Future Weekly
Die zwei Startup Veteranen Daniel Cronin und Markus Raunig sprechen mit jeder Menge Humor über Technologie, Unternehmertum und die Zukunft. Jeden Donnerstag analysieren sie die interessantesten News der Woche und küren Rockstars, die die Welt von morgen prägen. Jeden Sonntag begrüßen sie im Deep Dive visionäre Gäste für einen Blick hinter die Kulissen aktueller Trends und formulieren gemeinsam Moonshots & Predictions. Ein Podcast der verschiedene Welten verknüpft und mit mutigen Thesen inspiriert.
Future Weekly
#526 – Alexander Sommer-Fein über Padel, Management Buyout & Immobilien als Produkt
Use Left/Right to seek, Home/End to jump to start or end. Hold shift to jump forward or backward.
In diesem Deep Dive spricht Markus mit Alexander Sommer-Fein, Managing Partner der LZH Group und Co-Founder von Smash. Alexander hat bei BCG strukturiertes Denken gelernt, Hans-Peter Haselsteiners Family Office mitaufgebaut und Startups bei „2 Minuten 2 Millionen" begleitet. Heute entwickelt er mit LZH standardisierte Wohnimmobilien im DACH-Raum und baut mit Smash – gemeinsam mit Investor Dominik Thiem,Padel-Standorte, die mehr als nur Sport sein sollen: Orte für Begegnung und Community.
Production: Hanna Moser
Musik (Intro/Outro): www.sebastianegger.com
Einen wunderschönen guten Morgen, guten Mittag, guten Abend, willkommen bei Future Weekly. Halt mit mir Markus und weil Deep Dive Tag ist einem großartigen Gast und das ist diese Woche der Alex Sommerfein. Hallo Alex. Hallo Markus, freut mich hier zu sein. Same here. Und ja, wir starten mit einem Blick auf LinkedIn, ganz traditionell und da steht Alexander Sommerfein, Managing Partner at LZH Group, Co-Founder at Smash und XBCG. So erzähl einmal, was macht die LZH Group und was macht Smash?
SPEAKER_01Ja, also ganz spannend. LZH ist eigentlich ein klassischer Immobilienentwickler, der aber kein klassischer Immobilienentwickler sein möchte. Wir haben 2018 gestartet, gemeinsam damals mit Hans-Peter Hardensteiner, das Thema Wohnen als Produkt zu denken. Das heißt, sie haben gesagt, wir wollen wegkommen von dieser Projektdenke in der Immobilie. Damals ist alles immer teurer geworden, ist immer noch so. Grundstücke waren rares gut, es war nichts mehr leistbar, es war nichts nachhaltig oder wenig nachhaltig und alle haben Dachgeschussausbaut nach dem anderen gemacht. Wir haben gesagt, wie schaffen wir es, in diesen Bereich zu kommen und wieder sinnvolle Wohnbauprojekte auf die Beine zu stellen, indem wir gesagt haben, okay, wir müssen das Ganze als Produkt sehen. Es hat sehr plakativ gesagt, immer einen ähnlich gleichen Holzwürfel hinstellen und dort sechs, zwölf, 30 Wohnungen reinbauen, die immer noch Schema F basieren und so eben möglichst effizient im Bau zu sein und gleichzeitig ein attraktives Produkt für unsere Mieter und Mieterinnen zu schaffen. Genau, das wir auf der LZTA-Group haben mittlerweile über 30 Standorte Gewerbe Österreich, die wir für unterschiedliche Investoren gebaut haben. Und ich glaube fast alle, bis auf zwei, die wir auch nach wie vor im Messed Management betreuen. Genau, das ist unser Kerngeschäft, das Thema Wohnimmobilien, alles, was dazugehört, von der Grundstücksentwicklung bis hin zum Betrieb der Gebäude. Und genau, aus dem raus ist auch das Thema Smash entstanden. Smash ist unser neuestes Venture, das wir letztes Jahr im Sommer im August gegründet haben. Und mit Smash wollen wir zum führenden Pedalplatzbetreiber im Dachraum werden und dort Pedal noch nahbarer machen, als es schon ist. Und einfach den Leuten einen coolen Platz schaffen, wo sie sich treffen können und wir da so eine echte Begegnung bekommen haben.
unknownCool.
MarkusSo, jetzt nochmal einen Sprung ganz zurück, denke ich an den kleinen Alex, der in der Volksschule war. Gab es damals schon eine Leidenschaft fürs Bauen, fürs Entwickeln oder kam das erst später?
SPEAKER_01Bauen und Entwickeln kam wahrscheinlich immer später. Ich wollte irgendwie, wenn ich mich so an meine Freundschaftsbücher und so weiter erinnere, die ich damals irgendwie ausgefüllt habe. Ich glaube, am Anfang klassisch vorher waren Pilot und Co. werden heute schnell Manager. Mein Papa war Manager in einer Bank und das war, glaube ich, mein Vorbild. Ich wollte immer Manager werden. Habe aber dann, glaube ich, sehr schnell gemerkt in meiner Pufflingenlaufbahn, dass das klassische Copy-Management nicht mein Leben ist.
MarkusOkay, aber Managing-Partner bist du ja trotzdem irgendwie ein Manager geworden. Okay, und das heißt, mit dem Ziel, Manager zu werden als Kind, war dann wahrscheinlich nach der Schule der Schritt auf die Wirtschaftsone, oder?
SPEAKER_01Ja genau, also bei mir ist eigentlich die ganze Wirtschaftsliebe auch schon in der Schule da gewesen. Ich war immer schon begeistert in Geografie und Wirtschaftskunde, habe irgendwann in den Jahren auch dann mal irgendwie den Audi-CEO kennenlernen dürfen bei einem Vortrag in Linz, mit dem dann auch eine kleine Projektarbeit geschrieben über dieses Performance-Marketing, also nicht Performance-Marketing, wie man es heute kennt, sondern Performance in den Vordergrund stellt für Audi damals. War in Australien in der Schule und habe dort Auslandssemester gemacht und habe dort Business Studies gehabt und deshalb mich so richtig gehockt, dass ich es wirklich studieren wollte und habe dann eigentlich damals überlegt zwischen FA, Krems und Wego Wien. Und ja, für mich war das einfach so in Wien der spannendere Ort und mit mehr Möglichkeiten, auch international. Und dem war das dann der Schritt, ganz für mich sehr klar, die ganze Schule, also das Ende der Schule auf Badschon Wien.
MarkusAber cool, weil das hört man gar nicht so oft, dass Leute eine Leidenschaft für Wirtschaft, fürs Unternehmerische entwickeln, schon in der Schulzeit.
SPEAKER_01Ja, vielleicht da reingegangen, es kommt, muss ich ganz ehrlich sagen, ich glaube, ihr arbeitet ja eh auch an dem Thema, aber es kommt, finde ich, sehr stark auch in unserem Schulsystem viel zu wenig vor. Ich habe ein Semester in Australien verbracht, wo, wie gesagt, dezidiert Business days, das Schulfach war, das mich dort ausgesucht habe, wo du einfach konkret an Budgets, an Businessplänen, an tatsächlichen Projekten gearbeitet hast. Die Australier, die das längerfristig gemacht haben, haben auch kleine Firmen gegründet in diesem Fach. Und das hat mich einfach so überzeugt. Also ich finde es müsste man bei uns zu mehr fördern nachher.
MarkusAber da hast du spezifisch schon Business Studies ausgewählt. Wenn du da jetzt probierst, nochmal zurück, denke ich, ich weiß, das ist wahrscheinlich nicht so einfach, aber wo ist die Leidenschaft entstanden? War das der Talk mit dem Audi-CEO, der dich inspiriert hat, oder war das doch familiär bedingt, dass du da einfach Interesse entwickelt hast?
SPEAKER_01Ich glaube es sicher familiär bedingt. Also einmal so im Umfeld, meiner Family, prima Juristen und Wirtschaftler, einfach dort gesehen, Unternehmen, auch Freude meiner Eltern, die Unternehmen, große Unternehmen aufgebaut haben oder aufbauen führen. Oder auch im kleineren Bereich einfach immer wieder in Kontakt gekommen und das hat mich einfach gereizt, in diese Wirtschaftswelt zu kommen und irgendwie dann, wie gesagt, damals mit dem Audi dann auch am Ende ein Produkt dazu haben, wie man zu dem eigentlich kommt, und das zu bauen zuzusagen. Cool.
