dada. Judith Dada ist einer der bekanntesten VCs oder VC-Manager in Deutschland. Und die hat einen sehr reflektierten Artikel, ich würde sagen, ergebnisoffenen Artikel. Also sie glaube ich, teilt da gerade einfach ihre aktuellen Gedanken, ihre aktuellen Dilemmas auch. Und sie spricht davon, dass sie gerade sehr zwiegespalten oder sage ich mal sehr am Nachdenken darüber ist, wie die Welt der Startups, die Welt der VCs, gerade auch mit den Auswirkungen der AI-Revolution umgeht. Sie geht darauf ein, dass zum Beispiel VC halt auch quasi ins Geschäft der VCs reingekommen ist, da gab es ein paar Weisheiten. Zum Beispiel, do not be a surgeon who cannot see blood. Also einfach, dass man damit rechnen muss, dass nicht alle Wetten, die ein VC aufgeht, dass die nicht alle aufgehen und dass es nicht aufgeht, dann wird es oft auch eher ungut. Und da muss man auch damit leben können, dass dann there will be blood. Und auch um Angst, um eine andere Weise, this whatever correction the market brings, fear cannot have a seat at the table. Was auch wiederum aus einer ökonomischen Perspektive Sinn macht, weil wie funktioniert das Geschäftsmodell eines VCs? Der macht einfach viele große Wetten und hofft, dass zumindest eins, zwei, drei von denen aufgehen und alle anderen sind für das Endergebnis dann irrelevant. Weil wenn die großen Wetten aufgehen, dann ist es ein Fund Return. Also dann hilft diese eine Wette da, dass alle anderen, dass da einfach genug Return für den Fund da ist, dass alles andere irrelevant ist. Und das dritte ist, we're not saving lives here. Also das auch wieder so mit, wenn halt mal ein Start-up insolvent geht, wenn etwas nicht aufgeht, es ist nicht das Ende der Welt. Damit muss man einfach leben. Also eigentlich alles relativierende Dinge, die dazu anregen, mehr Risiko zu gehen, nicht zu viel Zeit zu verbringen mit den Cases, die nicht funktionieren. Und sie meint, dass das halt eigentlich besonders aktuell, dieses Mindset, was dadurch geschaped wurde, dass das schon sehr gefährlich ist, weil in ihrer Wahrnehmung die Auswirkungen, die aktuell passieren durch AI, dass die unsere Gesellschaft so stark verändern, dass dieses einfach blind ins Risiko gehen, einfach nicht darüber nachdenken, die Angst quasi weg vom Tisch lassen, dass das eigentlich das falsche Verhalten inzentiviert. Und ja, wir dann vielleicht wieder mit solchen Resultaten dastehen, wie wir jetzt halt über Social Media sprechen. Wo ich mir auch sicher bin, dass am Anfang, wie die ersten VCs in Facebook eingestiegen sind, da hat dann niemand den Blick darauf, dass das vielleicht das Konstrukt unserer Demokratien komplett verändern kann, dass das ein massiver Boost für Populismus ist. Und ich glaube, da reflektiert sie gerade sehr viel, stellt das wirklich auch offen zur Debatte, aber hinterfragt damit so ein paar grundfesten Grundprinzipien des Venture Capitals.
Daniel:Sie hat da so einen Satz, vielen, vielen Dank für die Zusammenfassung, da sieht der einen Satz, den ich den ich halt sehr memorable finde. Sie sagt, if my kids lived in the media household, my portfolio is disrupting, what would I want us to do differently? Und das fand ich halt ganz interessant, so im KI-Kontext. Angenommen, du hast Kinder und diese Kinder leben in dem Haushalt, der durch die KI disruptiert wird. Sprich, genauso dass denkst du eigentlich über die Konsequenzen nach dessen, was du schaffst, weißt du, was du schaffst, dessen, dass du schaffst. Das finde ich halt cool. Und uns hat ja mal jemand geschrieben, ich soll nicht sagen, das ist jetzt nicht wertend. Und dann ist es doch wertend gemeint. Aber ganz ehrlich, das ist meine Art zu reden, also bleibe ich dabei, das so zu sagen. Denn die Intention ist es, nicht wertend zu meinen. Aber ich finde, es ist ein sehr europäisches Mindset. So, was meine ich damit? Und das finde ich gut. Es ist so, in unserem Herzen ist es sehr oft darüber nachzudenken, was ist denn die Konsequenz dessen, was ich tue. Das finde ich wahnsinnig gut, diese Besinnung darauf. Nicht nur sozusagen dieses, okay, was ist der Output, den ich schaffe, sprich, ich bin VC, ich investiere, wie kann ich meinen Profit maximieren, wie kann ich meine Returns kriegen in der Zeit, die notwendig ist, sondern wirklich auch, was passiert danach? Und ich finde dieses Mindset aus einer europäischen Perspektive wahnsinnig begrüßenswert. Meine erste Reaktion war allerdings, muss ich sagen, wieder eine, oh fuck, das macht uns wieder langsamer. Das macht uns nochmal ein Stück. Weil das Problem ist, dass unsere Competitor wiederum sich ihre Konsequenzen absolut, die sind ihnen egal, das wissen wir, die Amerikaner und die Chinesen, die einfach so puff und rein. Und das ist nicht gut. Ich hab mir aber gedacht, dass vielleicht diese Denke oft erst zielführend ist, wenn man groß und schnell genug war. Und wenn man zu sehr vorher drüber nachdenkt, lässt man vielleicht gewisse Bereiche aus, überwusst, mit dem Ergebnis, dass die anderen ohne Gnade dort reinstechen. So, und das ist so ein würden alle weltweit so denken, hätte sie recht. Ich challenge es aber aus diesem einzigen Grund, und wären wir isoliert und hätten keine amerikanischen chinesischen Produkte, die dort reinstechen, hat sie zu 100% recht. Aber wir werden Dinge auslassen, wir werden langsamer sein bei Nischen, die wir entdecken. Und das ist eigentlich mein Takeaway. So dieses Ja, aber dann sei schnell genug. Und dann mache es. Weiß ich nicht, wie du diese Sichtweise siehst.
Markus:Na, hast du sicher einen sehr relevanten Punkt. Man muss auch sagen, ich glaube, man muss unterscheiden zwischen der VC-Welt, die halt da schon, wie gesagt, bewusst ganz stark getrimmt wurde auf Risikobereitschaft. Und deshalb kann ich, finde ich, valide, dass man darüber spricht, ob hier besonders, wenn man nach Amerika blickt, der Bogen manchmal überspannt wurde. Also Facebook ist für mich ein gutes Beispiel, wo halt schon sehr früh die Mitarbeiter von Facebook führende Mitarbeiter von Facebook ihre Kinder dieses Ding nicht mehr angreifen haben lassen, weil sie gewusst haben, wie schädlich das sein kann.
