Future Weekly

Best Of Future Weekly: Michael Kowatschew über Freiheit, Wärmepumpen & soziales Kapital

Michael Kowatschew & Markus Raunig

Use Left/Right to seek, Home/End to jump to start or end. Hold shift to jump forward or backward.

0:00 | 1:14:00

Er hat sich in einem Notizbuch vorgenommen, Richard Branson auf seiner Insel zu treffen. Zwei Monate später war er dort.

Mischa Kowatschew ist dreifacher österreichischer Karate-Meister, hat während der Pandemie in 35 Tagen aus dem Nichts eine Contact-Tracing-App gebaut, war Präsident eines globalen Netzwerks für Gründer unter 26, und verbaut heute Wärmepumpen.

  • Sein Vater ist 1981 aus Bulgarien geflüchtet und wurde mit Mitte 30 Arzt. Was das mit dem Sohn gemacht hat.
  • Zweimal beim selben Wettbewerb mit derselben schlechten Idee eingereicht, und warum ihn die Jury beim zweiten Mal genommen hat
  • Novid20: von der Idee zur Contact-Tracing-App in 35 Tagen, mit 80 Leuten in Kurzarbeit
  • Wie man ein Treffen mit Richard Branson manifestiert, nachdem mehrere andere Wege gescheitert sind
  • Warum Geld gespeicherte Energie ist und soziales Kapital der bessere Hebel
  • Heizma: eine Website, 1000 Euro Werbebudget, 50 Anfragen, 10 Kunden. So fängt man an.

Learning: I know that I know nothing.

Production: Hanna Moser

Musik (Intro/Outro): www.sebastianegger.com

Markus

Einen wunderschönen guten Morgen, guten Mittag, guten Abend, willkommen bei Future Weekly und einer weiteren Episode unserer Sommerserie, unser Best of der letzten Jahre, die Episoden, die you jedenfalls nachholen solltet oder auch gerne nochmal hören solltet, falls ihr sie schon damals gehört habt. This week mit unserem Tip Dive with Mischa Kovachev. And yeah, I think this folder is vielleicht die, wo am meisten Elan, am meisten Zug drin steckt. Wenn ihr eine von dem Personen seid, die gerne beim Laufen Podcast hören, bin ich mir sicher, heute läuft sie ein bisschen schneller. Weil der Mischa ist einfach sehr mitreißend. Das kann man schon erklären, aber er war dreimal österreichischer Karatemeister, er hat als 18-Jähriger ein Buch von Richard Branson gelesen und beschlossen, dass er sowas auch will. Er hat einen Startup-Gegründer, das gescheitert ist, er hat in der ersten Woche der Pandemie die smartesten Leute angerufen, die er kannte und ihnen gesagt, wir arbeiten jetzt Wochen umsonst. Es gibt eine fünfprozentige Chance, dass wir Leben retten, bist du dabei. Und 35 Tage später stand die erste automatisierte Contract Tracing up der Region. Und heute verbaut er Wärmepumpen. Und die Stelle vielleicht, die mir wirklich in Erinnerung geblieben ist, kommt etwa bei Minute 18. Er hat sich mit ein paar Grünen und Grünen zusammengesetzt und jeder hat sich etwas vorgenommen, was in zwei Jahren passieren soll. Und er schreibt auf, bitte, ich werde mit Richard Branson auf seiner Insel sprechen. Das probiert er dann über eine Stiftung scheitert, über die Assistentin scheitert, über Leute mit Booten in der Karibik, indem er so tut, als wollte er eine Insel kaufen, auch gescheitert. Über einen Tennistrainer, auch gescheitert. Und dann findet er auf Instagram einen Account mit 30 Followern. Und zwei Monate später sitzt er tatsächlich auf Neckar Island. Ja, das ist tatsächlich genau das, was Unternehmertum ausmacht. Das ist dranbleiben und das ist der Spirit, der ansteckende ist. Zur Einordnung, das Gespräch ist vom Herbst 2024, die Zahlen, die er zu Heizmann nennt, also 17, 18 Mitarbeiter und gerade erreichte Cashflow-Positivität, sind wahrscheinlich mittlerweile überholt. Da könnt ihr auch gerne mal recherchieren, wo Sie aktuell stehen. In jedem Fall hört rein. Eine Episode, die definitiv in Erinnerung bleibt. Einen wunderschönen guten Morgen, guten Mittag, guten Abend, willkommen bei Future Weekly, dem Startup Podcast. Heute mit mir Markus, und weil Deep Dive Tag ist, mit einem großartigen Gast und das ist diese Woche der Mischa. Hallo Mischa.

SPEAKER_03

Hallo Markus, hey, schön dich zu sehen.

Markus

Wir freuen uns sehr, dass du hier bei uns bist und wir starten ganz traditionell mit einem Blick auf LinkedIn und da steht Michael Kovachew, Making Heating Climate Neutral. Also, jetzt geben wir uns mal den Elevator Pitch. Wie machst du Heizung klimaneutral?

SPEAKER_03

Wie mache ich Heizung klimaneutral? Ganz einfach, es gibt das Produkt, das heißt Wärmepumpe. Wärmepumpe ist ein Weg, wie du. Mit der Wärmepumpe kannst du heizen ohne Gas und Öl, das heißt rein mit Strom. Wir verbauen Wärmepumpen in ganz Österreich, mittlerweile in allen Bundesländern, und machen so den Wechsel zu klimaneutralem Heizen möglich. Das sind derzeit 10% der CO2-Missionen in Europa, die aus dem heizen privaten Haushalten passieren. Dieses Problem lösen wir, indem wir einfach eine verdammt gute Distribution und ein Komplettpaket für die Installation der Wärmepumpe anbieten.

Markus

Heizen wir. Sehr cool. Heiz mal. Jetzt würde mich interessieren. Wärmepumpe, das ist ja, startet man wahrscheinlich nicht als Kleinkind mit den Träumen über eine Wärmepumpe. Wenn du jetzt zurückdenkst an deine Kindheit, an den 6-7-jährigen Mischer. War damals das Thema Unternehmertum schon irgendwie im Zentrum? War damals das Thema Klima schon irgendwie relevant für dich? Wie hat das alles begonnen?

SPEAKER_03

Mir hat das Ganze tatsächlich mit Heizungen angefangen. Mit 6, 7. Nein. Ganz anders natürlich ist eigentlich damals nicht so eine große Folge zu Heizen. Tatsächlich auch nicht zu Installationsprozessen. Wo kommt das Ganze bei mir her? Ich bin ja eigentlich jetzt lange, lange Karatekämpfer gewesen. Das ist bei mir sehr Family-Döpen. Also mein Dad war, mein Vater war Flüchtling, der ist 1981 aus Bulgarien zur Zeit des Kommunismus geflüchtet. Es war ein sehr, sehr schwieriger Weg raus zu der Zeit, damals auch sehr schwere familiäre Verhältnisse und ist dann eigentlich vergleichsweise spät mit kurz vor 40, 35, 36 Arzt geworden. Meine Mutter ist danach auch nach Wien, hat hier studiert, sie haben mich in Wien kennengelernt, beide aus Bulgarien, beide nach Wien gezogen. Und ich bin dann etwas später geboren worden und war so in der ersten Generation, die eigentlich nicht wirklich große Probleme gehabt hat. Würde ich sagen, in unserer, also vor allem auf väterlicher Seite, war das davor nicht so einfach und irgendwie hat auch jede zweite Generation mal flüchten müssen. Und das heißt, für mich war das eigentlich immer auch ein bisschen ein Schulthema. Ich habe halt gedacht, hey, es ist eigentlich nicht wirklich fair, dass ich ja so ein gutes Leben in Österreich habe und keine großen Probleme, wenn die Generationen davor so viele Probleme gehabt haben. Das heißt, ich muss mich jetzt eigentlich beweisen. Das war meine erste Motivation, würde ich sagen. Das hat sich jetzt sehr geändert. Am Anfang war es eben schuld. Das hat geheißen, ich habe Karate eben damals sehr früh angefangen mit fünf und habe dann mit 13 gesagt, ich will jetzt auf Meisterschaften gehen und zeigen, dass ich was kann. Und habe dann über die nächsten ein, zwei Jahre eigentlich sehr viel, ich habe zu dem ersten Kampf mal gewonnen und habe dann aber eigentlich sehr, sehr viel verloren, sehr viele Niederlagen eingesteckt und von wirklich vielen Leuten auch gezeigt, dass ich verlieren kann. Und bin dann eben irgendwann in meinem Verein respektiert worden. Dann war ich auf den Wiener Meisterschaften, habe dort verloren, habe dann ein Jahr später gewonnen. Dann war ich auf den österreichischen Meisterschaften, habe da wieder zwei Jahre verloren, bin dann irgendwann Österreichmeister geworden und dann so insgesamt dreimal individual Österreich-Meister, zweimal bin ich auch mit dem Team österreichischer Meister geworden und war dann viel auf Reisen. Und habe dann aber eigentlich immer diesen Wunsch für Freiheit gehabt. Aber Unternehmertum war für mich überhaupt kein Begriff. Also ich habe nichts von Unternehmertum gewusst. Ich habe mit 16 Jahren zum ersten Mal einmal ein Unternehmer auf unserer Schule. Ich war auf der Polgastraße im 22. irgendwo. Sehr autoritär damals auch, würde ich sagen. Das war für mich sehr schwer. Ich war Schulsprecher, habe da immer Probleme gehabt und natürlich nie guter Betragungsnoten. Und dann haben wir zum ersten Mal einen Unternehmer dort gehabt in der Schule und der hat erzählt, wie das so ist. Der hat mit 40, glaube ich, seinen Unternehmen gestartet und ich habe den angeschaut für zwei Stunden bei diesem Vortrag mit offenem Mund und habe mir gedacht, wow, so kann ich auch mal werden, wie krass. Das heißt, ich muss eigentlich nur 10, 20 Jahre nach der Schule wirklich hart arbeiten und dann kann ich Unternehmer werden. Das klingt nach einem Traum. Davor habe ich immer gedacht, ich werde entweder, mein Traum war tatsächlich, Manager von Wrestlern zu werden. Weil ich habe Footballmanager gespielt, das fand ich cool im Computer. Und ich habe Wrestling, WWE, damals sehr gefeiert. Dann habe ich gesagt, okay, Footballmanager ist sehr krass, Wrestling Manager kann ich werden. Dann habe ich den Typen gesehen und habe gesagt, hey, so will ich sein, das ist Freiheit. Das ist eigentlich Früchten aus dem System, Unternehmertum. Und dann habe ich mit 18, weil ich viel darüber gesprochen habe, hat meiner Oma zum ersten Mal von Richard Branson erzählt und gesagt, Misha, du musst dir mal sein Buch durchlesen. Der war jetzt gerade in Bulgarien für einen Vortrag. Dann habe ich das Buch von Richard Branson gelesen, geht nicht, gibt es nicht, auf Deutsch damals, und habe zumal das erste Mal gesehen, hey, warte, dieser Typ hat mit 16 angefangen, der hat 400 Unternehmen, die er gegründet hat. Der Typ lebt freiheit, massive Veränderungen, enorm viele Arbeitsplätze, and he really cares. Also he is really interessible and has a purpose daran, was er auch damit macht. And then habe ich gesagt, hey, that's what I want to be. So that will be of machen. And I'm nach der Logik dann einfach gesagt, passt. Im Karate hat es drei Jahre gedauert, drei Jahre Meisterschaften. Ich habe davor acht Jahre trainiert, aber drei Jahre Meisterschaften, als ich Österreich-Meister habe. Im Unternehmertum, also im echten Leben, ist es in Ordnung, da kann es auch drei, vier, fünf, sechs, sieben Jahre dauern. Aber ich weiß, wenn ich oft genug einstecke und kassiere, werde ich irgendwann wieder aufstehen und aufstehen, ist es halt mal klappt. Und jetzt noch eine Geschichte, dann war ich damals auch zum ersten Mal beworben bei AVS First. Hab dann einfach gesucht nach Co-Foundern, weil ich habe eine Idee gehabt, das war meine erste Idee während des Lesens des Buchs und habe gleich geschaut, okay, cool, was brauche ich für ein Unternehmen? Ich brauche natürlich Geld. Wie kriege ich in Österreich Geld? Investoren, keine Ahnung. Accelerator habe ich gefunden, zum ersten Mal das Wort kennengelernt. Und habe mich dann bei AVS First beworben. Problem, du brauchst zwei Leute, mit denen du mich bewirbst. Zwei Co-Founder. Habe ich auch zum ersten Mal gehört, das Wort Co-Founder mit 18 und habe dann gesagt, okay, keine Ahnung wen. Ich habe meinen guten Freund Fadin, den mag ich sehr, der will eigentlich nicht wirklich gründen. Und ich würde den sehr gerne verkuppeln mit meiner guten Freundin Allaha damals. Und habe dann die beiden gesagt, hey Leute, werdet mal bitte meine Co-Founder für dieses Projekt. Mittlerweile sind die beiden übrigens verlobt, heiraten jetzt falls. Ja, und die hatten sich davor noch auf meinem Geburtstag mal kennengelernt. Und wir sind dann tatsächlich ins Finale gekommen mit dem Ganzen. Ins Finale, in diese finale Auswahl, da haben wir auch gepitcht. Und während des Pitched hat eben eines der Jury-Mitglieder einfach angefangen in den Kopf zu schützen und gesagt, da war ich natürlich Blackout erstes Mal gepitcht vor Jurymitgliedern, präsente Investoren oder potentiellen Investoren, whatever. Und bin dann komplett starten. And haben sie am Ende gesagt, du, Mischer, die Idee ist nicht gut, das Team passt nicht, and generell sehen wir das jetzt einfach nicht. Aber die Motivation ist toll. Danke. And then habe ich ein Jahr Zeit gehabt, habe in dieser Zwischenzeit vor vielen Leuten präsentiert, offgepitcht, habe ein neues Co-Founder-Team kennengelernt in Holland kennen, die sind dann nach Wien gezogen sogar. Long Journey, und dann sind wir zurück, war nächstes Jahr wieder im Finale, selbe Idee, neues Team. Wieder pitch, pitch ist gut gelaufen und dann sagt am Ende eins der Jury-Mitglieder, Mischer, die Idee finden wir eigentlich immer noch kacke. Aber wir haben bis jetzt eigentlich noch niemanden gesehen, dass zweimal mit derselben schlechten Idee zurückgekommen ist, nachdem wir gesagt haben, dass die Idee schlecht ist. Und irgendwie respektieren wir die Persistence. Habe ich natürlich zu der Zeit gewusst, das ist aber eine top-Idee, weiß ich dann im Endeffekt nicht. Also ich habe so dann zwei, drei Jahre gelernt, wie man Produkte und Unternehmen eigentlich überhaupt nicht baut. Wir haben dann ewig lang ein Produkt gebaut, bevor wir natürlich distributen, haben dann, ich glaube, 200-000-3.000 Euro von AWS-Geld halt in Marketing reingesteckt. Das AVS First war auch unglaublich impactvoll für mich. Genau, 2-0-0-0-0-0-3.000 Euro im Marketing. Und was wir damals gemacht haben, Friendzone, ist, Studierende basierend auf Interessen zusammenzubringen für ein Bier, für ein Treffen am Abend, fürs Laufen. Und wir haben dann eben 2.000 Euro in Marketing reingesteckt. Erstes Event von Friendzone und wir hatten, ich glaube, so vier, fünf Leute, die dabei waren und drei davon waren die Mitgründer. Also unglaublich schlecht gelaufen. Und da haben halt sehr viel gelernt darüber, wie man es nicht tut. Und im Prozess des Weiteren, dann ist eben Novid entstanden, da haben wir damals die erste Contact Tracing App entwickelt und jetzt fahren wir Wärmepumpen.