MarkusOkay, und dann logischer Schritt, WO. Wie war das? Haben sich deine Erwartungen erfüllt?
SPEAKER_01Tricky question. Ich finde, ich sehe eben mein Bachelor of der WU gemachte Master im Ausland auf einer amerikanischen Business School. Ich habe vor allem dann im Master geschätzt, wie stark wir in Österreich oder in Zentraleuropa vom Bildungssystem her sind, vom Universitätsbildungssystem, welche Tiefe auf Fachlebe wir dort auch reinbekommen. Hab auch, also ich glaube, ich habe die WU sehr cool erlebt, ich glaube aus zweierlei Gründen. Einerseits, weil ich dort eigentlich in den ersten Wochen meinen bis heute Kernfreundeskreis kennenlernen durfte, meine Frau auch über die WU kennengelernt habe und dort, glaube ich, ein sehr richtig spannendes Netzwerk mir aufgebaut habe. War aber da, glaube ich, für die WU in einem glücklichen Setup in einem kleineren Kreis unterwegs zu sein, das irgendwie auch im Laufe des Bachelorstudiums mitgegangen ist. Gleichzeitig durch die Spezialisierung Unternehmensführung, wo ich auch schon da tief einfach praktisch an den Themen irgendwo dran war, mit der Analyse, gleichzeitig sehe ich, muss ich ganz ehrlich sagen, dass, da bin ich, glaube ich, generell, dass die BU oder eine Wirtschaftsausbildung eine gute Basis liefert. Bei manchen Berufszweigen wie Wirtschaftsprüfer und Steuerberater wahrscheinlich auch sehr viel technisches Know-how mitbringt im klassischen, sage ich mal, Unternehmertum oder Manager-Dasein. Ich glaube, es ist sehr viel Hausverstand und eigentlich die Denkweise, die man auf den Wirtschafts-Unis dieser Welt lernt, das Wichtige und gar nicht sozusagen sehr der Content und dann das Netzwerk darüber hinaus. Ich würde sagen, natürlich brauche ich viele Dinge, was ich dort gelernt habe, aber ich habe wahrscheinlich viele Fächer gehabt, wo ich die Bilanzierung von irgendwas gelernt habe, ja, kann ich heute nicht mehr, brauche ich auch nicht mehr, habe einen Steuerberater Buchhalter dafür, würde ich das heute machen, würde ich es natürlich brauchen. Gleichzeitig finde ich, muss ich schon sagen, das merken wir bei Bewerbungsgesprächen wieder, fehlt so ein bisschen, aber das ist wieder so klassisch, finde ich so, auch österreichische Schule, österreichische Bildungssystem, diese praktische Veranlagung, also was das praktische Umdenken. Das heißt, was nutzt man die theoretische Formel, wenn ich es nicht weiß, wie es eigentlich tatsächlich im echten Leben funktioniert. Und ja, ist leider immer wieder plakativ, wie wenig das hinterfragt wird. Und von dem her finde ich es eine tricky Question. Ich glaube, es hat mir sehr viel gebracht. Würde ich es nochmal machen, ich weiß nicht.
MarkusOkay, und du bist dann den sehr klassischen Weg gegangen in der Spitze Top Management Consulting mit der BCG. Hast da fast vier Jahre verbracht. Was ist da dein Fazit? Wenn du deinen Job heute anschaust, war das schon das Handwerk, was du dort dann auch wirklich in der Praxis gelernt hast?
SPEAKER_01Ein großer Teil davon. Ich glaube, ich habe es immer als für mich eine zeitlich begrenzte Arbeitsstätte gesehen, in dem man unfassbar schnell sehr viel lernt, weil von Anfang an auf einem unfassbar hohen Niveau unterwegs ist und auch auf ein, was in Runden kommt, die man als Studienabgänger nicht erlebt mit dem klassischen Konzern. Also wie gesagt, mit Top-Vorständen weltweit. Und ich glaube, das ist das, was mir, also ich glaube, ich habe da zwei Dinge gelernt, oder glaube ich gerne, wo die letzten Jahre gelernt, dass jetzt in der Strategieberatung das sehr strukturierte Denken, das schnelle Aufnehmen von vielen Themen und daraus was machen, egal in welche Richtung es ist. Und ich glaube, das ist so ein unfassbar wichtiges Skillset in der sehr schnellen Lebenszeit, in der wir sind und auch in unternehmerischen Entscheidungen schnell viel Information aufzunehmen und dann Schlüsse daraus ziehen. Das habe ich dort lernen können und sicher auch gelernt. Ja, war eine spannende Erfahrung, war eine sehr wertvolle Erfahrung. Ich glaube, ich sage allen, die mich so fragen, wie es empfehle nicht sofort, aber nicht zwingend dem Geld, was immer gesagt wird, dass man es so toll verdient, sondern wie es dann aufgrund des Learnings, die man dort macht. Man sollte für sich im Laufend evaluieren, wie lange will man es denn machen. Weil ich glaube, es ist dann, dass es spannender ist, in verschiedene Felder auch dann tiefer reinzugehen und nicht nur diese Strategiekonzepte zu bauen.
MarkusMakes Sense? Du hast den die PCG verlassen und bist ins Family Office vom HPH, also vom Hans-Peter Haselsteiner, gegangen, die Peak Pride Management. Wie bist du dazu gekommen?
SPEAKER_01Vorfällt das des direkten Family Offices, wo ich rausgewechselt bin, bin eigentlich über eine, als PC Gela oder ich habe es immer so gesehen, als da habe ich für mich laufend immer so und gecheckt, das sind so die Opportunities am Standort Wien. Ich habe für mich gewusst, wenn Wien oder Österreich ist meine Base mit Family and Friends. Und ich gesagt, das ist jetzt nicht ganz so trivial, glaube ich, wenn man nicht selbst was gründet oder in ganz große Corporates gehen will, da sofort einfach diesen kleinen Schritt draus zu sehen. Und habe mich natürlich immer so mit meinem Netzwerk unterhalten und über das ist eben im Jahreswechsel 17, 18 eine Opportunity über eine Stadt damaligen Schulenkollegen und heutigen Gesellschafterpartner, den Philipp, an mich herangetragen worden, wo es um das Thema im Peak Bright Management gegangen ist. Big Bright war damals für mein sehr opportunistischer Zusammenschluss von 5, 6 High Network, also ich sage immer Personen mit viel Geld, viel Netzwerk, viel guten Ideen und Möglichkeiten, oft wenig Zeit, das operativ umzusetzen, die dort, ich glaube, es war als Investment Manager ausgeschrieben, ein Investment Manager gesucht haben, der sich da in diesem Bereich unterstützt. Die haben sehr opportunistisch im Venture Capital, Pride Equity und Immobilienbereich Projekte umgesetzt, einerseits klassische Investments, aber auch tatsächlich operativ. Und ja, hat mich irgendwie gereizt, habe nur nicht gewusst, wer die Heirnetwerks dahinter sind. Bin dann irgendwie über den Prozess, über vier, fünf Interviews, irgendwann, wie spannend eigentlich das Netzwerk dahinter ist, reingekommen und gesehen, okay, das könnte durchaus interessant sein. Und hatte dann das Glück, dass sich die Heir Network damals für zwei junge, ambitionierte Personen entschieden haben und nicht den arrivierten Manager genommen haben, sondern gesagt haben, okay, wir wollen zwei junge, hungrige, das waren ja Dominik Paul und ich, die dort dann im Frühsommer 2018 gestartet haben, um dort eigentlich ein operatives Setup für das Thema aufzubauen, aus dem dann, wie gesagt, unsere heutige Firma, die LCTal Group, unter anderem auch entstanden ist und eben auch dann wieder zum Family Office 1-Peter Halschener geworden sind.