Daniel:Ich muss kurz bei dir einhaken. Erinnerst du dich noch an das Bild von Mark Zuckerberg, wo er seine Webcam überklebt hatte vor ungefähr zehn Jahren, wo man sich denkt, warum macht er das? Weil er weiß, dass das Ding im Hintergrund etwas tut. Sorry, es ist nur so, ja, ja.
Markus:Und gleichzeitig, wenn man jetzt in unsere Gesellschaft schaut, in die breite Masse, dann glaube ich, ist das Problem ein ganz anderes. Dann ist es mangelnde Risikobereitschaft. Dann ist es viel mehr, dass es zu wenig Mut gibt und wir viel zu viel Angsthasen sind. Aber natürlich, sie spricht jetzt von ihrer persönlichen Realität, die sie wahrnimmt und da verstehe ich den Gedanken, gleichzeitig teile ich aber natürlich auch das, was du sagst. Wenn da draußen lauter Raubtiere unterwegs sind und es geht, es ist ein Kampf ums Überleben, dann ist es schwierig, die Zeit und die Muse zu finden, dass man langfristiges Denken hat. Das ist aber ein grundsätzliches strukturelles Problem, weil wenn alle immer nur kurzfristig denken und alle nur Raubtiere sind, dann hat das schon auch wirklich langfristig negative Folgen für alle von uns. Also das ist ein Dilemma, was man in dem Kontext, glaube ich, schon auch angehen muss. Es ist auch etwas, wo natürlich jeder Einzelne von uns auch Entscheidungen treffen kann, wo jeder Einzelne von uns auch Wahrnehmung hat. Am Ende kommt es für mich sehr oft, aber dann halt auch wieder auf die Bildung an. Weil die Bildung schafft eine Gesellschaft, die mündig ist, die diese Entscheidungen auch mündig treffen kann und die dann auch moralisch wertvolle Entscheidungen hoffentlich wertschätzen kann. Während eine Gesellschaft, die nicht mündig ist, die verblödet ist durch Social Media und AI-Junk, nur noch tiefer in dieses Loch reinfällt, wo man sie manipulieren kann und wo genau diese Raubtiere dann in einer Position sind, dass sie alles andere auffressen können.
Daniel:Ich habe eine Frage da, oder ich hätte gern Feedback für diesen Gedankengang. Vor ein paar Tagen hieß es ja, dass Australien Social Media für alle unter 16-Jährigen abdreht. Hast du sicher auch mitbekommen. Ich glaube, das tritt jetzt relativ bald in Kraft, wenn ich es im Kopf habe, bin sogar schon jetzt im Dezember. Das heißt, sie blockieren alle Social Media-Inhalte für alle. Und ich musste mir dann vorstellen, wie ist die Welt dann, wo ich mir dachte, okay, es gibt bestimmt so eine Übergangszeit, wo da randaliert wird und gemeckert wird und dann ist das aber irgendwann beginnen die Kinder dann rauszugehen und sie ihr Ding zu machen. Klar, ein paar benutzen VPN, das wissen wir auch, aber das sind dann die, die vielleicht vor 30 Jahren programmiert hätten. Das sind dann die, die VPN nutzen, aber alle anderen machen etwas anderes. Und dann hast du plötzlich eine Gesellschaft, wo die Kinder vielleicht mehr rausgehen, das sich jetzt sehr naiv argumentiert. Zeitgleich hast du aber all diese technologische Entwicklung, die in der restlichen Welt passiert, wo alle anderen mitentwickeln, mitmachen, mitdenken und du ein paar Outlier generierst, die vielleicht die Produkte von morgen entwickeln. Worauf für dich hinaus? Ich bin neugierig, wenn erste Gesellschaften anfangen, Social Media wirklich konsequent zu verbieten, nicht mehr mitspielen, was das mit dem Rest der Entwicklung tut. Ob wir dann quasi nach ein paar Jahren eine wahnsinnig resiliente, wahnsinnig glückliche Gesellschaft haben, die so viel stärker und besser ist, dass es sozusagen dieser verbotenen Frucht bewusst widerstehen kann. Oder ob man dadurch noch weniger die Strenge mitzieht, die in der Welt so passieren und dann Personen hat, die an der Workforce global gar nicht mehr teilnehmen können, die Zusammenhänge nicht verstehen, bla bla bla. Und für mich ist die Antwort, ich weiß es schlichtweg nicht. Und das Schlimme ist aber, möchte ich, dass meine Kinder Social Media als früh nutzen, um Gottes Willen, nein, bin ich mir der Gefahren komplett bewusst. Natürlich. Möchte ich, dass sie im Leben mithalten? Ja, ja, ja. Wo ist dieser gesunde Trennstrich zwischen dem und dem? I have no idea. Das werfe ich dir mal entgegen und ich wäre sehr neugierig, wie du das aufgreifst.
Markus:Ich glaube, die eleganteste Lösung für all diese Sachen, und das ist ja nicht nur Social Media, es ist ja Glücksspiel, Tabak. Es gibt einfach Produkte, die bewusst süchtig machen sind und für den menschlichen Menschen dann halt oft auch schädlich enden. Und diese Produkte, da ist es eine philosophische Diskussion, ist es richtig, diese Produkte einfach zu verbieten? Oder geht es halt darum, Menschen auszustatten mit der notwendigen Reflexionsfähigkeit, dass sie erkennen, dass diese Produkte nicht gut für sie sind, sodass sie vielleicht erst gar nicht in die Sucht reinfallen. Social Media ist es halt schon, die Breitenwirkung davon schon sehr groß. Gleichzeitig viele Menschen realisieren mittlerweile, wie süchtig sie danach sind und dass ihnen das nicht wirklich gut tut. Ich glaube, eleganteste Lösung ist immer, Menschen mit wirklich guter Bildung dazu zu bringen, dass sie selbst diese Dinge nicht mehr brauchen. Aber besonders im jugendlichen Alter, bevor die Bildung auch quasi genug greifen kann, kann ich mir schon vorstellen, dass es einer Gesellschaft gut tut, diese Dinge auch zu verbieten. Und da weiß ich jetzt zum Beispiel in deinem konkreten, von dir angesprochenen Fall nicht, ob, also ich verstehe genau, was du meinst. Auch wenn ich an unseren Sohn denke, ist die Frage, okay, wenn ich Ihnen nie einen Computer, ein Telefon, ein Tablet in die Hand drückt, dann sind natürlich gewisse Digital Native Skills, die potenziell ausgebildet werden, könnten natürlich auch zu kurz kommen, auch wenn dadurch die negativen Aspekte zum Beispiel von Social Media auch und von Touchscreens, meiner Meinung nach, auch wenn dadurch nicht zur Geltung kommen. Aber ja, ich finde das, was du ja vor letzte Woche nicht sicher, aber es ist ja auch so, dass ich das Gefühl habe, dass unsere Generation mehr tatsächlich technologisches Verständnis hat für das, was da draußen passiert als die jetzige Generation, weil eben die Touchscreens, die Interfaces von heute so deppensicher sind und so instinktiv sind, dass du eigentlich nicht mehr viel, ja, du musst dich nicht reinfuchsen in diese Sachen. Also ich fände es eigentlich besser, wenn unsere Kinder mit Dingen arbeiten, wo sie sich reinfuchsen, wo genau dieses Experimentieren, dass das technologische Verständnis so vermittelt wird und nicht mit einem Touchscreen rauf runter Ultimate Scroll.