Markus

Impressive.

SPEAKER_03

Ich mag jetzt nicht zu lange auf die Journeys, sondern auf die Schritte dazwischen mit Novid und mit Sigmar.

Markus

Da gehen wir schon noch drauf ein. Das werden wir dir nicht ersparen. Jetzt würde mich aber interessieren. Für mich ein ganz klar roter Faden aus diesen ersten Jahren ist schon das Wort Persistence. Also jetzt von Karate über Unternehmertum ist es dieses zuerst einmal Misserfolg erleben, aber trotzdem weitermachen. Wenn du jetzt da zurückgehst, vielleicht zur Karate, weil das vielleicht auch die erste Erfahrung, die du da hattest. Wie hat sich das Verlieren angefühlt und was hat dich dazu gebracht, trotzdem weiterzumachen? Weil ich glaube, das ist ja oft ein Punkt, auch wo Leute irgendwann die Lust verlieren, wenn sie mal zwei, dreimal verlieren und nicht die Ziele erreichen, die sie sich vielleicht gesetzt haben in dem Zeitraum, den sie erwartet hätten, dann ist es, ist es ja oft irgendwie ein Ausstiegspunkt. Warum hast du weitergemacht?

SPEAKER_03

Eine gute Frage, das habe ich sehr lange nicht beantworten können. Dann habe ich gelernt, auch mit einem wichtigsten Mentor, das ist der Sebastian Körper, dem ich wahnsinnig viel zu verdanken habe in meinem bisherigen, also in den letzten sechs Jahren vor allem, aber auch in dem, wo ich jetzt sta. Also sehr viel davon kam irgendwie aus Schuld. Ich muss mich auch beweisen, ich will unbedingt sagen, dass ich things can zu der Zeit. Vor allem auch, why I'm here? Also, this Family-Thema auch, ich glaube, dass ich einfach, ich fand die Geschichte immer sehr inspiriert, in ein neues Land zu gehen and here and a eigenmöglichkeiten to have, ohne irgendjemanden zu kennen. Damals war es auch so, dass vor allem schwerkriminelle Bulgaren ins Ausland geschickt wurden, um Gefängniskosten zu sparen. Das heißt, du hast einfach keine Möglichkeiten gehabt. Und von da in diese Richtung zu kommen, auch irgendwie Arzt. Die ganzen Niederlagen, der ganze Stressweg da war meiner Mama eigentlich auch ähnlich. Das war nicht einfach. Und für mich waren diese Geschichten man sich inspirierend und auch immer noch höchst emotional. Und das heißt, es war für mich eigentlich klar, wenn das geklappt hat, dann kann es nicht sein, dass ich das hier nicht bis geworden schaffe. Ich glaube, nicht das für mich immer klar war, ich war ein österreichischer Meister, sondern es war so ein Okay, doesn't matter, I'll keep going. Und da haben auch meine Eltern immer gesagt, für mich, verlieren ist etwas, also ich freue mich, dass du verloren hast. Ist jetzt in meinem Crusur so, der ist jetzt 15, der hat vor zwei Jahren angefangen auf Meisterschaften zu gehen, der hat seinen ersten Kampf gewonnen, der hat jetzt 20 Meisterschaften, das Gefühl ist, ich glaube 20, vielleicht sind es 15, aber mindestens 15 Meisterschaften in Folge, jeden Kampf verloren. Und der ist wieder aufgestanden. Wir haben gesagt, am Anfang, vor zwei Jahren, mein Bruder und ich haben gesagt, Mario, wenn du jetzt anfängst, wirst du in 3 österreichischer Meister. Und er hat gesagt, das kann nicht sein. Und Daniel. Da habe ich gesagt, doch, Mario, du wirst österreichischer Meister. Und seitdem geht der eine Meisterschaft nach der anderen und es ist klar, er kann das werden. Und ich glaube, dieser Glaube, du kannst es schaffen, du kommst dahin, macht dich eigentlich ziemlich unstoppable. Und vor allem nach Leuten, an dich glauben und du diese Geschichten vor dir hast. Und das war es bei mir sehr. Und dann habe ich halt irgendwann gesehen, hey, jetzt kann ich Wiedermeister werden. Hey, jetzt im Nationalteam habe ich jetzt verloren, okay, war blöd bei der österreichischen Meisterschaft. Bei der zweiten habe ich relativ gut gekämpft. Ich war gar nicht mehr so schlecht. Das heißt, vielleicht kann ich in zwei Jahren Österreichmeister werden. Und dann war ich nächstes Jahr schon Österreichmeister. Und das setze ich so eigentlich extrem auf die Wege danach. Ich sehe das immer als Analogie, wenn ich irgendetwas tue und ich so, okay, das war klar, ein Karate oder so, das wird hier ähnlich sein. Und das war es bisher eigentlich.

Markus

Was siehst du für Unterschiede zwischen Sport und Unternehmertum, wenn du jetzt das vergleichst? Weil es gibt ja viele Parallelen und auch bemerkenswert viele ehemalige Spitzensportler gehen dann ins Unternehmertum. Also ich glaube, die Parallelen sind greifbar, aber wo siehst du vielleicht den Punkt, wo das anders ist?

SPEAKER_03

Mein Karate-Spezial ist natürlich kein Teamsport. Also du musst da eigentlich sehr darauf schauen, dass du die anderen sehr gut verstehst. Du musst im Fußball zum Beispiel auch deine Leute sehr gut verstehen in deinem Team, aber um mit ihnen zusammenzuarbeiten. Im Karate musst du deinen Gegner wirklich gut verstehen, um ihn ein bisschen auszuspielen. Du spielst mit verschiedenen Tactiken, um da ans Ziel zu kommen. Und das ist halt mit Gegnern bist du da sehr, ich glaube die Psyche ist sehr wichtig, das merkt man am Anfang. Am Anfang glaubt man immer, es geht um Speed, es geht um hartes Training. Und dann mit der Zeit merkst du, ich war am Ende meiner Zeit, war ich nicht mehr so nicht mehr der Schnellste. Ich habe aufgehört zu training, ich habe trotzdem, österreichische Meister mal auch werden können. Ich bin auch jetzt, wenn ich zurückgehe und ich kämpfe gegen Leute, die um einiges schneller sind als ich, aber weniger experienced, weiß ich, ich bekomme sie trotzdem. Ich gehe mittlerweile nur für eine Minute, weil danach ist meine Kondition im Vergleich zu denen halt weg. Aber es ist wahnsinnig viel Spiel, Provokation, du stößt die andere Person ein bisschen, du stellst dich irgendwie so auf eine komische Art und Weise hin, du schaust auf den Boden, du ziehst jemanden am Bein und eigentlich willst du nur schauen, wie reagiert dein Gegenüber darauf und dann zum richtigen Zeitpunkt angreifen. Das heißt, ich glaube, in einer Verhandlung ist es eigentlich auch oft auf eine Form ähnlich, aber der Unterschied ist halt im Unternehmertum oder was es jetzt ist, ist eigentlich viel mehr. Ich muss überlegen, wie kriege ich unser Team in eine Richtung? Wie sind wir alle motiviert, wie fühlen sich Leute gut behandelt, wie haben sie wirklich Spaß daran, an dieser Mission zu arbeiten. Das Thema, dieses Gemeinsame, gibt es im Kampfsport, ich würde sagen, ein Stück weniger, auch wenn du das mit deinem Team, mit deiner Gruppe trotzdem hast. Das ist ein Unterschied.