MarkusDu hast gesagt, die Stelle war als Investment Manager ausgeschrieben, dann auf LinkedIn steht, dass du dann eigentlich gleich als Investment Director angefangen hast und schon im November dann Managing Director warst. Das ist schon sehr steil. Wie ist das abgelaufen? Also hast du schon einfach in den ersten vier Monaten so gut performt, dass sie dir gesagt haben, okay, ich übernehme gleich einfach voller Geschäftsführer.
SPEAKER_01Ich glaube, es war eine Kombination aus wahrscheinlich schon irgendwie guter Arbeit, ich glaube das da immer schon zu sagen, die wir dort in den ersten Monaten gemacht haben, einfach da Struktur reinzubringen, Teamideen, Projektideen auch umzusetzen und zu starten. In der Kombination, dass der damalige Geschäftsführer, ein Steuerberater aus Kärnten, ja für sich irgendwie entschieden hat, er will irgendwie nach Kärnten zurück. Für uns war es richtige Zeit, richtige Ort um richtige Zeit. Er hat entschieden, dass er irgendwie wegziehen. Und dann war so diese Thematik, er war, glaube ich, dann noch ein halbes Jahr gleichzeitig mit uns Geschäftsführer, aber man will die Basis und das Team in Wien aufbauen. Er hat sich geografisch nach Kärnten orientiert und wir haben dann die Chance bekommen, uns als Managing Director, also Geschäftsführer mit der ganzen Bude auch direkt zu beweisen und haben das, glaube ich, ganz gut gemacht.
MarkusUnd das war dann schon auch, glaube ich, deine Visibility stark in die Startup-Szene hinein, dass du dann über die Pigbrite in etliche Startups auch investiert hast. Was waren da so die besten Investments, die Highlights und die Lowlights über diese dann doch fünf Jahre?
SPEAKER_01Puh, wir haben jetzt mit einem Hans-Peter Hall schon im Hintergrund oder so, es ist prinzipal sehr viel gesehen, positiv wie negativ. Hat natürlich viele Türen in viele Netzwerke geöffnet oder zu vielen Opportunities geöffnet und haben wir dann auch gestartet, sehr strukturiert zu investieren. Also wie gesagt, einerseits haben wir eine breite Blue Straße und Beteiligungen aus der Stiftung ins Management übernommen, das ist weiter professionalisiert und gemacht. Wir haben auch dann die Freude gehabt, die zweimal nur zu Millionen Startups zu betreuen und da zu unterstützen, wo wir auch einen sinnvollen Ansatz verfolgt haben, wo wir gesagt haben, okay, es geht dort vor allem um junge Leute oder Menschen Mut zu machen zum Unternehmertum, was zu probieren, jetzt gar nicht so die große Rendite erwartet wie bei Strukturierten Westen, sondern eher zu schauen, kann man die Projekte auf die Beine kriegen. Wir auch oft sehr tief unterstützt bei gewissen Projekten, um da immer Tüstlern Ideen findern, auch zu helfen, das in eine wirtschaftliche Welt zu bringen. Ich glaube sehr oft bei 20 Millionen bei diesen Shows wieder sehr leicht dargestellt, wie einfach Unternehmertum sein kann. Ist es ja meistens oder nie, meistens nicht oder nie. Und ich glaube, das ist dort der Ansatz, das heißt, dort haben wir schon schon viel gesehen. Dann sehe ich auch Lowlett dabei, aber ich glaube aus einer persönlichen, durchaus Beratungsresistenz, weil wir haben das damals wirklich und auch Hans-Pital ist schon auf allem aus einem sehr positiven Gedanken raus gemacht und gar nicht zu einem aus der Rendite. Aber wo wir leider auch zwei, drei Insolvenzen gesehen haben aus Unternehmen, die sich da voll verlaufen haben und einfach sich nicht helfen lassen wollten von der wirtschaftlichen Seite, da unfassbar viel Geld in Produktentwicklung weitergesteckt haben, aber nicht den Kunden befragt haben oder ewig lang getüftelt haben, bis sie irgendwie vier Jahre später mal Produkte rausgebracht haben und dann gesehen haben, dass den Markt eigentlich gar nicht mehr gibt oder nicht gewünscht ist. Highlights waren sicher strukturiertere Investments. Wir sind dann sehr stark vor allem ab so 2020, 1920, in das Thema Prop Construction Tech, klassischerweise bei HPH, aber auch Digital Healthcare gegangen und haben uns auch mehr aus Österreich raus in den deutschen Marktorientiert und haben ja im Hälftebereich technologischer spannende Investments wie Contextflow, war jetzt gerade auch für kurzem das Announcement des Exits oder auch Gesund aus Österreich oder sind anders in Deutschland aus München investiert, die da immer sehr gut dabei waren. Ein meinerseits Highlight vom Thema, leider so unternehmerisch hat es nicht geklappt, war das Thema Green Pass. Letztes Jahr eine Switz gegangen, wo es um das Thema Klimaresilienz von Immobilienquartieren gegangen ist. Eine super Idee und sehr viel Know-how dahinter. Habe ich gesagt, das waren so spannende Themen, die wir da gesehen haben. Oder auf Südzeitig schon damals mit AI-Überlegungen im Bau, Robotik im Bau. Also coole, spannende Themen, die wir sehen dürfen.
MarkusDu, und jetzt zwei Minuten, zwei Millionen, das ist ja etwas, wo sicher viele Zuschauer und sich denken, okay, da pitcht jemand eine Idee und dann sagt halt dein Investor, ich investiere jetzt da so und so viel Geld rein und dann gibt es die Hände geschüttelt und gleichzeitig, glaube ich, wissen die meisten schon da aus, da muss ja irgendwie im Hintergrund dann noch mehr passieren. Habt ihr, wenn du sagst, es wurde in zwei Minuten zwei Millionen investiert, habt ihr im Vorhinein da schon irgendwie Insights bekommen oder war das dann eher im Nachhinein eine Due Diligence, die noch passiert ist? Oder ist es tatsächlich so abgelaufen, dass es da Deals gab, wo einfach nur auf Basis von der Show dann tatsächlich auch Geld geflossen ist?
SPEAKER_01Also ich glaube, ich kann das nicht für alle Investoren sagen, weil da jeder sicher anders gedacht hat, beziehungsweise auch anders unterwegs war im Netzwerk. Man weiß davor vor den Drehtagen, welche Unternehmen kommen. Ich glaube, da möchte ich aber herausstreichen, dass HPH, also dem Herrn Dr. Hartzschoner, immer wichtig war, dass er davor eigentlich kein Briefing wollte. Er wollte sich wirklich von den Menschen überzeugen lassen in der Show, weil ihm, glaube ich, das zeichnet ihn auch aus. Ich glaube, er kann das sehr gut lesen und glaube ich auch sich da überzeugen lassen. Und beziehungsweise stellt er drei Fragen und der versteht das System oder das Modell dahinter. Das ist immer wichtig, sich dort vor Ort überzeugen zu lassen. Aber ja, natürlich gab es danach eine Due Diligence. Es gab danach eine Due Diligence. Was aus unserer Sicht eigentlich ein Faktor jetzt nicht für alle professionelle Salas investieren, wo es nicht eine unfassbar lange Due Diligence und Challenge in das Business Plans und alles sagen. Die Due Diligence bei uns, zwar aus diesem Thema, diesen Positiven-Gedanken, man möchte einen Unternehmer ansprechen oder Leute, die Ideen haben, anspannen und zum Unternehmer zur Unternehmerin zu werden. Dort auch in die Umsetzung zu kommen. Das heißt, es war für uns immer ein Fakten-Check. Und das heißt, stimmt das tatsächlich, was in der Pitch in der Sendung präsentiert wurde, klären wir auf, leider gab es durchaus eine hohe Anzahl, wo das jetzt nicht immer der Fall war. Also wo es um IP und Patente gegangen ist, wo es um Konkurrenzsituationen gegangen ist, wo es um gewisse Umsatzzahlen und Co. gegangen ist. Dann wurde auch nichts investiert. Also ich glaube, wenn die Fakten nicht gestimmt haben, mir gehört das auch aus. Hans-Peter Haderschen steht zu seinem Board, hat die Handschrecksqualität auch natürlich sein, muss natürlich auch das Richtige kommuniziert worden sein. Und dann danach ging es sozusagen in die Vertragsverhandlung, wo man sich eigentlich auf das großteils fokussiert hat, was vereinbart wurde, in der Sendung, aber natürlich dann mit, wie ist das ausgeschaltet, für was ich das Geld verwende. natürlich vertragig abgesichert hat. Und ja, ich glaube, das waren eigentlich so zwei Knackpunkte in der Dutiligens danach bei vielen Projekten, wo dann schlussendlich kein Investment zustande gekommen ist, weil eben leider, wie ich sagen, sehr oft gewisse Fakten nicht der Wahrheit gesprochen haben oder nicht geliefert werden konnten. Also nur behauptet dann die für dahinter Ausgestaltung, wo man sich jetzt nicht unbedingt dann gefunden hat von der Ecke. Hundertlich war ich muss sagen, wer das haltet, was eigentlich das Handeln behauptet wurde, dann hat der HPH investiert und dann ist das eigentlich auch relativ zügig. Also man versucht eigentlich innerhalb von einzelnen Monaten nach der Aufzeichnung, wie es ja immer so ein halbes Jahr vor, dass eigentlich so ein Vorausstrahlung, dass man definitiv vor Ausstrahlung der Deal eigentlich dann ist und man da idealerweise die Kohle auch schon hat und dann so etwas nutzen kann, um dort irgendwie auszugehen oder auch da gewissen Launch oder wie was immer vorzubereiten.