Daniel:Da gab es vor ein paar Jahren einen Flugzeugabsturz, das war richtig krass. Da ist ein Flugzeug, das, du weißt ja, heutzutage sind ja Flugzeuge so, wahrscheinlich gibt es irgendjemanden, der Pilot ist und zuhört und jetzt mit den Augen rollt, aber grundsätzlich, dass sie ja sehr viel Technologie sehr viel abnimmt. Und da war ein Flugzeugabsturz, wo ein Autopilot etwas falsch gemacht hat. Das Flugzeug ist immer langsamer geworden, der Pilot hat übernehmen müssen. Und ich kann nicht fliegen. Ich kennst du von Simulatoren und Spielen, aber das Flugzeug ist immer langsamer geworden. Und anstatt, dass der Pilot dann die Nase runtergetan hat, um etwas schneller zu werden mit den Controls, hat er erst recht die Nase hochgezogen. Das heißt, er hat all seine Instinkte verloren, was er tun muss, wenn die Technologie ausfällt und war dann überfordert. Das Interessante ist, dass ältere Pilotengenerationen alles manuell gemacht haben. Das heißt, auch in kritischen Situationen schnell und gut reagieren konnten, weil sie genau wussten, was das Ding macht und Technologie hat ihnen das nur geholfen. Es ist krass, dass du dann Full Circle gehst, dann irgendwann bist du in einer Situation, wo ein Pilot so abhängig ist von der Technologie, dass in dem Moment, wo sie ausfällt, die Instinkte gar nicht da sind. Jetzt kann man argumentieren, die meisten sind tiptop ausgebildet, das sind sie auch bestimmt und können das auch. Nur ich fand das sehr krass, dass das war der erste Flugzeugabsturz, wo ein Pilot in der simpelsten Situation, quasi Nase rauf, Nase runter. More fundamental than that, geht's gar nicht. Nase runter, schnell, Nase rauf, langsam. Und dann falsch reagiert hat. Und das ist natürlich sehr krass, jetzt genauso sehen mit der Touchscreen-Generation, dass da im Hintergrund was passiert, was sie eben nicht machen können. Und das wäre nämlich das, worauf ich eigentlich hinaus wollte. Es ist interessant, dass du das angesprochen hast. Ob man nicht grundsätzlich alles verbieten muss, sondern es gibt ja zum Beispiel von bestimmten Codern, Hackern, Nachrichtendiensten, so geheime, wie heißt das, geheime Bewerbungsprotokolle auf Websites, wo dann irgendwo ganz tief im Source-Code steht. Wenn du bis hierhin gekommen bist, dann bewirb dich bitte bei uns, du bist klasse. Ob man nicht den Zugang so machen muss, dass er so komplexe Barrieren hat, dass erst, wenn du diese Barrieren alle überschreiten kannst, kannst du es auch nutzen. Weißt du, wie ich das meine? Das heißt, dass man Personen auf etwas bewusst vorbereitet bis zu der Nutzung und wenn sie das zeigen können, dass sie das haben, dann darfst du auch am großen Kuchen teilnehmen. Vielleicht muss man so damit umgehen. Weißt du, was ich meine? Zum Beispiel bin ich auch nicht dafür, dass man Waffen verbietet. Ich finde, da hat jeder grundsätzlich ein Recht drauf. Vorausgesetzt aber, du kannst den gesicheren Umgang damit nachweisen. Vorausgesetzt, sein Psychologe sagt, du kannst das auch. Das kann man natürlich auch sagen, das kann man umgehen. Ja klar, das ist auch so, bestimmt. Aber eben, ich bin nicht der Meinung, dass jeder Mensch ein Recht auf Waffen hat, ohne irgendetwas, sondern um Gottes Willen. Man soll darauf überprüft und getestet werden und das regelmäßig nachweisen können und dann auch so. Ich bin ja auch nicht der Meinung, dass jeder Auto fahren sollte, sondern nur Personen, die einen Führerschein haben. Und ich könnte mir vorstellen, dass man das auch so mit Social Media realistisch machen muss, dass man es nicht für alle verbietet, sondern sagt, wenn du die und die Reife mitbringst, wenn du das und das Verständnis mitbringst, dann würde das Sinn machen. Wie so eine Prüfung. Ja, zeig du.
Markus:Was ich da halt dann wieder Angst habe. Ja, ich bin gespannt. Du kommst halt dann wieder in die Zulassungshölle, nenne ich es jetzt mal. Ja, natürlich. Genau, du hast dann wieder eine Behörde, die da quasi dafür zuständig ist, abzunehmen und die Ausbildungsindustrie, die dahinter steckt und so weiter. Das ist schon, es ist, glaube ich, keine Universallösung.