Markus

Ja. Das hast du auch mehrere Leute angesprochen, die dich inspiriert haben. Also ich habe auch das Gefühl, dass das für dich schon ein wichtiger Aspekt auch auf dem Weg war. Einer davon, der Richard Branson. Wie hast du diese Inspiration auch manifestiert? Was hast du gemacht, um auch in die Fußstapfen vielleicht von Richard Branson steigen zu können?

SPEAKER_03

Ich finde Richard Branson, der hat mich aus einigen Gründen sehr begeistert. Eins ist klar, das unternehmerische, hey, Wahnsinn, so viele Unternehmen gebaut, so viele Menschen bewegt, so viel getan. Er kann einfach sehr viel bewegen mit der Art, wie er drauf ist. Und gleichzeitig diese Freiheit, das zieht mich schon immer sehr. Ich war immer jemand, der Freiheit sehr geschätzt hat. Ich habe mit Autorität in der Schule schreibe gekonnt. Vor allem, wenn es Autorität ist, die aus mysterction halt nicht unbedingt in die richtige Richtung führen will. Das heißt, Freedom Violence habe ich bei ihm gesehen, das hat mich sehr begeistert. Etwas, warum ich als Unternehmer besonders speziell finde, ist dieser Familienfokus. Also ich finde, es gibt dann immer Leute, und das höre ich jetzt auch immer wieder, irgendwie einen Unicorn-Food-Gründer, der zu einem befreundeten Gründer von mir gesagt hat, hey, schau, ich habe, als ich diese Company gebaut habe, 16 bis 18 Stunden-Tage die ganze Zeit gemacht. Ich habe mich mit einer Frau geschieden. Mein Kind, das kennt mich eigentlich fast gar nicht. Erst nach dem Verkauf war ich zum ersten Mal mit ihm zusammen, da war es keine Ahnung wie alt. Und das ist der einzige Weg, so kannst du erfolgreich sein. Und dann denke ich mir halt so, hey, das ist ja so ein Bullshit. Ich meine, zum Glück kenne ich mittlerweile auch viele Leute, die gesagt haben, hey, it's geht's anders, das hat er auch gezeigt. Das ist ja für mich immer so ein, du liest die Bücher, du siehst das und sagst so, hey, hier gibt es ein Beispiel. Es ist nicht nur diese Maßquote zum Beispiel, um sehr erfolgreich zu sein. Es ist nicht nur diese extrem, du musst sehr hart arbeiten, sonst klappt es nicht. Also ich arbeite jetzt auch wie ein Verrückter, regelmäßig. Gleichzeitig schaue ich aber schon, dass ich mir dann auch bewusst die Zeit nehme für die Familie, dass ich diese Freiheit mit drinnen habe und eigentlich wirklich mit der richtigen Energie auch ins Office komme. Und ich glaube, das freut die Leute auch, die mit uns gerade zusammenarbeiten sehr. Und weiß auch, ich muss nicht arbeiten, um zu arbeiten, sondern ich mache das, weil es mir einen Spaß macht, weil ich wirklich was bewegen kann. Und das sind Dinge, die habe ich sehr aus dem gesehen und dann einfach immer für mich auch als Stil genommen und gesagt, es geht beides. Da habe ich ihn auch, ich meine, dazu kommen wir eh gleich.

Markus

Schieß los, weil du hast ihn ja dann auch wirklich kennengelernt.

SPEAKER_03

Ich habe ihn dann auch kennengelernt. Ich komme gleich dazu wie. Ich habe ihn dann aber auch eine Frage gestellt. Ich habe gefragt, Richard, I have a gefühl, it's not in Deutsch, I have a geo, that you runs human limitations, also menschal limitations. Two of them can auswählen. Du kannst nicht alles erreichen. And then this type that has seven Weltrecords, there has 400 unternehmen, they had a family, who he lived, that bring wirklich viel Zeit damit. Ich habe das gesehen, der macht zwei, drei Stunden Sport am Tag. Natürlich geht das nicht immer. Aber das macht er jetzt gerade und das siehst du auf diese Art eigentlich nirgends vor. Ich habe mich gefragt, Richard, was ist dieser Weg rund um Human Limitations? Das fühlt sich nach einem kompletten Regelbruch an. Da hat er gesagt, du, it's all about the people you surround yourself with. Und ich glaube im Endeffekt, das, was er wirklich verdammt gut kann, ist dieses Huh, dieses Rausfinden, welche Leute will ich um mich herum haben, die mich weiterbringen, mit denen es Spaß macht auf dieser Reise und wo er auch selbst sein kann. Und das finde ich eigentlich schön. Das hat mich auch Matthias Strolls. Ich habe mit 18 eigentlich immer gesagt, es gibt zwei Leute, die ich mal treffen will. Das war nicht der Matthias Strollz und der Richard Branson, lustigerweise. Der Matthias auch, weil er einfach für mich Authentizität liebt. Also es ist in der Politik, das ist ein Feld, wo es wahnsinnig schwer ist, so authentisch zu sein. Und das hat mich enorm begeistert, dass du so authentisch sein kannst und gleichzeitig einen Arm viel erreichst. Politisch, unternehmerisch und auch sonst wo. Und das hat mich sehr begeistert. Und ich habe ihn jetzt eben vor zwei Jahren zum ersten Mal getroffen, weil er eben mittlerweile dreimal auf der Insel. Das war eine sehr wüte Experience. Letztes Jahr auch mit dem Prinz von Iran, der Sohn des letzten Schars, also irgendwo auch ein Gesicht für Demokratie im Iran jetzt, weil siebt. Genau.

Markus

So, jetzt aber, also wie hast du es geschafft, an Richard Branson ranzukommen? Weil das ist ja schon etwas, glaube ich. Der spielt einfach in einer Liga, wo viele Leute nicht das Gefühl haben, dass sie irgendwie Kontakt aufnehmen können. Wie hast du das geschafft?

SPEAKER_03

Du, das war echt lustig. Also es ist gut, dass es geklappt hat, sonst wäre das wirklich fast schon weird als Geschichte. Also ich habe eigentlich immer so auf der Bucketlist gehabt, ich will den irgendwann mal kennenlernen. Das war so eine Live-Changing Experience. Irgendwann würde ich den gerne sehen. Und dann war ich vor zwei Jahren, zwei, zweieinhalb Jahren, in Mai 2022, mit einigen Gründerinnen und Gründern zusammen unterwegs, and we have gesagt, hey, lass irgendetwas manifestieren. Lass uns etwas manifestieren, das in the next two years passieren will. And habe ich gesagt, okay, ich manifestiere in the next five years with Richard Branson of my instance spread. So I've just said, this must so pass. And we have then shit to make sure. I've said, okay, no matter what, it will pass. Had I never gone and said, that's not passible. So I've then said, Okay, we'll go for it. What have I then gone? I have Virgin and Knights on a stifty to spread. Um the organization that I leited, Sigma Squared. Profit for younger Kunderin and Kinder. They have said, hey, we Sigma have a partner with Virgin Unite. I had many calls with the Director of Partnerships from Virgin, Virgin Unite, das war spitze. I have the E-Mail from his assistant, I have it, auch this had nothing. Obwohl ich relativ in der Nähe kurz zu der Zeit war kurz in der Domrepfe and dort probiert. This had not functioned. I have so get as if I have an instant in the Caribbean. By one of the people who done with boat and tennis trainer. Auch that had really functioned. And so lustiger, I was for two years, then two and a half years, even in the Dom Raptor, and Instagram that auf Maps that Necker Island is so we're entered. I've got an Instagram geschaut, was for Leute. And I have this account, Farming Impact, mit 20, 30 Followers. And then six months later, five months later, this manifestation-ding kommt off. And then I should Farming Impact mal an. And da hast du nichts gesehen, so Secret, Leadership, whatever, Network, wo du nur durch Einladung reinkommst. Und dann habe ich dann geschrieben und habe gesagt, hey, ihr macht sie was total ähnliches wie wir bei Sigma. Vielleicht sollten wir mal sprechen über eine Partnerschaft. Und dann hat sich die Fiona McIntyre, die Gründerin davon davon, die ist eine gute Freundin von Richard, hat dann geantwortet und gesagt, hey, das ist ja spannend, was ihr bei Sigma macht, lass uns mal sprechen. Und dann ist so die Einladung gekommen. Und dann war ich im Juli tatsächlich vor zwei Jahren, also zwei Monaten später, auf der Insel. Das war eine komplett unglaubliche Experience.

Markus

Also das heißt, du warst auf der Insel von Richard Branson und hast dort mit ihm eine Woche verbracht, oder?

SPEAKER_03

Ja, genau, das waren dann einige Tage. Fast eine Woche war ich dann auf Necker, wo ich Richard Branson kennengelernt habe. Das war auch wieder lustig. Ich war nicht sicher, wie viel Zeit man mit ihm verbringen. Es ist tatsächlich die meiste Zeit auch mit uns gewesen. Es war Spitze, Tennisspielen, Fahrradfahren in der Fru, Essen. Und in der ersten Früh bin ich aber um fünf in der Früh aufgetaucht bei ihm bei seinem Haus und hab dann einfach gesagt, hey, du, ich bin ein großer Fan. Klar, das war ein bisschen intrusive eigentlich. Andererseits, ich habe seine Storys auch gelesen, hat ähnliches gemacht bei Paul McCartney und sonst, was er angefangen hat. Ich habe mir gedacht, hey, she will appreciate uh the grind. Und so hat das dann begonnen zum ersten Mal.

Markus

Stark. Jetzt hast du kurz über das Manifestieren von Zielen gesprochen und hast dann gesagt, okay, wenn man das irgendwie so nebenbei macht, dann wird das nichts oder kann es potenziell nichts werden. Du hast das aber dann schon sehr, sehr stark halt verfolgt über die unterschiedlichsten Wege und gleichzeitig hast du auch gemeint, okay, diverse Wege waren nicht erfolgreich und dann gab es wieder so, dass das irgendwie mehr ins Zentrum gerückt ist und dann hast du noch einmal über diesen Weg probiert. Was hat dazu geführt, dass du dich dann erinnert hast an dieses, okay, ich möchte jetzt das da doch mal probieren? Wie hast du es geschafft, dass du dieses Ziel, was du vor Augen hattest, wieder mehr ins Zentrum gerückt hast?