SPEAKER_03Ja.
MarkusOkay, und für dich kam dann nach quasi schon sehr viel Erfahrung als Berater und Investor. Der Schritt ins eigene unternehmerische Tun, also quasi von Berater, Investor zum Operator. Wie kam es dazu?
SPEAKER_01Ich glaube, man muss so wegnehmen, dass wir ein unfassbares, und das schätze ich sehr, oder werte ich ihm auch so unfassbares Vertrauen von uns mit der Hasschen hatten. Die konnten die Peak Red Management, vielleicht nicht von Tag oder Woche eins, aber sehr früh schon sehr eigenständig aufbauen und unsere Ideen verfolgen, eigentlich das Team, auch haben so klassische Check-ins gehabt mit ihm und seiner Stiftung. Aber haben da, ich sage immer, mit einem hohen, hohen, hohen Sicherheitsnetz uns schon unternehmerisch ausprobieren dürfen. Und ich glaube, dort haben wir die ersten Anfänge gemacht für dieses unternehmerischen Denken und haben auch immer mehr über das hinweg versucht, wie kann man dort angrenzend neue unternehmerische Ideen umsetzen. Aus dem Ganzen ist, wie gesagt, die LZT-Group entstanden, die wir aus dem Peakbrite Management Setup raus noch gegründet haben. Und damals hat es Vidal schon als Investor und Haupteigentümer der ganzen Idee. Aber wir haben von Tag 1, also wie gesagt, von der Idee weg, von Tag 1 die Firma eigenständig aufgebaut, haben natürlich klassisch mit Investoren, Budgets, Projekt, die wir gehabt haben, den Vorteil gehabt, dass wir einen sehr starken Partner hatten. Aber wir haben dort auch wiederum mit hohem Sicherheitsnetz lernen dürfen. Wie ist es dann entstanden, dass wir so einen vollständigen Unternehmer scheint? Wir haben immer diesen Traum und Wunsch gehabt und haben da versucht, neue Ideen aufzubauen und umzusetzen. Und dann kam es ein bisschen die Zeit, die man jetzt, wenn man sich retrospektiv anschaut, mit dem Ukraine-Krieg, mit Signer und Co., die für Prinzipal nicht die einfachsten waren, auch bekannt, was da die Hintergründe sind, wo der Ausblick für uns unklar war, muss ich ganz ehrlich sagen. Wir aber so ein sehr offenes Gespräch gesucht haben mit Hans-Peter Hardenschner und seiner Stiftung, um zu schauen, wie können wir eine sinnvolle Lösung für beide Seiten finden. Und es gab verschiedenste Ideen, Strategien. Und wir haben gesagt, aber eine am spannendsten für uns wäre es, dann glauben Sie stark an das Baby, das wir aufgebaut haben, an DLZH, Wohnen wird man immer brauchen. Wir bitten ihm an, ein Management-Bio zu machen, ihn als Investor rauszunehmen und eigenständig dafür einzustehen und haben da in ein, zwei Termine-Workshops mit ihm und seiner Stiftung sind eine sehr coole Lösung oder sehr faire Lösung für beide Seiten gefunden. Und ja, innerhalb weniger Wochen war dann irgendwie klar, wir wären jetzt irgendwie eigenständige Unternehmer, was uns viel ermöglicht hat, oder viel breiter rauszugehen, aber gleichzeitig auf mehr Risik mit, was aber irgendwo spannend war, dort irgendwie tiefer einzutauchen und einfach nochmal mehr dahinter zu sein und wirklich das Unternehmen weiter aufzubauen und umzubauen, so wie wir wollten und uns vorgestellt haben, und auch bewusst so ein bisschen alles Nukleus zu sehen, um daraus neue Ideen rauszugenerieren.
MarkusDas hast du schon ein bisschen die LZH am Anfang beschrieben. Gleichzeitiges Immobilium, das ist ja eines der wahrscheinlich auch wirklich großen Probleme unserer Zeit, dass die Leistbarkeit für viele Menschen nicht mehr gegeben ist, dass der klassische Traum vom Eigenheim eigentlich total unrealistisch geworden ist. Und daran, das ist ja genau die Vision, an der ihr arbeitet. Vielleicht gehe nochmal ein bisschen mehr in die Tiefe, ich habe schon verstanden, Standardisierung, Modularität. Aber wie schafft es ihr konkret, dass jetzt bei euch ein Haus oder eine Wohnung weniger kostet als im klassischen immobiliären Entwicklungsbereich?
SPEAKER_01Ich glaube, es ist nach wie vor eine Challenge, gerade so in den letzten Jahren mit Baukurscheiron und Co. Wie schaffen es wir, und ich glaube, wir sind noch weit nicht dort, wo wir eigentlich hinwollen, wir haben uns gerade in Deutschland auch einen sehr starken Family Office in München gewonnen, Finch and Venture, wo wir einen sehr starken Partner haben, um diesen Blueprint zu weiterentwickeln. Wie schaffen es, indem wir gesagt haben, okay, wir müssen eigentlich eben durch diese Stradition viele Schritte dieser Wertungskette so effizient wie möglich gestalten, um einfach gewisse Kostenfaktoren, die immer projektspezifisch sind, möglichst zu reduzieren. Also einerseits. Und auf der anderen Seite durch so eine gute Arbeit, gutes Team, viel Learnings, viel mitnehmen, viel auch laufend innovieren, laufend hinterfragen von Prozessketten, von Themen zu schauen, wie kann ich so gewisse Themen einfach besser hinbekommen. Und der dritte Punkt ist dann eben auch eine Umdenke hin zu von einem, was für sehr viele Startup oder vor allem Digitalunternehmer sehr, sehr klar ist, aber in der Immobilienwelt gar nicht, das ist auf eine Produkt- und Datendenke. Also ich mich jetzt nicht darauf verlasse, wo ich sage, klassisches Beispiel, ich will in meinem Bad eine Badewanne, da muss in jedem Bad eine Badewanne sein. Es gibt zwar klare Daten, dass x Prozent Leute eine Dusche wollen, das ist ein Beispiel. Oder so was aus unseren Analysen sehr stark rauskommen, ist, dass in einer Mietwohnung, den meisten Mietern, Mieterinnen, die Fassade völlig egal ist, oft aber in Fassaden viel Geld verloren geht, weil wie gesagt, ich eine super tolle Fassade mache, die cool ausschaut nach außen, ist aber jedem Mieter, jeder Mieter völlig unter völlig egal ist, wie die Fassade ausschaut, solange ich innen eine schönere Küche habe, bessere Küchengeräte, so ist das klassisches Thema. Das heißt, auch so dort sehr datengetrieben, user-basiert, das ist dieser User-Centric Approach, der jetzt ein erster Startup sehr bekannt ist, zu kommen und zu sagen, ich will einfach laufendem Kunden, bei uns sind vor allem am Endkunden, der die Wohnung da nutzt, dran sein, um zu evaluieren, was ist denn was bedeutet denn leise überhaupt, ist sozusagen leisbar, ist ja nicht unbedingt immer nur euren Quadratmeter, sondern das, was kriege ich für mein Gesamtbudget, also meinen Share of Wallet, was bekomme ich sozusagen denn dort raus. Und wie gesagt, wenn ich lieber zwei kleine Zimmer habe, dafür aber zwei eigene Kinderzimmer habe, ist das vielleicht manche Familie wichtiger, als wenn ich jetzt das riesengroße Schlafzimmer sozusagen diese Daten denke. Das heißt, aus unserer Sicht sind es eben diese drei Dinge, dass wir gesagt haben, wir standardisieren die Prozesse, das heißt von der von der Suche der Grundstücke, von der Planung, aber dann auch die ganze Vertragsgestaltung. Unsere Lieferanten sind immer gleich dieselben. Gleichzeitig sagen, gewisse Themen laufen zu hinterfragen, also laufen Innovationsbrands zu machen, zu schauen, wie kann ich etwas besser anders, neue Technologien nutzen, um auch so Geschäftsmodell anders zu denken und dann eben wirklich dieses Thema, dieser datengetriebene Ansatz, wo ich von Anfang zu dieser ganze Grundstücksuche schon weg, aber dann auch vor allem in der Entwicklung auf den Datenaufbau, auf Mieter in den Umfragen aufbaue, um zu verstehe, was sucht, was ist denn überhaupt das Thema und was es bedeutet, ein Leisbar. Ein klassisches Beispiel war für uns auch immer dieses Thema Keller, Abschallflächen etc. Wir machen den Großteil Abschallflächen in den Carports Outdoor und alle Leute freuen sich, weil sie auf einmal gewisse Dinge direkt vom Auto reinladen können und nicht die Stücke noch auftauchen müssen. Und für uns ist es viel günstiger zu bauen, wie wenn wir so ein Im-House-Indoor anbauen.