Daniel:Nein, nein, ich gebe zu 100% recht, dass das realistisch so nicht geht. Utopisch wäre es toll, wenn man etwas nachweisen müsste, dass man die Reife mitbringt, weil Social Media per se, und Social Media heißt für mich persönlich zum Beispiel auch ein YouTube, ein LinkedIn und solche Sachen, das ist für mich etwas, was schon durchaus sein Reiz hat und sein Nutzen. Und ich muss ganz ehrlich sagen, kann ich mir ein Leben ohne Facebook und Instagram vorstellen? Ja, sofort. Kann ich mir ein Leben vorstellen ohne YouTube und Co. Nee, das finde ich ganz toll, was es dort gibt. Und das finde ich auch sehr wertvoll. LinkedIn kann man darüber diskutieren, aber finde ich auch im Wesentlichen gar nicht unpraktisch. Das heißt auf gut Deutsch, wo fängt es an, wo hört es auf, ab wann darf man das machen? Und das Lustige ist, wenn wir beide jetzt schon seit 10, 15 Minuten darüber diskutieren und beide zum Ergebnis kommen, ja, es gäbe Ansätze, aber die sind viel zu kompliziert. Dann werden wir die einen haben, die es komplett verbieten, die anderen, die es komplett offen lassen, dann schlabbern beide Welten aufeinander und dann wird es halt chaotisch. Und die letzte Analogie, die ich in diese Diskussion reinwerf. Ich hatte in meiner Schulzeit, haben die meisten von uns sehr früh mit Alkohol experimentiert. Und das war dann irgendwann so, man hat die ersten viel zu früh, aber die ersten Besäufnisse und irgendwann und bla bla bla. Und dann kam die Matura-Reise. Und bei der Matura-Reise, zu dem Zeitpunkt war ich, weiß nicht was, 17, 18, gerade ganz knapp, glaube ich. Nein, ich war noch 17, egal. Ich hatte da echt schon meine Alkoholerfahrung. Und wir waren in einem Club, da konntest du trinken, wie so viel du wolltest. Und ich wusste halt, was ich vertrage. Natürlich war ich auch jeden Tag ratze voll, aber ich wusste, was ich vertrag. Und da war aber einer dabei, der war so behütet aufgewachsen, dass er überhaupt keinen Zugang zu Alkohol hat. Und da durfte auch nie großartig weg. Und dann war der auf der Matura-Reise. Und du kannst dir natürlich schon vorstellen, dass das Ergebnis katastrophal war, weil der am ersten Abend hat der da reingelangt vom Allerfeinsten. Mit dem Ergebnis, dass es nicht nur ein katastrophaler Abschuss war. Der Kerl hat sich auch noch voll sozusagen dem gesamten Jahrgang auch nicht nur gezeigt, dass er a nicht trinken kann, sondern B, dass er auch vieles nicht bei sich behalten kann. Und auch noch in der Reaktion auch noch so wild war, dass viele von uns, also einige von uns ihn abhalten mussten, irgendwelche Blödsinnigkeiten zu machen, sodass der ganze Jahrgang das mitbekommen hat. Und worauf ich hinausfühl, ist, ja, eh.
Markus:Viele Dilemmas gleichzeitig.
Daniel:Stell dir vor, bist in Australien und machst dann dann Austausch mit einer amerikanischen Uni und plötzlich bist du da und. Anyway, also schau, ich würde es. Du würdest es für deinen Sohn verbieten. Ich würde es für meine beiden Kinder auch grundsätzlich verbieten. Wenn ich entscheiden müsste, Social Media ja, nein, würde ich sagen erstmal nein. So.
Markus:Ja, Social Media, glaube ich, würde ich schon jetzt zumindest bis zu einem gewissen Alter sicher verbieten. Ich glaube, ich würde schon Computer und Technologie möglichst greifbar machen. Nicht sofort über Touchscreens oder muss man sich, also bin ich noch nicht genug drin. Aber ich glaube, ich würde darauf achten, dass trotzdem das Verständnis für Technologie entsteht, aber nicht bei diesen super instinktiven Interfaces, die eigentlich zu einfach sind. Und ich würde schauen, dass er eine sehr gute Bildung bekommt, die ihn auch die Auswirkungen realisieren lässt, auch die negativen von jeglichen Suchtmitteln. Und ja, das klappt das Allerwichtigste.
Daniel:Erster Langstreckenflug, iPad oder nicht?
Markus:Ja, möglichst nicht. Es gibt bei solchen Sachen natürlich immer, glaube ich, dann auch die Frage, was ist die Alternative? Wenn du aber ja, ich glaube, einen Langstreckenflug wird man schon irgendwie überbrücken können. Ohne iPad. Aber ich verstehe auch Eltern, die dann sagen, sorry, bevor ich zwölf Stunden lang schreiendes Kind habe, alle Leute rund um mich hassen uns und es gibt Handgreiflichkeiten. Deshalb, vielleicht ist dann das iPad trotzdem die bessere Wahl. Also ich glaube, diese Abwägung ist schon okay, aber ja, ich würde es jedenfalls ohne probieren.
Daniel:Hier sind die erfahrenen Eltern. What ab! Wort ab! Wir hatten sechs Stunden Flug, wir hatten ein iPad dabei und noch andere Sachen und das iPad dann so als Ultima-Ratio eingesetzt, weil wir hatten eine Zeit, der durfte ein bisschen mit dem iPad spielen. Wir haben gesehen, das hat schnell sehr viel Begeisterung und dann haben wir gemerkt, okay, wir müssen das jetzt abdrehen. Und dann haben uns das bewusst für den Flug als Ultima-Ratio aufgehoben und dann ging es und hat es seitdem auch nicht wieder zurück gehabt und auch nicht mehr eingefordert. Aber es war für uns sozusagen dieses Break Glass in case of emergency. Und da war das halt auch cool. Das Faszinierende war aber zu sehen, wie unfassbar schnell der das kapiert hat und wie unfassbar schnell er quasi damit seinen damals, wie alt war denn der da, noch nicht einmal vier Jahren handhaben konnte. Total faszinierend. Aber seitdem eben auch nicht mehr. Und ich verstehe aber, dass Eltern es oft genug einsetzen in der Realität. Ist halt schwierig. Interesting topic. Und zu der Judith Dada zurück mit dem Thema Ehrfurcht, weil deswegen habe ich das so breit aufgemacht. Und ich habe dich auch im Vorfeld gefragt, wie viel Zeit hast du, weil ich glaube, dieses Thema ist echt spannend. Es ist halt, dieses Ehrfurcht vor bestimmten Themen haben, es ist ja etwas, das ist ja nicht so trendscharf zu sehen. Wo fängt das an, wo hört das auf, wo gehe ich damit um, mit welchem Mindset gehe ich daran? Und man muss es so sehen, wie sie das sieht, was sind die Konsequenzen meines Handelns und meiner Entscheidungen. Und ich finde es super spannend, das so anzusprechen. Und ich glaube, man muss halt auch verstehen, und das ist etwas, was ich so sehe, dass wir immer mehr in eine Welt reinschlittern, die auch noch komplexer, noch schwieriger wird und wo wir gerade in Europa aber eine Tendenz haben, nicht schöne Sachen sehr schön zu bezeichnen. Ich geb dir ein Beispiel, hast du schon das, du hast sicher das Wort Dual Use gehört in letzter Zeit, oder? Ja. Dual Use ist für diejenigen, die nicht wissen, was das heißt, ist ein super charmantes europäisches Wort dafür, dass du eine Technologie auch im militärischen Sinn einsetzen kannst. Und das ist, finde ich, immer das Problem, dass wenn Amerikaner über den Waffeneinsatz reden, dann sagen sie, ich habe den anderen dreimal im Kopf geschossen, der ist explodiert, haha. Finde ich jetzt nicht gut. Aber du bist dir, wenn die so drüber reden, da gibt es kein Interpretieren, sondern denkst du ja, oh, uff, Alter, das klingt aber echt rabiat. Die Europäer werden sagen, wir haben einen feindlichen Kombatanten schnell neutralisieren können, wo du denkst, oh, das klingt aber nett. Das ist aber echt nett von dir. Um dann ein paar Tage später zu sagen, nee, nee, also Waffen, das lehnen wir komplett ab. Das finden wir jetzt nicht nett. Weil, also nein, also das brauchen wir doch gar nicht machen. Und was ich aber sagen will, es ist so ein bisschen so dieses Europäische, dieses, wie gesagt, was ich grundsätzlich ja gut finde, aber manchmal muss man das Kind beim Namen nennen, um es auch in voller Konsequenz auszusprechen. Und das ist das, wo das, finde ich, von Judith da das Artikel so ein bisschen hinläuft. Weißt du, ich meine Dual Use und Neutralisieren und denke ich das jetzt zu weit?