SPEAKER_03

Das Ziel, du meinst auf die Inzentrum zu kommen. So, ich habe gerade gemerkt, ich habe keine Ahnung, deswegen kommt das jemand in der Ladekabel drin.

Markus

Also du hast ja über die unterschiedlichsten Kanäle probiert. Genau. Und dann hat vieles nicht geklappt und dann hast du gemeint, okay, das ist eine Zeit lang vergangen und dann ist das irgendwie wieder so mehr top of mind geworden. Und ich glaube, dass ja bei vielen Leuten ist es so, dass man hat so ein Ziel, man setzt sich das und dann geht es unter und dann ist es halt weg. Und dann kommt man nicht wieder zurück dahin. Wie kommst du zurück?

SPEAKER_03

Ja, und dann passieren die Dinge vor allem auch nicht, weil das nebenbei einfach sehr schwer klappt. Das war wirklich diese Gruppe von Gründern. Ich finde Community wahnsinnig wichtig und auch Leute, die einfach ähnlich denken, die sich inspirieren, weiteres zu machen. Deswegen bin ich auch ein großer Fan von Austrian Startups und auch wahnsinnig begeistert jetzt vom Austrian-Startup-Summit gewesen, um ehrlich zu sein. Und da eben mit dieser Gruppe, wo wir zusammengesagt haben und gesagt, was ist ein wilder Traum? Was ist eine wilde Sache? Etwas, das wirklich groß ist, was in den nächsten zwei Jahren funktionieren kann. Das wäre ein großer Traum. Da habe ich gesagt, hey, das finde ich geil. Wäre eigentlich irgendwie auf die Insel zu kommen. Wenn ich da hinkomme, weiß ich, ich kann eigentlich alles machen. Let's see. Und so hat das dann eben hingehauen. Aber es war dann sehr klar, diese Entscheidung. Ich nehme das jetzt einfach einmal in den Fokus, ich schaue, dass es klappt. Beziehungsweise ich würde nicht annehmen, dass es nicht klappt. Es muss klappen. Und diese Sicherheit von es muss klappen und es wird klappen, die hat dann dazu geführt, dass es auch wirklich geklappt hat. Um ehrlich zu sein, ich hätte sonst auch irgendwie als Käler dort zu der Zeit einfach angemeldet und irgendwie gesagt, ich komme auf diese Insel. Also es waren da schon noch einige Routen offen.

Markus

Alright, dann lass uns mal einen Sprung jetzt machen, auch in deinen persönlichen Stationen. Du hast gemeint, okay, es gab dann Friendzone, wo du gelernt hast, die Basics, auch was man ein Unternehmen vielleicht nicht aufbaut, beziehungsweise halt viele Fehler gemacht. Und dann kam Novid. Vielleicht, wie ist Novid entstanden? Was hat Novid gemacht?

SPEAKER_03

Ja, es war eine sehr wilde Zeit. Es war wirklich schön auch. Ich war damals, als Pandemie angefangen und im Auslandssemester noch in Barcelona, mit meiner jetzt verlobten. Und hab dann irgendwie, ich bin am 4. Januar nach Barcelona gekommen, 2020, und da ist zum ersten Mal Corona als Thema aufgekommen. Und das war dann lustig, jede Woche, die du dort auf der Uni in der Sade warst, hast du eigentlich gemerkt, wie Covid plötzlich erst einmal irgendwie gedroppt wurde, dann gab es zweimal wurde über COVID gesprochen, die nächste Woche, dann irgendwie viermal, dann irgendwie, hey, da ist ein erster Kranker in Europa, spannend. Und dann ist es immer mehr ein Thema geworden. Und ich habe dann einfach das Weg, nachdem ich gesagt habe, Random wird leider nichts, das ist echt schade, habe dann angefangen, mir die Zahlen anzuschauen. Ich habe zu der Zeit darauf begonnen, ein Buch die Woche zu lesen, habe einfach gesagt, ich muss so viel lernen wie möglich. Und habe dann die Zahlen angefangen zu verstehen und zu sagen, hey, Exponential Growth heißt, Asien hat jetzt gerade große Probleme, viele Lockdowns, Österreich hat jetzt irgendwie ein paar Wochen, dann viele Lockdowns. Irgendwie sieht das kein Mensch, ich bin der Einzige, der hier ein bisschen Panik schiebt oder einfach sagt, hey, es wird wahrscheinlich in die Richtung gehen. Interessant, woran liegt das? Dann habe ich ein bisschen rumtelefoniert, habe dann gesehen, okay, wenn du die Zahlen anschaust, wir haben noch eine Woche Zeit, haben mir frühzeitig ein Ticket nach Wien gebucht, bin am 12. März nach Wien und hat dann gesagt, okay, es ist klar, es kommt ein Lockdown. Das merken wir jetzt gerade, vor allem in Barcelona war das Ganze nochmal früher als in Österreich. Und habe dann geschaut in Asien, das ist die Pandemie am frühesten gekommen, welche Länder haben das gut gehandelt? China und Südkorea. China auf so eine sehr autoritäre Art, das macht für uns wenig Sinn. Korea auf eine spannende Art eigentlich. Dann habe ich jemanden angerufen, den kannte ich aus dem Auslandssemester, und gesagt, du Eddie, wie habt ihr das in Korea da eigentlich geklärt mit der Pandemie gekregen? Dass das jetzt halbwegs funktioniert, besser als in allen anderen Ländern. Da hat er gesagt, Mischa mit Transparenz und Apps. Da habe ich gesagt, cool, Transparenz kriege ich jetzt schwer nach Österreich, aber Apps kann man vielleicht nachbauen. Und da habe ich gesagt, gut, wir bauen jetzt einfach das südkoreanische Modell genauso nach. Das haben wir dann noch sehr stark abgeändert. Und was ich dann gemacht habe, ist ich einfach die smartesten Leute, die ich kannte, irgendwie angerufen. Der beste Software Developer, Product Designer, Marketer, whatever. Ich habe gesagt, du, ganz wilde Idee. Ich glaube, wir könnten hier echt viele Menschenleben retten. Wir bauen eine App für die Pandemie. Mein Vorschlag, wir arbeiten jetzt die nächsten drei bis zehn Wochen komplett wie Verrückte. Es gibt kein Geld. Es gibt eine 95%ige Chance, dass das Ganze überhaupt nichts bringt, eigentlich für nichts war. Aber es gibt eine fünfprozentige Chance, vielleicht zehn, dass wir echt einige Menschenleben retten können. Bist du dabei? Und zu der Zeit haben wir wirklich ein großer Leute, okay, cool, let's go. And then we hold plötzlich 10 people the first day, die, 10 Leute, die weitere Contact Tracing app for the pandemic. And then three days later or so came the lockdown plenty. And suddenly we in Österreich lauter wahns who bezahled, kurzarite, but not arbeiten. That he has a early early group that a lesson for the pandemic. That's the very smart, purpose-driven people, who sometimes not in the job, sagen then, hey, cool, here's a lesson. Not really. And that's plötzlich, in effect, 80 wahnside motivate, inspired who said, Hey, let's build something, let's iron here machine, um, this pandemic to bekämpfen. And we have then 35 days after the idea with the georgic Europas erst automatisiered contact tracing app on the mark. And there haben die 150.000 Downloads in the last 24 years. We were now, I think, in the top 3 damals in the francisch, Charts, weil uh in irgendeinem artikel falsch beworben. And that was a wahnsinniger roller coaster and an enormous span of the time and also no profit structure. Genau. And this is either Novi 20. Was danach even weitergelaufen. Das Team hat dann weiterhin, also ein Teil des Teams hat danach noch eine Schulstudie gemacht, also auch gezeigt, dass PCR-Tests mit Google gut funktionieren. Dann generell auf Testing im COVID-Bereich focussiert. Das war dann Novi 20 with Ovid Klein geschrieben. I have then, after this project with the Contact Tracing App and the next shit. We were a spannend chapter even to this time and the Contact Tracing app, which we then have open source. And I've then in the phase Matthias Strolls kernel. It was the first which I've long properly been in contact to the world and the glück gehabt that we zusammen geared. Mittlerweile sind wir auch aktiv in 30 Ländern. Und dann hat sich eigentlich das nächste Kapitel sehr fließend reingeschlossen.

Markus

Jetzt noch eine kurze Frage zu Novid. Das war eine wilde Zeit, unglaublich viel, wie du sagst, viele Leute, die plötzlich viel Zeit hatten und etwas beitragen wollten. Also ich kann mir vorstellen, ein unglaubliches Momentum, was das damals gehabt hat, auch jetzt wie ich es von außen wahrgenommen habe. Gleichzeitig ist das natürlich auch in der internen Organisation natürlich eine wahnsinnige Herausforderung. Dann hast du plötzlich 100 Leute oder wie viele auch immer es waren, die alle Senior sind, die alle wirklich viel können, aber natürlich auch jeder eigene Vorstellungen und wahrscheinlich Alignment zu bekommen, ist da super schwierig. Wie seid ihr da reingegangen?

SPEAKER_03

100%. Ich glaube auch, um ehrlich zu sein, das war dann einfach eine sehr große Challenge, weil du bist dann irgendwie zwei Wochen später mit 80 Personen. Ich war zu der Zeit auch weit entfernt, würde ich sagen, irgendwie vom Experience Level, um eine 80-Personen-Gruppe in the art auch zu leiten. Und ich meine, irgendwann wird es auch politisch. It is am Anfang natürlich so, dass jeder Motivation hat, weil ich finde, eine Growth-Phase ist was ganz anderes als wenn du halt mal stehst. Wenn du am Anfang anfängst zu wachsen, klar, deine Position wächst immer, du kriegst laufend mehr Verantwortung, irgendwann steht das Ganze und dann muss es weiterlaufen. Dann kann es vielleicht auch politisch werden, dann hast du ganz andere Druckpunkte. Ich glaube, die Phase hätten wir sicher besser machen können. Es hätte sicher auch nochmal weiterspielen können. Das Ganze sicher auch nochmal weitermachen können und weiterspielen können. Ich habe dann zu der Zeit weitergegeben, auch in der Führung. Das hat sich so ergeben. Das war ein richtiger Schritt auch. Ich war damals auch 21. Das heißt eigentlich im Team unter den jüngsten von einer längeren Zeit auch sogar der jüngste. Und dann gab es, ja, meisten waren zwischen 20, 30 und 30, 35 in die Richtung. Und es ist dann ein Unternehmen daraus entstanden, eben Novitz. But viele, nachdem die Kurzarbeit vorbei sind, sind ja auch dann einfach wieder in the eigentlich. And that he was a wahnsinn toll. In this time, it had so much. And had either the clarity, ich will irgendwann gründen, aber ich brauche auch Geld. Das heißt, ich mache jetzt ein Jahr irgendwie Arbeit irgendwo, lebe bei der Familie, spare so viel wie möglich und dann gründe ich wieder. Und dann spiele ich dieses Spiel, bis es irgendwie klappt. Und da war Nobid, muss man auch sagen, einfach ein sehr cooles Ding, wo daraus auch wieder neue Möglichkeiten entstanden sind. Dann habe ich so der Matthias kennengelernt, habe eigentlich bis in die nächste Phase des Kunden weitergehen können. Und ich finde, das baut dann immer eins nochmal auf dem anderen auf. Das ist wie im Karate, wo du zuerst im Verein trainierst, du darfst aber gar nicht mit den Leuten auf dem Club-Level mit auf dem Wiener Level sprechen, fast. Dann irgendwann bist du auf dem Wiener Level. Dann darfst du mit denen gemeinsam Kunden gemeinsam arbeiten, Dinge machen. Und dann arbeitest du dich eigentlich so auf. Ich finde, das ist oft fast ein bisschen zu hierarchisch. Ich finde, das ist auch in der Szene hier manchmal ist es zu sehr zu versteckt und zu geschlossen. Aber Novi war dann irgendwie ein Schritt, wo es dann einfach möglich war, auch mit nochmal mehr Leuten zu sprechen, sich mehr auszutauschen und ein bisschen in die nächste Phase des Kunden zu gehen.