MarkusSpannend. Und vom, das hast du vorher angesprochen, die Baukosten sind weiter gestiegen in den letzten Jahren, gleichzeitig ist ja eigentlich der Immobilienmarkt und auch einfach die viel Neubau gibt es ja eingebrochen. Wieso? Das ist jetzt ein bisschen ein Exkurs, aber ich fände es spannend, da deine Insider-Perspektive drauf zu bekommen. Wie in einem Markt mit Angebot und Nachfrage, wie können die die Baukosten weiter steigen, wenn eigentlich die Nachfrage komplett einbricht?
SPEAKER_01Ich glaube, es ist ein Rohstoffthema, also Rohstoffinflationsthema in der Kombination mit Finanzierungskosten. Also ich glaube die Rohstoffe werden einfach immer teurer, Arbeitszeit, Kollektivverträge etc. werden immer teurer. Das sind alle Dinge, die ich jetzt nicht um mit Angebot und Nachfrage. Ich glaube, das Thema Angrup und Nachfrage ist das entwickelt sich unabhängig davon, was dazu führt, dass gewisse Rendierteanforderungen nicht mehr zusammenpassen und darum wird zu wenig gebaut. Also es ist einfach das Thema, dass im Neubau rendierte Anforderungen nicht mehr getroffen werden, auch weil natürlich aktuell Börsenko unfassbar hohe Renditen machen. Gleichzeitig ist halt wohnbar unfassbar sich ja, sehr konservativ, Inflationsgeschütz, ich glaube eigentlich eine durchaus relevante Anlageklasse. Wir glauben auch sehr stark, dass es wieder kommen wird oder mehr kommen wird und kommen muss. Aber wie gesagt, das Thema ist, dass es diese Auseinanderentwicklung von Rohstoffpreisen, Arbeitskosten, mit dem, was tatsächlich sozusagen erwartet wird von Markt und auch bezahlbar ist. Und ich sage auch eine Rekombination, dass sie auf sein aufgrund der Finanzierungsanforderungen der Banken aus dem Eigenheim unleistbarer geworden ist, aber auch gleichzeitig für Investoren, dadurch der Leverage weniger funktioniert.
MarkusJetzt finde ich halt mal gut rausgelesen, dass ihr auch gewisse Techniken, eine gewisse Agilität aus dem Startup-Bereich mitnehmt in diese doch sehr konservative Bauindustrie. Jetzt ist es ja auch so, dass der Bau grundsätzlich nicht trivial, so ein Haus hinzustellen, eine Immobilie hinzustellen, der kann so viel schief gehen. Wie habt ihr dieses Know-how oder auch, sage ich mal, diese Expertise in eurem Unternehmen aufgebaut? Weil das kommst du alle von ich schätze, Business Management Seite. Habt ihr dann jemanden dazu geholt, der die Erfahrung vom Bauhands-On hatte? Oder wie habt ihr das hinbekommen?
SPEAKER_01Also ich glaube, es waren mehrere Themen. Einerseits, dass wir, also ich glaube ich habe drei Dinge gesehen. Ich glaube einerseits, dass wir gesagt, wir haben von Anfang an im Kreis dieser Bitball-Management waren auch sehr erfahrene Immobilien, also nicht nur Haspitalsschöner, aber es ist ein großer Bauherr, also auch so ein erfahrene Immobilienentwickler, die uns da von Tag 1 mit unterstützt haben. Ich glaube, das war sehr wichtig. Dann haben wir gesagt, okay, wir setzen auf das Thema Modulbau. Das heißt, wir haben dort gewisse Partner, gewisse Wertschöpfungsketten, die sehr viel kombinieren. Wir arbeiten sehr eng mit Elk zusammen zum Beispiel, die da ein super Partner sind, die einfach diese technische Expertise mitbringen. Und gleichzeitig haben wir dann einfach sehr Zeit. Am Anfang war die Ursprungsidee war, wir sind eine kleine Holding und wir stöpseln zusammen, klassisch Projektmanagement können wir, finanzieren können wir, haben wir dann eben gesehen, gerade auf diesem Thema, man muss am Mieter an der Mieterin dran sein oder am Baufeld dran sein, dass wir uns Expertise ins Haus holen und haben dafür ein Team aufgebaut, eigene Bautechniker, Makler und Co, die wir angestellt haben, die aber so dieses Know-how zu uns gebracht haben und uns auch im Management-Team dieses Know-how eigenständig aufgebaut.
MarkusJa. Gut, und jetzt hast du schon erwähnt, ihr habt im letzten Sommer dann ein weiteres Business gegründet namens Smash, mit dem ihr Padle Cords baut und betreibt. Wie kam es zu der Idee?
SPEAKER_01Vielleicht gibt es vor ich kurz kurz nach dem Management Biout im Herbst 2023, haben wir gesagt, okay, wir sehen diese LCTA-Groups, das Nukleus, wo wir sehen, okay, da gibt es spannende Anknüpfungspunkte, haben eigentlich dort versucht, über klassische Innovationsprint, Innovationsarbeit, Kundengespräche zu evaluieren, was gibt es denn für Möglichkeiten. Haben dann im Sommer 2024, später auch noch, das ganze, sozusagen ein erstes Venture rausgegründet, die LCD Energy, wo wir versucht haben, Mieterstrom, TMSBV, Solar zu machen, ist eigentlich dem System etwas gescheitert, an der Basis der Finanzierung, passt der gleitteiligen Finanzierung lauft, aber laufen noch die Pilotanlagen in die Ecke, haben wir für uns diesen Hunger nach neuen Ideen eigentlich, glaube ich, nur mehr geweckt und ausgebaut. Und dann war irgendwie Frühling, Frühling 25, dass wir vor der Herausforderung standen, wir haben in Schokora ein Momo-Projekt, haben dann eben eine Gewerbefläche, was machen wir mit der Gewerbefläche? Und dann ist irgendwo unterschiedlichste Nutzungen, auf so einen angrenzenden Kerntätigkeit, also klassisch Büro, Shared Living und Co. gekommen. Und auf Basis dessen haben wir dann irgendwie gesagt, eigentlich ist ja auch so ein Thema Freizeit und Sport ein super relevant das Thema sind dann sehr schnell zum Thema Pedal gekommen und haben uns sehr intensiv letztes Jahr dann mit dem Markt Pedal oder so Freizeitsport und Trendsport vor allem beschäftigt. Haben auch mit den großen bestehenden Playern in Österreich gesprochen, wie die das sehen und wie die schon rausziehen und haben irgendwie dann gesagt, es ist für uns so ein spannender Markt. Wir wollen irgendwie da selber irgendwie was machen. Rein von einer ersten Idee, man macht das ein bisschen nebenbei, nehmen wir Bonbau, haben wir dann irgendwie sehr schnell gesehen, auch so eine aus der unternehmerischen Idee raus, wenn machen wir es gescheit und wenn dann wollen wir es das auch wirklich sinnvoll und groß machen und jetzt nicht nur irgendwo einen Court hinstellen und dann den Spielen, sondern wir wollen das ganze Thema, wie Mel Cita ein Produkt entwickeln, das sie dann skalieren und replizieren können und haben dann eben im Sommer letzten Jahres die Firma Firma dazu gegründet.