Markus:Ich glaube nicht, dass sie Dual-Use jetzt spezifisch in meinen Art, wie sie diesen Artikel geschrieben hat, aber ja, die Frage ist wirklich, und es ist ja ein lösungsoffener Artikel. Sie reflektiert, ohne zu sagen, und das ist jetzt das, was wir als Folge davon tun. Es ist ja oft so, dass VCs so einen Artikel schreiben und dann announcen sie hier ihre große neue Strategie. Das ist es nicht. Das ist, sie sagt, das ist ein ongoing Process und sie weiß nicht, wie sie damit umgehen soll. Was ich auch schade finde, natürlich, weil ich es spannend finde, was oder ich finde es auch spannend, das ist ja etwas, was wir die nächsten Wochen auch beobachten können, was jetzt auch aus der Diskussion entsteht und was auch sie, sag ich mal, als nächsten Schritt für sich definiert. Ich kann mir nicht vorstellen, dass, oder ich befürchte, dass das keine industrieweite Diskussion wird. Also ich glaube nicht, dass sich jetzt viele Investoren daran anschließen und anfangen, Investmententscheidungen, die ein sensationeller Fundreturner sein könnten, deshalb zu stoppen, weil sie sich nicht sicher sind, wie die gesellschaftlichen Implikationen sind, falls es erfolgreich wird. Das wäre wünschenswert, aber ich glaube, es ist halt einfach nicht die Realität, sicher nicht die amerikanische Realität. Ich glaube auch bei den meisten europäischen Fonds, das ist einfach auch der Druck. Es ist so groß, dass wenn da diese Karotte hingehalten wird, dass die meisten, glaube ich, sehr schnell zubeißen. Und gleichzeitig, ja, ich glaube, was von ich eher dann halt auch spannend ist, ist in der Entwicklung der Unternehmen. Weil das muss man schon sagen. Facebook war eine Zeit lang sehr erfolgreich und gleichzeitig auch meines Erachtens schon ein sehr nützliches und Net Value-Positive-Tool, das glaube ich der Welt positiven, in der Welt positiven Impact erzeugt hat. Und irgendwann ist dann halt dieser Druck, nochmal mehr Geld zu verdienen, nochmal mehr diese Zitrone auszupressen, dann so groß geworden, dass sie halt abgebogen sind in eine Richtung, wo sicher Net Value negativ ist. Mit diesen super algorithmischen Feeds, dass du halt die Reichweite dir eigentlich nur mehr kaufen kannst. Und ich glaube, aus einer VC-Perspektive kommst du wahrscheinlich, kannst du sehr gute Returns erzielen, wo die Zitrone noch nicht ausgepresst ist, wo noch eigentlich alles super ist. Es ist interessanterweise dann, glaube ich, eher dann, wenn die Public Markets, also nach einem IPO, nach einem Exit, dort wird dann eher, sag ich mal, das Zitronenauspressen gewonnen. Also ich finde eigentlich das, wo man sich da, wo man mal wahrscheinlich auch hindenken müsste, ist, wie schauen Mechanismen aus, um diese Hypereffizienz, die da besonders ein Aktienmarkt auch hat, die auch sehr positiv sind, weil ich sage noch einmal, der Kapitalismus hat sehr, sehr, sehr viel Positives beigetragen zu dieser Welt. Und wir werden heute bei weitem nicht so gut beisammen, wenn es diese Hypereffizienz nicht gäbe. Aber er hat eben auch negative Folgen, wenn die Zitronen ausgepresst werden. Und da glaube ich, müsste man wahrscheinlich eher überlegen, wie kann man diese Effizienz ein bisschen besser steuern. Über, und da hast du vollkommen recht, was du am Anfang gesagt hast, es muss global sein. Es muss global der Weg sein zu sagen, wie kann man halt gewisse Externalitäten, die entstehen, besser in dieses System integrieren. Wie kann man, und ich meine, CO2-Besteuerung ist zum Beispiel ein gutes Beispiel, wo, wenn sich da die Welt wirklich dazu hinreißen würde, dann könntest du natürlich die negativen Folgen, die dadurch entstehen, könntest du als Incentive für den Markt machen und es würde sehr gut funktionieren, dass dann halt effizientere, bessere Lösungen entstehen. Komplett technologieneutral. Muss man jetzt gar nicht irgendwas verbieten, aber es müsst ihr halt einfach sagen, CO2 ist schlecht, deshalb kostet das was, deshalb Markt bitte make your magic. Dazu können wir uns halt leider auch weltweit nicht hinreißen und das führt dann zu, dass es auf lokaler Ebene schlecht funktioniert.
Daniel:Ich habe gerade ChatGPT was gefragt. Gibt es ein Beispiel einer globalen Sicherheitsrichtlinie? Ich wäre neugierig, weil das ist so dieses, was gibt es, wo man sich in der Welt drauf geeinigt hat.
Markus:Ja, wahrscheinlich Atomenergiebehörde und solche Sachen, oder?
Daniel:Ja, da habe ich auch zuerst dran gedacht, aber da gibt es doch echt einige, die davon wieder ausgetreten sind, oder? Auch bei der ist es nicht, dass der Iran da jetzt nicht so Bock drauf hat. Ja gut, ich meine, aber Nordkorea ist es wahrscheinlich auch nicht so, dass wir sagen, ja klar, geil, let's go.