Markus

Also ein Door-Opener zu Pixel, Beat und Sigma eigentlich, die dann quasi die nächsten Schritte waren. Worum ging es da?

SPEAKER_03

Worum ging es da? Bei mir war es dann einfach so, ich habe gesagt, gut, jetzt habe ich ein bisschen mehr Zugang. Was will ich machen? Ich will eigentlich von den gescheitesten Leuten, die ich kenne, oder die ich irgendwie finden kann, lernen. Deswegen habe ich auch angefangen, ein Buch die Woche zu lesen. Ich habe gesagt, ich lese Bücher wie Principles, Stark with Y, Influence, whatever, alles, was irgendwie sehr gescheiter Leute auf der Welt schreiben, um Wissen runterzuladen. Und dann habe ich gesagt, ich mache jetzt Live-Interviews. Das habe ich aus einem Buch gelernt. Kann ja gar nicht sagen, wie das heißt. Live-Interviews war auf jeden Fall das Konzept. Designing Your Life, so hat das geheißen, das Buch. Und habe mit Live-Interviews angefangen und einfach Leute interviewt. Ich habe Leute gefragt, die irgendwie 20 Jahre älter sind und zu denen ich sie aufschaue und gesagt, hey, wie ist das eigentlich da zu sein, wo du bist? Und dann einfach versucht zu verstehen, wie ist das so? Und daraus haben sich interessante Möglichkeiten angeboten. Ich habe so auf den Matthias kennengelernt. Matthias Trolls zuerst hat dazu gesagt, für einen 30-Minuten-Chat. Das ist dann aber 90 Minuten gewesen mit Café, mit warum, was sind die Motivationen, woher kommt das? Es war ein wahnsinnig menschliches, wirklich beeindruckendes, emotionales Gespräch auch. Und am Ende of the Gespräch habe ich gesagt, du Matthias, ich habe gesagt, ich bin ein großer Fan, ich bin jetzt ein noch größerer Fan und wirklich begeistert. Ich würde gerne, soweit es geht, 10, 15, 20, 30 gratis für dich arbeiten, tun what it's, auch einen Kaffee bringen, wenn du das willst, whatever it shall be, um ein bisschen toch, wie du eigentlich funktionierst und wie du Dinge machst. Cool. Ich melde mich einfach in laufe der nächsten Monate. Ich setze mir jetzt einen monatlichen Reminder. Wenn es was gibt, melde ich mich. Exact einen Monat später meldet er sich und sagt, Misha, ich schaue mich hier gerade ein neues Projekt an. Komm doch mal am Dienstag, also übermorgen, vorbei und schau rein. Und dann hat er mit einem anderen Kollegen damals gesprochen, darüber eine Art Venture-Bilder zu machen, weil viele Unternehmen diese Schwierigkeiten hatten, von analogem Business ins Digitale zu kommen während der Pandemie. Und dann haben sie gesagt, ja, das ist so circa die Idee. Misha überlegte mal ein bisschen, wie das ausschauen kann. Das war eigentlich extrem grob, dann bin ich in der Hause und habe all night irgendwie alles zusammengeschrieben, was, wie könnte ein Konzept für ein Unternehmen sein in der Konstellation von Menschen. Und ich glaube, dann ziemlich overdelivered und einfach gesagt, hey, was haltet ihr davon? Und dann hat sich das irgendwie so weiterergeben, dass dann gesagt, oder hey, Misha, komm doch einfach mit rein, du kannst es eigentlich leiten, du hast einen kleinen Share auch an der Firma. Und wir starten jetzt hier einen kleinen Venture-Bilder, der Unternehmen hilft, vom Analogen ins Digitale zu kommen. Und zu der Zeit bin ich auch in Sigma reingekommen, kurz davor. Genau. Das haben wir dann ein Jahr gemacht, hatten einige verschiedene Projekte. Und dann hat sich aber ergeben aus Sigma, gab es dieses Unternehmen Something Creative. Die haben Produkte gebaut, digitale Produkte in Deutschland und wollten nach Österreich gehen. Und dann hat sich aus dem eigentlich eine Art Merger zu der Zeit ergeben. Das war eine spannende Geschichte. Wir sind ein Teil von Something Creative geworden. Leider hat sich das Ganze bei Something Creative dann strategisch wieder sehr geändert und in der Form gibt es das Unternehmen nicht mehr. Das war ein wahnsinnig spannendes Chapter, sehr viel gelernt, sehr viel vor allem von Matthias auch gesehen und getan und sehr viel Vertrauen bekommen. Und ich finde, das ist so, dieses Vertrauen von jemandem, zu dem er noch aufschaut, irgendwo der Schritte weiter ist, dieser Vertrauensforschung, den er damals gemacht hat, der hat dann einiges auch für mich bewegt und das ist etwas, das mache ich jetzt auch sehr gerne, auch von anderen Leuten, die bei uns im Team mit drinnen sind und hat mich sehr inspiriert. Und so bin ich aber eben auch in Sigma rein und Sigma ist dann eben zu dieser Zeit zu einem immer größeren Teil meines Lebens geworden.

Markus

Und was macht Sigma?

SPEAKER_03

Sigma, was macht Sigma? Sigma ist eigentlich ein Netzwerk für, also auf Englisch sagen wir Uniting the World's Top Founders under 26. Das heißt, wir bringen die weltbesten Gründerinnen und Gründer unter 26 zusammen. Ich habe das damals vor zwei, etwas über zwei Jahren als Präsident übernommen. Das war damals eine sehr europäische Organisation. Wir sind mittlerweile eigentlich aktiv in 30 Ländern. Das ist fast überall in Österreich, in Europa, auch in Ghana, Kenia, Uganda, überall in den USA, den Philippinen, Indien, Columbien, Ecuador, Ecuador, Mexico, etc. Also eigentlich sehr international auch. Haben da überall unsere Local Chapter Leads, arbeiten dann auch mit Fans wie Sequoia, Index, Bowdurton und schauen eigentlich, das ist ein bisschen so ein Badge auch für Top-Gründerinnen und Gründer, die jung sind. Und dann auch ein Connect zwischen den verschiedenen Generationen von Unternehmertum, von Investoren auch. And im Endeffekt, was wirklich geht bei Sigma, ist diese Gruppe von Top-Gründerinnen und Gründer zusammenzubringen und zu schauen, dass Freundschaften entstehen. Und dadurch, dass Freundschaften so früh entstehen, entstehen Unternehmen, entsteht Veränderung. Und es gibt einige Faktoren, wonach diese Gründerinnen ausgewählt werden. Eines ist Moonshots, es wird eigentlich nie lokal gedacht, immer in longer Term irgendwo regional, national, international, denkst du eigentlich immer globale Lösungen. Das heißt, die Leute denken immer sehr gross. Das zweite ist, wir haben einen sehr kleinen Impact-Focus. Das heißt, es geht nicht darum, einfach nur Kohle zu machen. Und wenn du irgendwie deinen Online-Shop hast, cool. Darum geht's aber nicht, es geht darum, wirklich Veränderung zu schaffen. Vor allem in längere Term, nicht unbedingt mit der Firma jetzt, sondern du als Mensch willst Veränderung schaffen. Und das dritte ist a strong attitude of forward giving. Also we have this give first attitude in the community drinks. Da hat auch der Florian Candler mal to meet for six, seven years, sehr richtig, Misha, weißt du was the interview between good and schlechten Ökosystemen? In schlechten Ökosystemen, in goods is it so. In schlechten öcosystemen is it so that jeder darauf optimiert, what to make it. And then give me a bit more. I have an intro, um, and to profit. This hilft me as an person, uh, that hilft the same community Österreich überhaupt nicht and zieht das Ganze runter. Was the Silicon Valley here hath, and this is a good attitude, for all to begin, is this give first attitude. I have gonna intro for dip. Warum? Essentialists, it's dreamers, it's really daran glauben with a größer mindset, die sich auf dem Weg unterstützen. And dadurch hilfst du einen, der hilft dir den nächsten, der hilft dir der nächsten, die hilft dir der andere Nixon, and so hätte sich das ganze Ökosystem höher ander. Und das ist eigentlich das, was wir in Sigma machen. Das ist auch der Grund, warum ich die letzten few Jahren fünf bis 20 Intros the Woche mache for Leute. And ich glaube, damit sehr viel Impact im Leben von einigen Leuten schaffen konnte. And that is that, was wir in Sigma wirklich probieren. Eigentlich genau dieser Silicon Valley Effect, aber international. And mittlerweile haben die Gründerinnen und Gründer in Sigma um die 1,8, 1,9 Milliarden gerade, 90% nachdem sie fellows geworden sind. Das heißt, it is really so that they come rein and die versehnfachen, was sie erreicht haben in the next zwei, drei, vier Jahren. Und das sehen wir, begleiten wir und das ist eine schöne Experience. War eine schöne Experience. Ich bin jetzt im April ja in den Aufsichtsrat gewechselt.

Markus

Jetzt finde ich, hört man schon auch aus diesen Erfahrungen heraus, dass du ein unglaubliches Netzwerk über die letzten Jahre aufgebaut hast. Wenn du jetzt zurückblickst auf da, wo du aktuell stehst, was du aktuell bewegen kannst. Und du hast nämlich auch angesprochen, für dich ist das schon so ein Schritt für Schritt. Ein bisschen die Leiter hinaufklettern, an andere Leute hinkommen, andere Dinge machen können. Und ich glaube, in der Wahrnehmung von Leuten ist das oft auch eine finanzielle Frage. Also in irgendeiner Form Kapital aufbauen, was man dann investieren kann, finanzielles Kapital. Ich habe bei dir das Gefühl, dass das auch sehr stark getrieben ist durch das soziale Kapital, was du aufgebaut hast. Also die Menschen, die du kennengelernt hast, den Zugang, den du bekommen hast. Wie sehr, wenn du jetzt diese zwei unterschiedlichen Aspekte siehst, also finanzielles Kapital, soziales Kapital, wie sehr glaubst du, ähm, Kann man das auch dem Erfolg gewissermaßen zuordnen? Wie sehr ist dein Erfolg jetzt basierend auf sozialem oder finanziellem Kapital und wie sehr glaubst du auch, ist das vielleicht etwas, was Menschen manchmal falsch einschätzen?