MarkusUnd du hast gemeint, das Ziel eigentlich in Europa führende Anbieter zu werden. Was ist da der Zeit heute, sondern wie schaut der Markt aktuell aus? Gibt es da schon einen dominanten Player?
SPEAKER_01Also das Thema, dass Österreich, also ich glaube unser aktuelles Ziel ist vor allem, da führende Anbieter im Dachraum zu werden. Du hast sagen, du hast in Europa sehr unterschiedliche Märkte, du hast sagen Spanien, Italien, Schweden, die sind sehr fortgeschritten sind, also klassisch Padell, oder Padel, ich sage eher Padel, aber Pardell, glaube ich, die richtige Aussprache, kommt ja aus Südamerika, das ist natürlich dann klassisch nach Spanien geschwappt, in Spanien gibt es 17.000 Anlagen, in Österreich 400.
MarkusDauert bis da wahnsinnig, okay.
SPEAKER_01So von der Ecke. Es gibt mehrere Länder, wie es Frankreich, Spanien, Italien, Schweden, die da sehr, sehr fortgeschritten sind. Österreich und Deutschland sind am Anfang des Hype Cycles. Und wir sehen unfassbares Potenzial, dort jetzt ein führender Player zu bewerben. Also es gibt in Österreich knapp 400 Colts. Auf Basis unserer Analysen wird Österreich wahrscheinlich so 2000 Colts vertragen. Das heißt eine Verfünffachung des Marktes, weil es einfach für die breite Masse, also weil es langsam mit der breiten Masse ankommt von der Ecke. In Deutschland Deutschland ist sogar hinter Österreich, wenn man es dann Kreuz auf die Bevölkerung sieht. Es gibt, ich finde, einen sehr soliden Status des Marktes für das Frühphase im Hypseycle Österreich und Deutschland sind schon. Es gibt in Österreich Paddle, Paddlezone, Paddle Base, sozusagen drei große, die das sehr gut machen. Teilweise etwas andere Ansätze wie wir, ich glaube Paddlebase, das ist am ersten noch vergleichbar. Und in Deutschland gibt es Platz Mitte aus Berlin und Paddle City, das sind so die zwei großen. Aber aus unserer Sicht gibt es auch viel Platz noch am Markt, vor allem viel Platz in dieser Thematik, wo ich jetzt nicht nur rein auf den Sport fokussiere, sondern viel mehr den Raum herum, um die Community um einen Ort für Begegnung, das, was wir, was wir forcieren wollen, sehr, wo ich sehr low-key starten kann, wo es jetzt nicht um High-Performance-Sport geht, sondern um einfach so eine gute Zeit miteinander geht, dieser Third Place-Gedanke, das ist sozusagen so ein bisschen ein Ort, wo ich gern hinkomme, wo ich gerne Zeit verbringe. Und da sehen wir viel Potenzial und vor allem auch viel Potenzial außerhalb der großen Städte, einfach in den Speckgürteln rauszugehen, dort auch wo wir jetzt in unserem ersten Calls im Großland Wien eröffnet haben wollen.
MarkusUnd das hast du auch gemeint, wir sind im Hype Cycle noch nicht oben angekommen. Das heißt, es ist schon auch ein Markt, der entwickelt werden will und muss. Ist das etwas, wo ihr spezifische Strategien verfolgt? Ist das auch der Grund, warum ihr auf Community setzt, dass dadurch auch der Battle Sport in Österreich einer breiteren Masse zugänglich gemacht werden soll? Definitiv.
SPEAKER_01Ich glaube, aktuell sind wir in einer Phase im Markt, wo es ein Kapazitätenthema ist, noch nicht ein Angebotsthema, also ein wem gehe ich durch Spielerthema. Und ich glaube, das wollen wir sehr bewusst besetzen, das hat sehr bewusst einzugehen in das Setup, wie wir zu Plätze bauen, das ist ja zur Weile, aber eben auch, wie ich so an die Community rausgehe. Ich sage immer, ich bin wahrscheinlich auch einer davon, die Bobos in Wien. Die Hippe Community in Wien spielt schon länger. Wenn man in Wien einen Court haben will, ist es auch super schwer, wenn ich nicht irgendwie zwei Wochen vor mit Atomruhr buche. Aber gleichzeitig sozusagen wandert es immer mehr, also ich glaube gibt es mehrere Tendenzen, es wandert immer mehr auch in Landy-Region in Speckgürtel. Das sehen wir einerseits aus den Datenanalysen, die wir sehen, auch aus den Buchen von regionalen Plätzen, aber auch sozusagen auch von persönlichen Anekdoten. Ich selbst kommt von Obersee vom Land und meine ehemaligen Tenniskollegen vom Tennisverein in Krasmünster, die jetzt irgendwo zum Paddel anfangen, die teilweise eine halbe, dreiviertel Stunde wohin fahren, damit sie pedeln können. Oder mein 65-jähriger Oppetick aus Oberösterreich, der sagt, der war in Mallorca, hat dort gespielt, der würde das so gerne spielen, wo kann man denn das bei uns spielen, so klassisch. Also es gab sozusagen diese Ecke. Also ich glaube, man merkt, dass es in den Lake direkt überhaupt nicht kommt. Gleichzeitig ist ein Peddle ein aus unserer Sicht ein sehr nahbarer Sport, es ist sehr leicht erlernbar. Ich brauche nicht drei Jahre Tennistraining, damit ich seinen Tennis spielen kann, sondern es macht relativ schnell Spaß. Ich kann es unterschiedliche Niveaus zusammenspielen. Es ist weniger impactful für Gelenke und Co. Das heißt, es geht bis ins hohe Alter. Und was wir halt irgendwie sehen, es etabliert sich so langsam so ein bisschen dieser Sport, das ist auch in der breiteren Wasser der Gesellschaft. Es gibt immer mehr Thema für Kinder. Das ist das, was wir, wenn wir Dominik Timon Border als Investor mit Domerik auch etwas forcieren wollen, dass wir Angebote für Kinder schaffen, arbeiten jetzt auch schon mit den ersten Schulen zusammen, wo wir so rausbringen wollen. Also es gab zwei Dinge, mehr Bewegung wieder einfach reinbringen. Ich glaube, was eh so dieses Thema Unserer Welt ist und auch so diese Orte für Begegnungen schaffen. Und das ist so ein bisschen die Strategie, die wir dort verfolgen, warum wir glauben, dass das funktionieren kann. Und aus unserer Sicht werden zwei Konzepte fliegen, mittelfristig im Padellbereich. Es sind innerstädtische, super Top-Notch-Angebote, wo wahrscheinlich Fokus auf irgendwie geile Events, High Performance, Sport, Turnieren sein wird und dann sozusagen eher dieses Thema sein, Community, Nahbau, pleites Angebot, ich habe da eine gute Zeit, jetzt genieße mein Getränk danach, jetzt schaut ein, damals spielt zu, da war Spaß. Lern auch noch mehr, also wie gesagt, da sind wir auch an Ideen dran, wie wir das irgendwie weitermachen haben, jetzt eh vor kurzem man, dass wir mit Wingfield AI zusammenarbeiten, einem deutschen Anbieter, Kamerasystem, das eigentlich beim Spielen filmt, in dem ersten Ausbauschritt ist bei uns, vor allem um Highlight-Videos zu sehen. Das heißt, du kannst danach dir dein Highlight-Video schicken lassen, deine Highlights runterspeichern. Kannst du deinen Freunden schicken, wie cool das Mashword, den du gerade gemacht hast, von der Ecke. Mittelfristig, vor allem bei Indocalls, es geht ja Outer Cords nicht, aber Indocords bietet Winkel auch an, dass du Spielanalysen tatsächlich sagen über das System machst. Dass du kannst dann auch sagen, in die Weiterentwicklung deiner Spielstärke gehen. Das sind so Themen, die wir forcieren wollen, dass du eigentlich so ein ganzheitliches Konzept in dem Sport hast. Und dort, ja, wie gesagt, wir sehen uns, wir sehen es aktuell noch keinen unfassbar hohen konkurrenzierenden Markt, sondern dass man gemeinsam die Leute mehr zum Sport bringt. Es kommen immer mehr, die Verbände, also die Paddle-Union, die sich formiert, Turniere, Liga-System und so weiter, dass man dort einfach gemeinschaftlich aufbaut und einen Ort für Sport und Community schafft.