Markus:Ich glaube aber solche Edge Cases sind okay. Ich glaube, wenn sich alle großen Player dazu committen, hast du schon, weil die haben dann genug Druck, auch dass sie die kleinen zu Compliance Forcen oder deren Auswirkungen limitieren. Müssten halt die großen globalen Player müssten on board sein.
Daniel:Weil für mich wäre das eben so ein Beispiel, weil eigentlich muss man sagen, dass zum Beispiel die Nutzung von Social Media. Ja, ja, ja, wahrscheinlich auch sowas wie Genfer Konvention oder Hager-Landkriegsverordnung oder solche Sachen, wo man ganz bewusst sagt, es gibt bestimmte Dinge, die machen wir einfach nicht mehr. Und das müsste man eigentlich genau an dem Beispiel so formen, weil die Konsequenzen sind ja ähnlich. Also sprich zum Beispiel Genfer Konvention, wo man sagt, oder Hager-Landkriegsverordnung, wo man sagt zum Beispiel, man nutzt kein Giftgas mehr im Kampf oder keine Munition, die explodiert oder was weiß ich. So müsste man Social Media eingehen. In Wahrheit, wenn wir es gerade nur so diskutieren und so müsste man eigentlich auch bestimmte wirtschaftliche Dinge definieren, dass man einfach sagt, die Konsequenzen wären zu schlimm. Wirtschaftlich, glaube ich, ist das nicht so darstellbar. Social Media ist, glaube ich, der einzige Weg, dass man dann irgendwann sagt.
Markus:Aber ich glaube auch, wie gesagt, Social Media ist ja nicht nur schlecht. Ich glaube, es gibt große Definite, halt spezifische Mechanismen. Algorithmen, die basieren auf gewissen Kind. Du müsstest es so definieren.
Daniel:Entschuldigung, wenn man sagt zum Beispiel, wenn bei einer Person dieses und dieses Zentrum im Hirn angesprochen wird, das ist No-Go. Du darfst nichts machen, was dreimal innerhalb von einer Minute die Amygdale anfeuert oder ich habe keine Ahnung, was das ist jetzt Mist, was ich sage. Aber so ganz klare Richtlinien besteht, das und das, was du machst, muss bei einer Zielgruppe getestet werden und es darf maximal einmal pro Minute hier einen Anschlag machen und fertig. Das geht sicher. So müsstest du es machen. Super, hätten wir die Welt gerettet. Dafür hat man einen Podcast.
Markus:Ja, das Problem ist, dass zu viele Machthaber aktuell in sehr wichtigen Positionen sitzen, die Menschen wieder sehr gut nutzen, um ihre eigenen Ziele zu verfolgen.
Daniel:Aber du sprichst es gerade an. Aber genau deswegen musst du es so wie so eine so eine Genfer-Konvention aufziehen, weil es ist zurzeit eigentlich auch eine Waffe, die du benutzt. Ganz bewusst wird es als Offensivwaffe benutzt, um in bestimmten Gesellschaften bestimmte Dinge zu erreichen. Und es wird genutzt ohne Rücksicht auf Verluste. Und insofern musst du es genau noch diesem Beispiel aufbauen. Und ein Beispiel ist zum Beispiel, es steht drin, dass man im Kriegseinsatz nur Vollmantelmunition benutzen kann. Warum Vollmantelmunition macht? Auch da wird jemand, der sich richtig auskennt, sagen, naja, es ist grob vereinfacht, aber es ist Munition, die grundsätzlich durchgeht. So verwundet. Es gab davor Munition, die explodiert, die splittert, die katastrophale Verletzung verursacht, wo man sich nicht, wo man im Prinzip gar keine Chance hat, davon wieder in irgendeiner Form verarztet zu werden. Und da wurde gesagt, das darf man nicht mehr einsetzen und wer das einsetzt, verstößt dagegen und da gibt es ganz klare Regeln. Und so müsste man das eigentlich darstellen. Und es ist tatsächlich auch so im Kampfeinsatz benutzen, wirklich alle nur Vollmantelmunition. Die Polizei darf andere Sachen verwenden, aber grundsätzlich darf man das nicht machen. Bei der Polizei ist aber wieder ein anderes Thema oder in der Jagd. Und so wird das definiert. Das kannst du auch ganz einfach überprüfen. Ja, so. Fein, lass uns die Welt retten.
Markus:Also ich bin jedenfalls gespannt, wo die Judith da dann mit ihren persönlichen Gedanken landet in den nächsten Wochen. Ich glaube, es wird dieses Thema uns noch lange begleiten. Ich hoffe, Europa findet einen Weg, wie man nicht moralisch wertvoll untergeht, sondern die eigenen Werte und Moral durchaus auch über die eigenen Grenzen hinweg propagiert und probiert dort auch wieder zurück zu Vernunft zu bringen und gleichzeitig selbst handlungsfähiger zu werden. Und das bringt uns eigentlich auch zum zweiten Thema von heute, oder?
Daniel:Entbürokratisierung.
Markus:Ja.
Daniel:Da habe ich in Rostock gerade eine Keynote gehalten und da war was sehr Interessantes. Das war öffentlich, deswegen kann ich es erzählen. Das war bei der IHK zu Rostock. Die IHK ist die Industrie- und Handelskammer in Deutschland. Das ist im Prinzip wie die Wirtschaftskammer in Österreich so zu sehen. Und da hat der Präsident der IHK Rostock eine Rede gehalten und er hat erzählt, er kam gerade von einem Treffen aller IHKs in Deutschland. Und er hat erzählt, zum ersten Mal in seiner Laufbahn, ist dort richtig gestritten und geschrien worden. Und die Leute waren am Ende mit ihren Nerven, weil sie sagen, es geht nicht mehr weiter. Und man macht sich in Deutschland kaputt. Und sie sind nicht mehr am Limit, sie sind über dem Limit drüber. Und ein Riesenthema ist die Bürokratisierung, weil einfach eins komplizierter wird als das andere und immer schlimmer und immer unhaltbarer. Und es war ganz schön krass, das so zu hören. Und der Typ hat auch gesagt, es ist mir egal, wenn ich jetzt einen Shitstorm verursache, wir können nicht mehr. Wir können nicht mehr. Und das war krass. Und es gibt da so ein Bild, das ich so interessant finde. Der Gründer von LinkedIn, wie heißt der, Reed Hoffman, oder? Ist der Name? Reed Hoffman? Ja. Der hat mal gesagt, für ihn ist das Interessante, es ist so, wie wenn du da ein Schiff hast und jeder Prozess und jede Richtlinie ist wie eine sogenannte Seepocke. Seepocke sind Barnacles of Englisch, das sind diese Muscheln, die so am Rumpf von einem Schiff haften. Ja, und immer wieder kommen da immer mehr und mehr und mehr. Und wenn du so ein Schiff hast, das auf großer Fahrt ist, dann haften da sehr viele irgendwann dran. Und das schnellste, tollste Schiff wird dann irgendwann immer schwerer und immer manövrierer und fähiger. Und dann geht man ins Trockendock und dann werden all diese ganzen Dinger wieder runtergespült. Und du fängst wieder bei null an. Und dann geht's los. Was wir aber machen, sozusagen in allen Bürokratien, ist, dass du einfach eine Seepocke nach der anderen drauf haftest und noch eine und noch eine und noch eine und noch eine. Und der schnellste Dampfer ist irgendwann so schwer und so manövrierunfähig. Und eigentlich müsstest du genau mit so einem riesigen Superstrahl einmal alles. Runterfeuern. Sagen, wir werden die Richtlinie von 1843, wo man genau definiert hat, wie groß ein Acker ist, vielleicht fangen wir mal bei Null an.