SPEAKER_03

Eine gute Frage. Sehr coole Frage. Ich bin da immer, ich weiß nicht, ein bisschen alternativ. Ich finde Geld vergleichsweise irrelevant. Ich finde, Geld ist eine Form, Energie zu speichern. Es ist irgendwie eine Möglichkeit, Energie in eine bestimmte Richtung zu schieben. Das ist, was wir jetzt in der Firma auch haben. Es sind jetzt irgendwie langsam 20 Leute mittlerweile bei D-Wärme-Pumpen verbauen. Das Ganze ist sehr schnell gewachsen. Am Anfang hat man kein Geld, um all diese Leute zu finanzieren. Das heißt, das Kapital, das wir reingebracht haben, das war am Anfang eine Vision. Und die Leute arbeiten und stecken genau diese Energie rein, warum? Weil sie einen Glauben haben, daran, dass es läuft. Mittlerweile geht das Ganze, wir erreichen jetzt Cash for Positivity dieses Monats, sind profitabel, dann kannst du den Leuten auch zahlen. Ich finde, Geld ist eine Form, Energie abzuspeichern. Das kannst du auch mit Vision machen. Ich finde, im Longer Term brauchst du Geld, um viel zu bewegen. Es ist natürlich ein wichtiger Faktor. Beziehungsweise kannst du Geld sehr gut nutzen, um etwas zu bewegen. Ich sage nicht, dass du das unbedingt brauchst, es gibt gute Gegenbeispiele. Ich finde vor allem, wenn man jung ist und speziell jetzt auch nochmal unter 30, finde ich das eigentlich fast ein bisschen absurd, immer so darauf zu optimieren, oh, ich will ein bisschen mehr Gehack hier, ein bisschen mehr. Ich had auch noch ewig lang sein, bei meiner Familie gelebt und a minimum irgendwie für Leute arbeiten, wo ich halt viel lerne. Das war auch immer das, was ich gesagt habe. Ich werde jetzt einfach schauen, wo lerne ich am meisten. Ich brauche ein gewisses Minimum, um zu überleben. That's it. Alles darüber stecke ich rein, um mich möglichst gut fortzubilden. Bis ich 30 bin oder bis es Sinn macht, Geld zu machen. Das habe ich so eigentlich auch die letzte Zeit, in der längste Zeit oder am Anfang sehr stark gemacht und war nie wirklich geld fokussiert. Das war nie wirklich ein wichtiges Thema. Klar ist es cool, dann irgendwie eine Kredit auch von der Family abzuzahlen oder was weiß ich, irgendwie da Dinge möglich zu machen. Alles darüber ist Energie, die finde ich hast du auf verschiedene Arten und Weisen. Jetzt das soziale Kapital, ich meine, das ist natürlich cool. Die Dinge, die ich jetzt die letzten Jahre gemacht habe, ist es relativ einfach, Türen aufzumachen, neue Dinge zu starten. Wenn man auch dem Alex überlegt, ob wir vielleicht einen Pfand oder so etwas machen. Also Alex ist einer meiner beiden Mitgründer bei Heizmann. Und wir haben Morgen Ventures auch zusammen gemacht. Ja, ich meine, soziales Kapital, Geld, beides wichtig, um Dinge zu bewegen. Ja, ich bin aber dann irgendwie doch, ich war nie so, dass ich gesagt habe, ich muss einen gewissen Geldamount machen, sondern ich finde es wichtig, also eins, Lernkurve, besonders wenn es früh ist, und dann dieses, ich will einen Prozess finden, der mir Spaß macht, der über mein Leben eingerechnet auch Spaß macht. Weil man kennt diese Storys. Gründer, die sagen, ich will so viel Kohle machen, dann verkaufe ich mein Unternehmen, habe sich Millionen und plötzlich bin ich in meiner Depression des Lebens und weiß nicht, warum ich das eigentlich alles tue. Ja, happens. Klar, bei einigen, bei anderen nicht. Deswegen meine Ansicht ist, ich finde einen Prozess, der mir wirklich gefällt, wo ich wirklich einen Spaß habe am Leben. Diesen Prozess will ich gerne leben. In diesem Prozess will ich Dinge kreieren, will ich Dinge schaffen. Das Geld wird als Byproduct kommen. Also wenn du Leben veränderst und wirklich viele Leben verändern kannst, kommt Geld eigentlich immer auch als Byproduct, wenn du es richtig angehst. Aber ich finde, es ist ein Byproduct und nicht das Main Product. Ja. Und das ist sehr wichtig.

Markus

Spannend. Das hast du auch gemeint, okay, du hast mit deinem Co-Founder überlegt, einen Fonds zu starten, beziehungsweise einen, du hast mit Morgan Ventures einen Investmentarm eigentlich sogar aufgebaut. Bist du auch bei Sequoia ein Scout geworden? Für mich wirkst du ja an und ja, schon mit all dem, was du jetzt mitbringst, hätte ich da einen super Fit gesehen. Weil du eben, glaube ich, auch da Türen öffnen kannst, die viele andere Investoren wahrscheinlich gar nicht eröffnen können, auch international.

SPEAKER_03

Findest du nach mehr sind als Heizungen installieren?

Markus

Ja, das ist jetzt die Frage. Warum hat es dich dann doch wieder ins Operative gezogen, ins Lass uns Heizungen installieren?

SPEAKER_03

Ich finde ganz ehrlich, also um ehrlich zu sein, für mich ist es immer so ein, ich finde, der Prozess muss Spaß machen. Und wenn man wirklich Spaß im Prozess hat, wird man damit auch unglaubliche Dinge schaffen. Und ich habe da kürzlich dieses Buch gelesen, 10X is easier than 2x. Das Zehnfache zu erreichen, ist oft einfacher als das Zweifache zu erreichen. Zweifache kannst du erreichen, indem du doppelt so hart arbeitest, das Zehnfache geht ja nicht mehr. Wenn ihr überlegt, sollen wir einen Pfand machen, dann haben wir gesagt, ja, das wäre jetzt logisch, wir könnten doppelt so hart arbeiten, dann würden wir einen doppelt so großen Pfand machen, wie das vielleicht jetzt funktioniert, wie das jetzt gerade möglich wäre. Das war, nachdem wir morgen Ventures jetzt schon hatten, wir haben da diese Syndicat-Investments gemacht. Und dann haben wir gesagt, was würde uns aber wirklich Spaß machen, was würde etwas bewegen und das ist ja für uns so ein etwas wilderer Move. Und dann haben wir uns verschiedene Probleme angeschaut. Es ist jetzt, dass wir genau Wärmepumpen gelandet sind, das hätte nicht sein müssen. Ich hätte nie gedacht, dass ich Wärmepumpen verbaue. Ich hätte auch nie gedacht, dass ich eine Contact Tracing App. And insofern finde ich this Frage in which you in some way focus with deinventure. Yeah, it's not by each grounderin and grinder, who have a very started domain focus have. I'm afraid I was nervous gonna make this frame. Mittlerweight finish this verdammt cool. I have things that be, that's awesome. That's the Wärmepumpen, that was a toller Möglichkeit. We have seen that 10% of CO2-Emissionen in Europa kommen aus den heizenden privaten Haushalten. Das ist ein massives Problem. Das ist das drittgrößte Klimaproblem, was wir haben. Du kannst das Ganze lösen. Es gibt eine Wärmepumpe, das ist eine Möglichkeit, um mit Strom zu heizen. Im Kombi mit einer PV kannst du also klimaneutral wirklich heizen. Das löst ein sehr, sehr großes Problem. Der Markt ist ein sehr stark wachsender. Es gibt einige Faktoren, warum das jetzt gerade für uns so spannend ist. Es kann zusätzlich auch noch die Förderung aus Österreich, wo du jetzt seit 3. Januar eben diese 75 bis 100% Förderung bekommst für deine Wärmepumpe. Also bis zu 100% Förderung, je nachdem, was für ein Einkommen du hast, in welchem Bundesland du bist. And then we have this angle and sind eigentlich sehr lean. We have said, okay, gross problem, it makes sense. Zaggy Brin had also said it's easier to solve big problems than it is to solve small problems. Why? This is a wichtiges. And am Anfang aber geschaut, ganz anders als wir das by the ersten Gründung machen würde. Am Anfang bist du immer so Product Over Distribution. Ich baue das perfekte Produkt und dann werde ich das verkaufen und jeder liebt das Produkt. Das haben wir dann ganz anders gemacht. Wir haben gesagt, okay, wir haben keine Ahnung, ob das hier funktioniert. Wir wollen damit gar nicht das mal raus und gar nicht starten. Was wir jetzt machen, ist, wir bauen eine Website. Und dann haben wir einfach eine Website rausgehauen. Wir sind ja drei Gründer, das sind eben der Alex, Waltinger, der der V-Campaign gemacht hat, und der Valentin Perconnect von Brickwise und ich und wir haben das dann zu dritt angefangen. Zuerst haben Alex und ich halt gemeinsam diskutiert auf einem Pfandmachen, daraus ist das Thema entstanden. Das heißt, wir haben dann einfach diese eine Website gebaut und gesagt, hey, heiz mal, wir verbauen Wärmepumpen. Sehr österreichischer, sehr lokaler Name. Und haben dann 1000 Euro auf Weiz geschalten. Und dann gab es 50 Kundenanfragen. Dann habe ich jeden Kunden angerufen und gesagt, hey Servus, hier heizen wir, du bist eine Wärmepumpe. Und Förderungen. Ja. Und dann haben 10 Kunden gesagt, du, ich hätte gerne eine Wärmepumpe von euch. Dann habe ich gesagt, cool, passt, ich melde mich noch einmal für Termin, Besichtigung etc. Und dann habe ich angefangen, dann haben wir angefangen, einfach Installateure anzurufen. 20, 30 Betriebe. Und dann ist das als erster Telefonat so, hallo, Servus, ich hätte gerne eine Wärmepumpe von meinem Familienhaus, ein Familienhaus. Können Sie mir erklären, wie funktioniert so eine Wärmepumpe? Und dann haben wir geschaut, wer erklärt, wie gut was eine Wärmepumpe ist. Einer hat es sehr gut gemacht, dann haben wir nochmal angerufen und gesagt, hey du, wir haben hier zehn Kunden, wir vertrauen dir jetzt, wir würden dich auslasten für die nächsten zwei Monate mit diesen Wärmepumpenaufträgen. Wir teilen uns die Profits hier. Du hast keine Marketingspend, keinen Admin-Aufwand, wir machen die Förderungen und wir schauen einfach, wie das klappt. Und plötzlich waren von Beginn an die ersten Umsätze an. Dann haben wir gesagt, okay, cool, das geht. Und das war einfach auch ein perfektes Timing mit dieser Förderung, wo das passiert ist. Das ist jetzt sehr viel schwieriger, in den Markt reinzugehen. Also es klappt jetzt tatsächlich um einiges schwerer. Es gibt auch weniger andere Companies, die da reingehen, aus verschiedensten Gründen. Auch weil es dann auch unglaublich viele Installateure hier gibt es, aber mit dem Momentum haben wir dann echt was geschafft und sind dann eigentlich sehr schnell losgewachsen und haben diese Brand Heights mal jetzt auch aufgebaut, sind jetzt vorgestern zum ersten Mal eben auch irgendwo rausgegangen, dass Leute wissen, dass wir das bauen, sind jetzt fast schon die 20 FTs, also Vollzeitequivalente, um die 17, 18, wachsen da sehr stark als Bootstrap Company vor allem und haben da jetzt eben siebenstellige Umsätze mittlerweile geclosed und sind auf einer Sackwurden Journey.