MarkusFinde ich schon spannend, wie analytisch du auch den Sport siehst und eben auch darauf wettest aufgrund all dieser Attribute von Pedal, dass es so wie in den Ländern, die du schon angesprochen hast, dass es eigentlich auch wachsen müsste und diesen Raum zu nutzen. Wie habt ihr Dominic Team an Bord geholt? War das ein das alte Netzwerk aktiviert oder ist es sowieso ein Pedal-Freund?
SPEAKER_01Ich glaube, es ist eine Kombination. Ich glaube, ich darf die allererste, also ich glaube, wir haben in Lose, irgendwo waren wir im Kontakt wirklich zustande gekommen, wie es dann gut ist zu dieser Fassel, die mich zum Moritz-Team connected hat. Also das alte Netzwerk oder das bestehende, sehr gute Netzwerk, die den Moritz ganz gut kannte oder kennt, und die den Mittagessen eingefädelt hat zwischen dem Moritz-Team und mir. Und ich glaube, dort haben wir die ersten Ideen gesparrt und da war es eher noch sozusagen, bauen wir bei Ihnen in der Akademie, in den Paddle Cold und so in die Richtung. Sind aber dann irgendwie sehr schnell zu dem Thema gekommen. Eigentlich wird es mir die Faust dazu aufpassen, den Dominik mit an Bord zu nehmen. Einerseits den Investor, aber auch als Brand Ambassador. Das ist auf uns zu unterstützen. Der Dominik will ja seine Reichweite vor allem auch nutzen, eben wie gesagt vorher schon angesprochen, um Kinder auf mehr zum Sport zu bringen, das zu versieren. Einerseits ein sehr professioneller Hocherschiene im Tennis, mit der Algetemie, aber auch so einen Breitensport. Und ja, ich glaube, da haben wir uns sehr schnell, sehr gut verstanden. Und da waren, muss ich sagen, waren es eigentlich wenige Termine, bis wir uns gegenseitig voneinander überzeugen konnten. Und ja, die Dominik und sein Bruder, der war jetzt, stehen auch für Handschreckqualität und haben uns schnell, haben uns schnell geeinigt und ja, sind sehr froh, sie an Bord zu haben, weil sie einfach auch uns laufend mitzudenken, uns neue Intros machen zu möglichen Partnern und Co. und ein sehr guter Fit für uns ist. Cool.
MarkusDu, und jetzt weiß ich nicht, ob du dazu schon irgendwas sagen kannst, aber jetzt hast du gemeint, LCT ist dann eigentlich so debased und daraus wollt sie unterschiedliche Ventures noch rausbinnen. Smash war jetzt so das erste zusätzliche, beziehungsweise ich glaube, es gab von LCH schon auch eine Energy-Thematik schon, aber gibt es Richtungen, in die ihr denkt, wo das sonst noch hinführen könnte?
SPEAKER_01Also ich glaube, ich würde es ein bisschen trennen. Also ich glaube mein Fokus, also ein unser Fokus, auf allem mit Philipp, mir liegt es sehr stark jetzt aufs Mesh und den weiteren Ausbauen. Wir sehen da unfassbares Potenzial, wir wollen ja nächstes Jahr in Deutschland die erste Chance eröffnen, da jetzt auch weiter rausgehen, sehen coole Chancen in Österreich, coole Chancen in Deutschland und darüber hinaus da bin ich was Sinnvolles auf die Beine zu stellen, um genau diesen Kern, den wir versehen wollen, versehen wollen zu schaffen. Gleichzeitig geistern laufend neue Ideen herum bei uns. Ich glaube, dort sind es vor allem wieder vom Abendkündungspunkt an, das Kerngeschäft. Also ich glaube, es gibt eher die Kombination aus beiden, also dass wir evaluierend sind. Wie kann ich diese Real Estate, Entwicklungswelt, Projektwelt oder auch Produktdenke vielleicht auch zum Sport bringen? Wir sind ja bei Mesh, vor allem der Betreiber dieser Standorte, also wir bauen die Standorte selbst. Gibt es aber vielleicht auch so Möglichkeiten, dort in Richtung Multisport, Trendsport auch nochmal Art Immobiliendenke reinzubringen, also dort reinzugehen, wo wir gerade an einem Konzept arbeiten oder die ersten Pilotkonzepte diskutieren. Ich glaube, das ist einerseits, dann sehen wir aus unserem Prozess-Know-how, um nach dem Marktzugang in der Immobilien und vielleicht ist auch mit der Frisik in der Sportwelt, dass sich dort kleinere Themen ergeben. Stichwort AI, das heißt natürlich Themen, die wir intern nutzen und aufbauen, ob uns das, also ich glaube, wir werden jetzt nicht Zeitnah, die nächsten Produkte so ausgründen, aber eher zu sagen, wie schaffe ich es vielleicht aus dem Kerngeschäft, gewisse Dienstleistungen einfach effizienter oder Produkte effizienter am Markt anzubieten und das Geschäftsfeld zu erweitern. Das ist so eher das, wo wir gerade intern diskutieren und jetzt wahrscheinlich auch ein bisschen aufstellen, wie man das im Besser schaffen möchte. Internet sehr vielen Prozessoptimierungsthemen und glauben und dort oder sind dort der starken Meinung, dass das in zwei, drei Jahren Standard sein wird. Aber wenn du halt irgendwie jetzt frühfass dabei bist, durch die Möglichkeiten, die es gibt, dann können wir das natürlich auch nutzen.
MarkusCool. Abschlussfrage, bevor wir zu unserer Speedrun kommen. Wie oft stehst du selber aktuell am Pedal Court?
SPEAKER_01Aktuell zu wenig. Also wie du weißt, bin ich ja stolzer Papa, eines Zweijährigen, der vorgestern ausstrahlt, am Machen zwei geboren ist, der kleine war jetzt. Der beschäftigt uns viel und bin auch sehr froh dazu, dadurch, da ja deutlich weniger, ich glaube vor mal jetzt, so jede zweite Woche, würde ich sagen, schon regelmäßig gespielt in einer coolen Runde. Aktuell bin ich froh, wenn ich es irgendwie so einmal im Monat schaffe. Aber ja, sobald wir, glaube ich, die ersten Standard, die in Wien haben, werden wir das auch wieder mehr machen, weil dann werden wir es einfach so ein Pflichttermin. Lead-User. Lead-User, den Management schon fixen Pedalboards machen, dazu die Ecke dann hoffentlich wieder mehr spielen.
MarkusSchade, das ist ein Anreiz, den Wiener Standort bald zu eröffnen. Cool. Das bringt uns zu unserer Speedrun. Wenn du jetzt zurückblickst auf deine unterschiedlichen Hütte der letzten Jahre und du darüber so eine Klammer spannst, was ist dein größtes Learning?