Markus:So. Gibt es auch tatsächlich jetzt sehr konkrete Ideen, wie man so etwas politisch umsetzen könnte, nämlich indem man sagt, alle jegliche Regularien, jegliche Directives haben immer eine zeitliche Begrenzung. Also die laufen automatisch ab. Das ist einfach der Standard für alle Gesetze und müssen proaktiv verlängert werden. Und dadurch hast du halt dann immer die Diskussion, ist das eigentlich noch zeitgemäß? Wäre meines Erachtens ein sehr wichtiger Schritt für eine sinnvolle Politik. Ist natürlich schwierig umzusetzen, weil das bringt uns natürlich auch zum Dilemma der Entbürokratisierung. Steinert hat das gestern auch sehr schön in einem Artikel geschrieben. Fast jede bürokratische Maßnahme, fast jede regulatorische Maßnahme hat Profiteure. Und zwar sind das einerseits die, die durch diese Hürde geschützt werden, weil die glauben weniger Wettbewerb dadurch, das sind oft auch Unternehmen, muss man ganz klar sagen. Oder die, die in dem Bereich für die Umsetzung der Regulierung selbst ein Geschäft machen. Wurde zum Beispiel groß diskutiert, die, ich glaube, die NEOS wollten, dass das Bickle für das Auto, da gibt es eigentlich einen EU-Rahmen, der sagt, das muss, glaube ich, zuerst einmal nach vier Jahren gemacht werden und dann alle zwei Jahre und dann erst nach zehn Jahren jedes Jahr. Und die haben gesagt, nehmen wir zum Beispiel an der EU-Quirective oder am EU-Rahmen und adaptieren das. Aktuell ist es, glaube ich, bei uns drei Jahre und dann jedes Jahr ein Jahr. Das sollen wir in diese Richtung. Und natürlich, also Neos haben das vorgeschlagen und wer steht natürlich jetzt auf den Barrikaden und sagt, das ist ja schrecklich und die Sicherheit und überhaupt, wir sind ja anders, weil es gibt die Alpen und da viel mehr Abnutzung bei den Autos. Die ganzen Verbände der Werkstätten, ÖMTC, die ja auch selbst Pickel machen, also all die, die halt natürlich durch diese Regularien auch verdienen. Das ist schon das Beispiel. Und deshalb ist alles, und das ist das beste Beispiel, was wir selbst erlebt haben in unseren Themen, Notariatsakt. Ach, wenn du die Startups fragst, was ist der bürokratisch, der größte, das größte Pain? Da haben wir mit gemeinsam mit Speedinvest und in West Austrian hat Austrian Startups eine Umfrage gemacht unter Startups. Und klarer Gewinner, wenn es eine Maßnahme gäbe, die man umsetzen, sollte Notariatsakt abschaffen. Ja gut, was ist natürlich, wer ist die Gruppe, die vom Notariakt sagt natürlich sehr profitiert sind, die Notare und die stellen sich natürlich auf die Barrikaden und sagen, wenn man den Notariatsakt abschafft, dann würde ja das ganze Rechtssystem zusammenbrechen. Und was ist mit dem Konsumentenschutz und dann die bösen Investoren werden dann in Startups irgendwelche ganz schlimmen Verträge aufhalten, also den Teufel an die Wand malen und dann tun sich halt Politiker sehr schwer, sowas umzusetzen, weil sie sich halt dann angreifbar machen. Und das ist das große Problema der Entbürokratisierung.
Daniel:In dem Fall hätte ich übrigens eine österreichische Lösung einfach ab heute nicht mehr nachbesetzen. Ich meine, klingt jetzt doof, aber dass du sagst, okay, ab 1.01.2026 gibt es halt einfach keine Nachbesetzung von Notaren. Das heißt, die letzten gibt es noch 30 Jahre und dann ist durch.
Markus:Das finde ich auch elegant. Das Problem ist, Notare haben ja auch Gebietsschutz. Das heißt, für den Notar ist das auch ein großes Problem, wenn er nicht an seinen Sachen kommen und diese Goldgruppe vererben kann. Also auch da gäbe es genug Gegenwind.
Daniel:Ich weiß eher, aber weil du eben nicht mehr so Lösungen schaffst, dass alle glücklich sind, dann ist keiner glücklich.
Markus:Ich bin auch, also ich müsste, genau wie du sagst, da müsste man halt einfach komplett drüber fahren und jegliche alles auf Null setzen und dann sagen, was braucht es eigentlich wirklich? Die Regierung probiert das jetzt. Sicher nicht mit der notwendigen Konsequenz, weil es halt, wie gesagt, politisch fehlt der Mut. Aber es gibt jetzt heute präsentiert ein Paket an 100 Maßnahmen, auf die man sich jetzt mal einigen konnte. Aus der Startup-Szene oder mit Startup-Bezug sind ein paar Dinge dabei, die, glaube ich, ganz interessant sind. Es sind fünf Punkte, die ich mir da jetzt rausgeschrieben habe. Einerseits die Förderung der innovativen öffentlichen Beschaffung. Das ist ein Thema, was uns schon lange begleitet, wenn man sich anschaut, wie ist Silicon Valley zu dem geworden, was es ist, ganz stark auch durch DAPA, also öffentliche Defense Contracts, da hat die öffentliche Hand eine sehr große Rolle gespielt als Auftraggeber. Das heißt, wenn man da es einfacher macht, dass Startups auch bei öffentlichen Aufträgen zur Geltung kommen, wenn es da keine Kriterien gibt, die das ausschließen, dann könnte das natürlich ein guter Hebel sein, um auch Startups zu fördern. Gleichzeitig muss man sagen, auch hier natürlich die Challenge, die Geschwindigkeit von Startups mit den Anforderungen des Staates zu vereinen. Das ist jetzt auch nicht banal, aber es ist gut, dass es jedenfalls einmal eher möglich gemacht wird. Das Firmenbuch soll ab jetzt auch bestimmte Unterlagen auf Englisch akzeptieren. Auch das ist öfter schon Wahnsinn, gell?