Markus

Ja, also muss man eigentlich den Hut ziehen innerhalb von einem halben Jahr siebenstellige Umsätze und knapp 20 Lad-Team aufbauen. Das sieht man jetzt nicht so oft, besonders nicht natürlich, wenn es Bootstrapped ist, in dem Sinn echt cool. Zwei Fragen, die jetzt sich für mich da aufdrängen. Einerseits, jetzt bist du jemand, der Gott und die Welt kennt. Wie hast du deine Co-Founder gefunden? Warum war für dich klar, hey, die beiden sind die, mit denen ich jetzt wirklich Gas geben will und ein Projekt aufziehen will.

SPEAKER_03

Also die haben ja alle tatsächlich schon zusammengearbeitet. Das ist ganz cool. Valentin und ich, wir haben damals bei Novi 20 zusammengearbeitet. Valentin ist ja eine ziemliche Tech-Maschine. Alex und ich haben Morgen Ventures zusammen gemacht, diese Syndikate. Die Geschichte ist auch nochmal eine getrennte, wirklich spannende Zeit mit ihm gewesen. Beziehungsweise ist es immer noch, wenn man es jetzt kürzlich wieder investiert in eine Firma. Und Alex und Valentin haben gemeinsam Founderforscht, diesen Newsletter gemacht für Gründer und Gründerinnen in Europa. Und das heißt, wir haben uns alle so ein bisschen, also haben uns alle sehr am Radar gehabt, haben uns sehr geschätzt und in Sigma, wir waren alle, wir sind alle Teil von Sigma Squared eben, uns regelmäßig gesehen. Und dann ist es eigentlich letztes Jahr so entstanden, dass Alex und ich nebeneinander in verschiedenen Diskussionen waren, and ich habe halt gesagt, hey, ich würde so gerne einen Fund machen, aber ich habe keine Lust auf dieses 10-jährige Commitment. Und dann hat Alex das selber daneben gesagt. Und dann haben wir gesagt, hey, spannend, dass wir das beide hier gedacht haben, lasst uns auf morgen einmal am Samstag fünf Stunden zusammensetzen. Dann haben wir gesagt, hey, wie können wir, wie können wir jetzt, können wir einen Fund machen, ohne ein längerfristiges Commitment zu haben. Dann haben wir mit einigen Partnern von Funds gesprochen, die wir gut kennen, anders vergiss das, nein. Außer die Amerikaner. Die Amerikaner waren gleich gesagt, ja, solo GP-Fund machst du gleich easy. In Europa eher weniger. Und dann hat ein guter Freund von uns Geld aufgestellt, der Mike Malkov von Fastgen. Dann haben wir gesagt, du, wir machen ein Ticket, machen normalerweise 100.000 bis 300.000 jetzt. Dann haben wir einfach Investoren aus unserem Netzwerk geschrieben, also vor allem jetzt auch irgendwie als Snacker und haben dann Syndikat zusammengestellt. Wir haben selbst ein bisschen investiert und haben aber einfach auch die Gruppe da zusammengebracht. Das Ganze hat eigentlich APD auch wieder so ein, zwei Wochen gebraucht, dann noch kurz den Vertrag aufsetzen. Wahnsinnig schnell. Als das funktioniert wird, haben wir gesagt, funktioniert hat, haben wir gesagt, okay, cool, jetzt nennen wir das Ganze irgendwie einfach mal Morgan Ventures, das ist jetzt ein Name und damit machen wir weitere Investments. Haben letztes Jahr drei gemacht, zwei davon haben jetzt schon die Series A danach gemacht. Die eine wurde von Crane geleitet, die andere auch von der Initialized Capital, von Giant Ventures. Das ist sehr erfolgreich, wir fanden es auch. Und sonst jetzt auch dieses Jahr noch eines. Und das heißt, sie haben einfach wirklich viel Spaß im Prozess gehabt. Also es ist einfach eine lustige Journey. Und was cool ist in dieser Dreier-Konstellation, finde ich, es gibt, es mag vielleicht jetzt fast ein bisschen überheblich klingen, aber ich finde es sehr cool. Weil wir drei, ich habe das Gefühl, wir können eigentlich so gut wie alles gemeinsam bauen. Es ist so ein, ich bringe eigentlich meistens irgendwelche Dinge anders and Leute from. Immer auch wieder interessante Deals, interessante Mitarbeiter in Process. Alex, it is no matter what, the type can all. The things function. You can 100% that the things function. We think entrepreneurs are extremely easy, challenging. Valentin is actually an operatively change, who is technically, analytically, unglaublich is. Wir haben gedacht, es wird gut funktionieren. Es hat nochmal viel besser gedacht als erwartet, muss ich fast sagen. Unglaublich viel Spaß am Weg. Und das merkt man auch im ganzen Team. Wir haben jetzt echt eine wahnsinnig coole, purpose-driven-Mannschaft, die viel arbeitet, viel Spaß hat und schon, dass wir da echt eine coole Kultur bauen. Und vielleicht in Zukunft auch eine kleine Founder-Mafia, eine Paypal-Mafia. Es sind alles viele Leute, die auch Kunden wollen. Das finde ich auch cool und soll encouraged werden.

Markus

Cool. Du und dann der Name Heizma. Das ist natürlich, wie du schon gesagt hast, spricht in erster Linie wahrscheinlich den österreichischen Markt an. War das für euch von Anfang an klar Österreich first? Oder ist das schon auch so ein bisschen mit einem Auge schienen in andere Länder? Weil du ja so an und so aus einem so globalen Netzwerk kommst und eigentlich in all deinen Dingen jetzt Novi zum Beispiel war dann sofort in Georgien. Also bei all dem, was du bisher gemacht hast, habe ich das Gefühl, das war international first und da ist jetzt aber eigentlich Austria First. Warum?

SPEAKER_03

Es ist verdammt lustig, weil es macht eigentlich wirklich wenig Sinn jetzt aus dem Lebenslauf herausgerechnet. Das haben wir sehr, sehr oft auch gehört. Heizmer, Heizmar ist einfach entstanden, weil Alex wie immer mit genialen Ideen rauskommt. Und Heizmar war einfach, ich muss sagen, rückblickend auch der smarteste Name, den wir hätten bicken können, um hier in Österreich dieses Unternehmen anzustarten. Das liebt der Österreich am Land. Es gibt ja dieses Gefühl von, hey, wir sind von here, wir machen das hier gemeinsam, wir sind sehr local. Der Wärmepumpenmarkt, es ist ein, also es ist ein massiver Markt. Man spricht ja echt von Österreich is ein globaler Markt, also Österreich as Markt is so great as the meest global market of tech companies. We spread from Milliarden Umsatz over the next year. And this is this book 10X is easier than 2X. And the 10x is often, I will this machine. And we have an hour of, hey, we won't have to schau, dass it auch as Bootstrap Company funktioniert and auch zeigen that, und das macht uns besonders spannen, dass du auch als Bootstrap Company, wenn du es richtig angehst, diesen Venture Growth fast schaffen kannst. We are just in this moment by 17, 18 FTEs, erreichen wir Cashflow Positivity voraussichtlich. Profitable sind wir schon und wachsen aber trotzdem mit demselben Speed weiter. Und wenn man das richtig angeht, ist es überraschend und geht auch. Und das wollten wir eigentlich ein bisschen auch zeigen. Und das Wichtigste ist für mich auch noch, und das finde ich sehr speziell, ich finde, früher war es immer so ein Fokus auf wie mache ich irgendwie viel Geld und Unternehmen erfolgreich mit Geld, was hier wirklich spitze ist, ist Bones Umsatz und CO2-Einsparungen, das korreliert direkt. Sales Manager, ich habe gestern einen Post geschrieben. I'm looking for sales managers who want to make a lot of money. Ich suche nach Sales Managers, die sehr viel Geld machen wollen. Warum? Weil Bones eben CO2 Impact, also Climate Impact und Geld, beziehungsweise Financial Success, it korreliert direkt. Jede Wärmepumpe, mehr, die verkauft wird, hat einen massiven Climate Impact. Weit stärker noch, würde ich sagen, als du das sonst wo findest in the arts. Und das heißt, das ist das, was auch nochmal besonders ist. This is auch etwas, was Leute sehr begeistert, was mich jeden Tag sehr begeistert, irgendwo sagt, hey, we really move things. And du kannst eigentlich diesen Impact and gleichzeitig growth Gedanken sehr gut combinieren, when du es von beginnen halt richtig angehst. And Impact auch echt als die Foundation of Business setzt.

Markus

Das hast du schon gemeint, okay, du bist niemand that gerne zehn Jahre in die Zukunft plant. Und auch wenn man sich jetzt deinen Lebenslauf anschaut, du bist schon jemand, glaube ich, der immer gerne auch in neue Sachen reinspringt. Wenn du jetzt auf Heiz mal schaust, ist das etwas, wo du das Gefühl hast, dich reizt da auch wirklich jetzt operativ die nächsten fünf oder was auch immer, acht Jahre, da so Vollgas reinzugehen, zu optimieren? Oder siehst du dich grundsätzlich eher als Charakter, der Dinge anstartet, der Dinge mal ins Laufen bringt und dann an Teams übergibt, die das dann operativ nitty-gritty optimieren?