SPEAKER_01Ich glaube, mein größtes Learning, und ich glaube, das bei BCG sehen, bei unfassbar großen Konzernen und dann im Family Office bei sehr kleinen oder auch jetzt bei sehr kleinen Einheiten, es sind immer ähnliche Probleme, es sind nur die Nullen, die unterschiedlich sind. Jeder ist ein Mensch, jeder tickt das Menschen, das kommt, glaube ich, viel mehr darauf an, an die Leute zu glauben und die Leute zu motivieren und mit den Menschen zu arbeiten und die Menschen dafür brennen, zu sehen, an einem Thema zu arbeiten. Und ich glaube, das ist so mein Learning. Ich glaube, wenn Leute wollen, egal in welcher Struktur, kann man was verändern, kann man was bewegen. Und ich finde, das war für mich so, von riesengroßen internationalen Konzernen bis hin zu den Mini-Startups, es sind immer ähnliche Themen und eben ähnliche Probleme. Jeder kocht mit Wasser, auch wenn sie noch so honorig sind und dass es sehr stark auf die Menschen drauf ankommt.
MarkusWas ich schon spannend finde, auch im Consulting-Kontext, weil da ist ja auch oft das Vorurteil, okay, es ist halt einfach Zahlenspiele und da auf Entscheidungen getroffen, aber es stimmt wahrscheinlich auch, dass dort die regelmäßig wahrscheinlich menschelt, kann ich mir vorstellen.
SPEAKER_01Nein, es sind Menschen ständig, ich glaube, es sind Menschen ständig und ich glaube, natürlich ist halt in der Retrospektive dieser ganzen BCG-Projekte, dort, wo die menschliche Beziehung am besten war, waren die Projekte am erfolgreichsten. Oder ist es tatsächlich in Umsetzung gekommen und nicht in deiner Schublade gelandet. Und ich habe ein Projekt bei Timel gemacht, haben wir einen Innovation Hub in Berlin gebaut. Das unfassbar gute menschliche Beziehung ist eines der wenigen Projekte, wo ich heute mit dem damaligen Kunden noch auf dem Biergebern in Berlin bin. Und aus einer klassischen Beraterfolge, wo es nicht um den Menschen geht, sondern ich habe da schon Zeit, also das ist mein Take aus den letzten Jahren halt. Was ist dein bester Lifehack? Ich würde zwei sagen, ich glaube, im Arbeitskontext ist es für mich der Superhuman Male Client, also sagen dieses unfassbar schnelle Herumschieben von E-Mails zehn Terminen, weil ich einmal sagen, Zeit ist knapp. Aus Themater Sicht, traubar soll es gar nicht sagen, aber es ist doch sehr begnadelter Koch, ist es für mich der Thermomix. Der sehr viel Zeit teilweise beschleunigt, echt praktisch ist und ja, wirklich, ich glaube, die Lise und ich sind der Meinung, es wird Risotto und Knödel nirgendwo so gut wie beim Thermomix. Ich koche gern und liebe gern, ist wichtig, aber trotzdem war es ein guter Lifehack.
MarkusCool. Hast du eine Buchempfehlung für uns?
SPEAKER_01Ich sehe zwei Bücher, die mir wichtig sind, außer von der Grundsatzdenkweise. Einerseits ist das Buch Im Kunde gut, was so ein bisschen beschreibt, dass wiederum die Menschen eigentlich intrinsisch immer gut sein wollen. Es gibt so Beispiele da aus dem Zweiten Weltkrieg an der Front, wo die Leute bewusst in die Erde geschossen haben, weil sie niemanden umbringen wollten auf der Eigenseite. Das ist so ein guter Ansporn. Und ja, ein Buch, das ich über Telisi kennen, also meine Frau Partnerin kennenlernen durfte, ist vor allem im Spitznamen noch das kleine Buch Momo von Michael Ende, wo einfach geschrieben wird, wie wichtig und kostbar Zeit ist, vor allem die Zeit miteinander.
SPEAKER_03Hast du ein Lieblingsprodukt?
SPEAKER_01Ich komme bei Produkten, vor allem, nachdem ich jetzt kein Product Guide bin, den es unfassbar wichtig ist, alles irgendwie zu haben, sehr schnell immer zum Essen und auch ins Gegenheit essen. Ich glaube, das wären für mich Reis- und Sojasauce. Also alles, was asiatisch ist, liebe ich. Und darüber glaube ich, das ist Reis- und Sojasauce ein sehr wichtiges Produkt für mich.
MarkusSo, und jetzt stell dir vor, es gibt einen großen Handelskonflikt und es findet keine Sojasauce mehr nach den Weg nach Österreich. Was ist dein Lieblingsschimpfwort? Ich glaube, ich würde aber fuck sagen. Damit bist du in bester Gesellschaft in diesem Podcast. Ich glaube, das ist bei weitem das meistgewählte Lieblingsschimpfort in Future Weekly. Bringt uns zu unserer letzten Rubrik, das sind One Shots und Productions. Das heißt, wir brauchen von dir einen One Shot, so wie damals JFK gesagt hat, wir bringen in der nächsten Dekade jemanden auf den Mond. Und dadurch, dass es ausgesprochen hat, ist es ein bisschen realer geworden. Brauchen wir einen Moonshot und andererseits eine Prediction, eine Vorhersage für die nächsten, weiß nicht, Jahre, von der du felsenfest überzeugt bist.
SPEAKER_01Also ich glaube, meine große Vision, die es gerade irgendwie so diese Mondadung sind, ist, dass wir es schaffen, in einer Dekade in einer nachhaltigen, gemeinsamen Welt zu leben. Also dass wir, dass wir wirklich, dass wir von diesem Gegeneinander, wo wir jetzt heute sind und diesem Klassendenken hinzukommen zu einem gemeinsamen Arbeiten, der gemeinsamen Zukunft, das halt tatsächlich wieder gemeinsame Visionen zu haben und dass wir es schaffen, den Klimawandel, Besiegen ist das falsche Wort, aber zu reduzieren, also die Erdewärme zu reduzieren und wirklich nachhaltige Systeme im Energie- und im Mobilitätssektor haben. Das ist meine Vision, an die ich sehr stark glaube, versucht, das sich auch zu motivieren.
MarkusOkay, und ist das auch deine Prediction oder hast du noch eine andere Fred?
SPEAKER_01Ich glaube, die Prediction, also ich befürchte leider, dass ich für diese Vision davorsagen eher was Kritischeres braucht, oder braucht leider. Also ich glaube, meine Vorsage für die Zukunft ist, glaube ich, dass es in den nächsten drei bis fünf Jahren noch einmal einen ordentlichen Crash geben wird oder brauchen, brauchen, weiß ich nicht, brauchen das nicht, aber geben wird. Vor allem aber in unserer westlichen Welt. Man sieht es immer mehr, dass die Systeme nicht mehr funktionieren, dass es alles auseinanderklafft. EA sehr großen Impact haben wird. Ich bin jetzt nicht so dystopisch wie manche anderen aus dem Silicon Valley Co., eben mal Google X, CEO und Co., die da sehr dystopisch agieren. Aber ich glaube, dass dieser Crash kommen wird, bevor wir wieder an einer gemeinsamen Zukunft arbeiten können. Es ist hart, ich glaube, ich muss sich darauf einstellen. Es wird eine Veränderung geben. Es gibt eine gewisse Schicht, die mit dieser Geschwindigkeit nicht mitkommt, sich dabei aber auch zurückgelassen gefühlt und ich habe nicht das Gefühl, dass unsere aktuelle Elite oder unsere aktuelle Politik das adressiert. Daher wünsche ich uns allen, dass es jetzt keine Dystopie wird und es nicht in brutaleren Konflikten auseinander geht, aber es wird irgendwo eine, zumindest in der wirtschaftlichen Form des Crashes, weitergeben, glaube ich, bevor wir wieder gemeinsam aufstehen und dann an dieser gemeinsamen Vision arbeiten können.
MarkusDer Crash kommt vor der Veränderung. Es bleibt die Hoffnung, dass diese Chancen, die sich dadurch ergeben, dann auch genutzt werden für eine positive Veränderung. Alex, vielen Dank. Eine sehr spannende Vita und coole Projekte, an denen du aktuell arbeitest. Vielen Dank auch euch da draußen fürs Mitdabeisein. Wir wünschen einen guten Start und ich hoffe und hören uns natürlich wieder am Donnerstag bei den News.