Daniel:Da kommen doch lauter Ausländer jetzt. Das ist doch fürchterlich, das geht doch gar nicht. Was ist denn mit unseren Werten? Was ist mit den Kindern?
Markus:Ja.
Daniel:Es ist vorbei.
Markus:Juli, wir hatten ja mal auch den Vorschlag, dass wir sagen, Englisch soll einfach zur Amtssprache werden, was ich immer noch für einfach sehr sinnvoll für ganz Europa halten würde. Und da haben sie dann, glaube ich, den Verfassungsdienst oder so gefragt und die hat gesagt, es wäre verfassungswidrig und da bräuchten wir eine Verfassungsänderung. Aber gut, immerhin, Firmenbuch ist natürlich ein Quick-Win, No-Brainers. Das Gute ist, es soll einen One-Stop-Shop für Förderungen geben, was mich auch ziemlich aufschauen lässt. Das wäre, glaube ich, sehr gut. Wir haben einen massiven Förderdschungel, unfassbar viele unterschiedliche Institutionen, die es vergeben, wenn man das wirklich vereinen kann. Und das ist, glaube ich, ein langer Weg dahin. Also ich glaube, das ist, glaube ich, erst dann, wenn es auch tatsächlich umgesetzt ist, aber wäre super. Dann soll es ein Aktivierungswahlrecht für immateriale Vermögenswerte geben. Das ist insofern interessant, weil Startups da mit Software zum Beispiel, die sie programmieren, aktivieren können, also in die Bilanz aufnehmen, was insofern vorteilhaft sein kann, weil du dadurch Druck nimmst, weil du aktiver aufbauen kannst in der Bilanz und genau diese negative Bilanzsumme, die manchmal entsteht, durch einfach ein Startup, das noch nicht profitabel ist, Venture Capital aufnimmt, das gibt immer wieder Probleme. Das heißt, du schaffst hier zumindest jetzt mal bilanzrechtlich ein bisschen Abhilfe, was meines Erachtens einen positiven Aspekt haben sollte.
Daniel:Du könntest vielleicht auch schneller Kredite bei Banken etc. pp kriegen. Ach, das ist natürlich sehr selten.
Markus:Und hast weniger den Druck, dass du manchmal in die Insolvenz gehen musst, obwohl es gar nicht so dramatisch ist. Also das ist auch ein super Punkt.
Daniel:Ganz kurz, das heißt, für die, die es ein bisschen, also das heißt, du hast vielleicht 700.000 Euro ausgegeben, um etwas zu programmieren, hast aber etwas geschaffen, was 2 Millionen Euro wert hat, steht aber in der Bilanz null, sondern steht nur minus 700. Alle denken, da ist doch gar nichts passiert. Jetzt würde aber drin stehen minus 700 auf der einen Seite, auf der anderen plus 2 Millionen. Das heißt, plötzlich würde das ganze Unternehmen ganz gut aussehen.
Markus:Stark verabschieden. Ob die 2 Millionen okay sind oder ob es nur die 700 sind, da bin ich mir jetzt nicht sicher. Nein, nein, das wäre jetzt ein Beispiel. Also ich weiß nicht, wie berechnet wird der Vermögenswert, aber grundsätzlich ist es jedenfalls etwas, wo du einfach das, was du arbeitest, verpufft dann in der Bilanz nicht. Sondern es wird gewertschätzung wird dann über Jahre hinweg abgeschrieben. Super. Und das ist etwas, was dir Flexibilität schafft.
Daniel:Super gut.
Markus:Ja, halte ich auch für einen wichtigen Schritt. Und die Gewerbeanmeldung soll einfacher und digitaler werden. Auch das habe ich schon oft gehört. Sie müsste eigentlich komplett entrümpelt werden, die ganze Gewerbeordnung. Da sehe ich übrigens gerade auch vielleicht einen Wind of Opportunity, weil die Wirtschaftskammer gerade in einem Reformprozess ist und eigentlich ist die Wirtschaftskammer immer die gewesen, die gesagt hat, na, Gewerbeordnung soll nicht reformiert werden, weil unsere Fachgruppen sind darauf aufgesetzt und das wollen wir eigentlich nicht. Also vielleicht gibt es da auch Möglichkeiten, dass man nicht nur die Anmeldung einfacher macht, sondern dass alles neu denkt. Aber ja, es sind jetzt mal durchaus positive Schritte. Es ist noch nicht genug. Das ist, glaube ich, auch klar. Aber wend, wie schwierig es ist, in dem Bereich was zu bewegen, glaube ich einmal gut, dass etwas passiert.
Daniel:Das ist doch mal ein Start, das ist doch positiv. Wollen wir es dann bei diesem positiven Thema belassen?
Markus:Ja, ich habe noch ein positives Thema zum Abschluss. Alte Bekannte, die wir in den letzten Monaten schon oft gesprochen haben, nämlich Phonio, eines unserer ELP-Alumni-Startups, die gerade sensationell performen. Also Dachmarktführer für KI Customer Service Calls sind. Und die haben jetzt eine 3 Millionen Euro Angel-Runde. Ich kann auch schaffen, 3 Millionen nur durch Angels aufgestellt. Sehr coole Namen dabei. Auch wirklich international sehr starke Namen. Und wahrscheinlich, also rein Angel könnte ich mir vorstellen, dass das eine der größten Runden in Europa ist. Die sind ein sehr schönes Beispiel, was möglich ist, auch aus Österreich hinaus. Insofern ja eine wirklich bemerkenswerte Erfolgstory. Und freuen uns sehr, dass die jetzt auch mal diese Anerkennung von vielen Angels über die österreichischen Grenzen hinausbekommen.
Daniel:Stark. Congrats. Super gut. Ja, muss ich sagen, war es heute ein ungewöhnlicher Podcast, weil wir bei einem Thema richtig in die Tiefe gegangen sind, beim zweiten auch. Aber dafür wollen wir das ja auch so machen, oder? Und auch schön ein ELP zu sehen, die halt sozusagen schon Full Circle ist zu früh, aber die wirkliche Outlier sind sehr stark. In dem Sinne, Dankeschön fürs Zuhören. Take care, stay safe und bis zum nächsten Mal. Bye-bye.