SPEAKER_03

Es ist schwer zu sagen, eigentlich ist es schon immer so, wenn ich Dinge mache, dann mache ich die, weil ich sie wirklich tun will und ich wirklich darauf fokussieren will. Das macht mir jetzt einen wirklichen Spaß, noch einfach hier Heiz mal so aufzubauen und das ist dann einzige, also wirklich mein Core-Fokus. Ich mache sonst gerade nichts, ich mache jetzt verbaue Wärmepunkte. Das ist der komplette Fokus. Und das macht mir wahnsinnig Spaß. Und ich finde, man braucht diesen Fokus sonst. Erlebst du diesen Steam Spirit, auch diesen Cultural im Start nicht, du kannst die Leute nicht so mitreißen. Du hast, finde ich, wenn du jetzt zwei Dinge gleichzeitig machst, dann schaffst du bei beiden 40% von dem, was du sonst schaffen könntest. Hier haben wir jetzt 120%, du hast eine ganz, ganz andere Energie. Das begeistert die Leute, das schafft einen ganz coolen Compound Effect. Und das will ich jetzt for a while genau so weiterziehen und schauen, wie weit wir das bringen. Also ich glaube, man muss auch sagen, we are in einer anderen Welt. Es geht hier nicht darum, ein verrücktes Scale-Up zu bauen. This is a profitable unternehmen auch, das wirklich funktioniert, das langfristiger funktioniert. Wir haben jetzt eigene Techniker, we stellen Installateure an, we have eigene Installateursbetriebe, sind Tochter-Betriebe von uns, das sind jetzt die ersten zwei. Wir bauen de facto faktisch auch eine Gruppe von Installateursbetrieben auf gleichzeitig, während wir die Tech-Seite on top of it haben in der Holding. Und das heißt, wir haben dieses Tech-Team und gleichzeitig aber auch, also das Tech-Startup haben wir und gleichzeitig haben wir aber auch die Installateursbetriebe und eigentlich sind wir beides in einem. Das ist eine ganz neue Welt, wo man auch sehr viel sieht. Das macht sehr viel Spaß. Werde ich das ewig machen? Jetzt auf jeden Fall für eine lange Zeit. Im Endeffekt, was ich gerne mache, ist Enablement. Ich enable gerne Leute, ich ziehe gerne Leute mit. Mich begeistert, dass jetzt diese 800 Stunden in die Woche gearbeitet werden hier von allen Leuten. Anstatt dass die in ihren anderen Themenbereichen oder Jobs sitzen, siehst du, wie sie jetzt gerade, ha, ich habe gerade eine Stack Notification bekommen, wir haben heute einen neuen Umsatzrekord für die Woche geschafft. Cool. Das freut mich sehr. Freitag, wir waren gespannt, ob wir jetzt die letzte Sale noch schaffen. Genau, ich finde es einfach sehr begeistert, dass du jetzt diese 800 Stunden die Woche anstatt in verschiedene Jobs rein gehen, in verschiedene Bereich, die auch alle wichtig sind, merkst du, 800 Stunden gehen jetzt in an Impact-Primer Topic, which Veränderungen schaffen, anders schiebst du diese Energie von so viel, also einer group of Menschen wirklich in eine Richtung, die etwas verändert und etwas bewegt. Das begeistert mich sehr. I think this is the best way, which this tunes is here. It can say that it's irgendwanned and anders is. Jetzt gerade ist es so und jetzt gerade bauen wir, and we bauen generell diese Company auch so, dass sie wirklich langfristig und sinnvoll funktionieren kann. Und erfolgreich als Firma ist und gleichzeitig hat einen maximalen Impact schafft. Und deswegen schauen wir jetzt auch Dinge an wie Finanzierungsmöglichkeiten. Weil jetzt gerade verbauen wir Wärmepumpen bei Leuten, die Geld haben für Wärmepumpen. In Zukunft wollen wir aber auch Wärmepumpen verkaufen bei Leuten, die dieses Geld nicht hätten. Das heißt wirklich dort, wo Gas und Öl bleiben würde für ewig lange, dieses Investment vorab möglich zu machen und das für die Leute zu schaffen. Weil es fürs Klima Sinn macht und weil es für sie auch finanziell langfristig sinnvoll ist. Aber dieses Vor-Up-Investment ist etwas, worum wir uns kümmern wollen. Und das heißt, das ist einfach das, wo wir jetzt gerade die größte Veränderung schaffen und wo du wirklich merkst, wie Energie in die richtige Richtung geht.

Markus

Und dann vielleicht noch eine letzte Frage, bevor wir zu unserem Speedround kommen. Wenn man dir zuhört, man merkt einfach gerade, dass ein unglaubliches Momentum da läuft.

SPEAKER_01

Was ist gerade eure größte Challenge?

SPEAKER_03

Es gibt really moments in which it's a very challenging site, which is really fair and where I have nothing to have. It's not the thing, it's a thing, it functioned. Cashflow is a theme. We are as Bootstrap Company, where a sales cycle has less, isn't it? But that's it. It's just really a wahn cool momentum. The level have lost, the leute are done, it wächst. There are vibrant problems, but we lose the one to the other one. It's just key bottleneck where we said, hey, was wäre, wenn das einkommt, warum schaffen wir das nicht? Sondern ich weiß, es gibt zehn Themen. An diesen zehn Themen können wir arbeiten. Wir haben jetzt gerade die meisten Leute, um an diesen zehn Themen zu arbeiten. Alle Twins sind uns offen. Wir haben ein wahnsinniges Support System auch aus der Szene und wissen, dass die Dinge funktionieren werden. Insofern bin ich jetzt gerade eigentlich. unglaublich optimistisch und ja im jetzigen zum jetzigen zeitpunkt würde ich sagen gibt es eigentlich kein kein großes keine große schwierigkeit die uns challenged aus der cashflow aber das das hat auch hin ab ende des monats müsste das also funktioniert das eigentlich gut und damit ist auch ein neues Kapitel eigentlich am Start für die Firma.

Markus

Super, nein wirklich bemerkenswerte Journey bringt uns unser Speedrun, wenn du da drauf zurückblickst, auf diese ganzen letzten Jahre. Was ist dein größtes Learning?

SPEAKER_03

I know that I know nothing. Ist glaube ich ein verdammt wichtiges Learning. Was ich wirklich gerne mache und was ich verdammt wichtig finde, das mache ich sehr wenig, also sehr viele Leute nicht oder falsch, ist, wenn du ein neues Thema angehst, fang an Fragen zu stellen, fang an von den Leuten, die wirklich verstehen, wie das funktioniert, zu verstehen, wie diese Welt funktioniert und fang an, das Gescheit zu lernen. Ich glaube, sehr oft kommen wir, kommt man mit vor, mit Überzeugungen in neue Bereiche rein. Was ich gerne sehr gerne mache, ist, ich stelle viele Fragen, ich höre sehr viel zu. Und ich glaube, auf der einen Seite hilft mir das, um Bereiche besser zu verstehen, um auch besser in etwas reinzugehen, wie zum Beispiel Wärmepumpeninstallationen. Gleichzeitig hat es auch diesen Bonus von Leute fühlen sich einfach sehr gewertschätzt, weil du wirklich zuhörst. Und das hat dann auch für den Spirit was sehr Positives, insofern größtes Learning neben Persistence ist I ordered I know nothing und das versuche ich zu leben.

SPEAKER_01

Und was ist dein Bester Life? Es ist eine gesunde Beziehung.

SPEAKER_03

Also vor allem langfristig ist es eine sehr gesunde Beziehung. Ich bin jetzt verlobt mit der Verlobten sind wir jetzt seit etwas über einem Jahr verlobt. Wir sind seit sechs Jahren zusammen und sie hat mich wirklich durch sehr viele, sehr harte Zeiten, wir waren beide gegenseitig sehr stark begleitet, sehr supported. Dieses Support System ist sehr wichtig und gleichzeitig, das ist auch das, was mich immer am Boden hält, weil dann kommst du von Necker Island zurück und warst du mit dem Prinzen von Iran und dann kommst du mit so einer Brust und sagst, hey, wie cool, ich habe den und den kennengelernt. Und dann gibt es statt Begeisterung ist dann immer die Frage, du bist ja okay, verstehe, war das aber ein guter Mensch oder nicht? Und das holt mich sehr auf den Boden zurück, auf die Tatsachen und ist einfach etwas, also ich finde Beziehung ist wahnsinnig wichtig, Familie ist wahnsinnig wichtig, das ärdert mich sehr und das ist ein Livehack, der mich, ja, ich glaube, längerfristig zu den Menschen auch macht, der ich sein will und ich bin.

Markus

Hast du eine Buchempfehlung für uns?

SPEAKER_03

Ja, je nachdem, also wenn jetzt the first time Founder hier sind, geht nicht gibt's nicht, beziehungsweise Screw it, let's do it von Richard Branson, management technisch, ich bin ein riesiger Fan von Principles von Ray Dalio und ich glaube das sind so zwei der Bücher, die für mich, neben zum Beispiel Starred with Wife und Simon Sinek, das damals sehr stark war, die mich sehr begeistert haben.

Markus

Hast du ein Lieblingsprodukt?

SPEAKER_03

Ich bin derzeit ein massiver Fan von Revolut. Also dieses All Things, also diese App for everything, starting with finance und auch die Art, die sie das aufgebaut haben. Erst von irgendwie jetzt Exchange, dann im Banking, dann in Investment, dann in eigentlich so viele andere Bereiche. Ich finde das von der Art, die du eine Company aufbaust, das ist genial. Über die Kultur hat man natürlich kritischere Dinge auch oft, aber als Produkt begeistert mich das gerade sehr.

Markus

Stell dir vor, du wachst in der Früh auf und liest die TechCrunch, Schlagzeile, Revolut muss zusperren, alle Services werden beendet. Was ist dein Lieblingsschimpfwort?

SPEAKER_03

Fuck. Muss ich schauen, dass ich weniger, nein, ich schimpfe nicht viel, aber wenn, dann ist es meistens eigentlich das.

Markus

Ein herzhaftes Fuck, ja, damit bist du in bester Gesellschaft in unseren Founderkreisen. Lieber Mischa, das bringt uns zu unserer finalen Rubrik. Das sind natürlich Moonshots und Predictions. Wir brauchen von dir einen Moonshot, eine große Vision für die Zukunft frei nach John F. Kennedy, der damals gesagt hat, noch in dieser Dekade bringen wir jemanden auf den Mond. Und eine Prediction, eine ganz nüchterne Betrachtung auf die nächsten Jahre. Was glaubst du passiert jedenfalls?

SPEAKER_01

Eine sehr gute Frage.

SPEAKER_03

Ich tue mir sehr schwer, es ist mir schwer dazu sagen, in welchem Bereich der fokussieren will. Ich nehme jetzt einfach mal, wie wahrscheinlich jeder Podcast Gast jetzt gerade. Aber egal. Also ich glaube, wir sind da echt gerade in einer Zeit, wo wie damals das Internet gekommen ist und Dinge waren plötzlich anders. Ich glaube in fünf bis zehn Jahren das Leben, ich glaube auch noch früher wird das Leben ein ganz anderes sein. Und das ist auch, wie sich die Welt mit ChatGPT verändert hat, ist eigentlich unglaublich, wie viel der automatisiert wird. Ich glaube in fünf bis zehn Jahren, also fünf Jahren wird wahrscheinlich die Hälfte der Jobs, die wir jetzt haben, vor allem die White Color Jobs wird es nicht mehr brauchen, wenn nicht sogar mehr. Bin auch gespannt, was Optimus macht, von der man Brot in der Früh macht. Der Roboter von Tesla.

Markus

Sehr gut, war das die Prediction oder der Mondschot oder beides?

SPEAKER_03

Ja, das war das war die Ah, gute Frage. Nein, das war eine Prediction tatsächlich. Das war eher eine Prediction, da bin ich eigentlich sehr sicher, dass das so sein wird. Die Veränderung kommt gerade massiv schnell und da gibt es ja auch sehr viele Doomsday Ängste. Aber das ist mal die Prediction, das ist der Moonshot. Der Moonshot ist, ich glaube wir werden das und das ist vielleicht kann es kritisiert werden, ich glaube das Thema Klimawandel wird in effect good bekommen. It would say besser lessons given um here that just often day there had Ray Dalio an outside which I should if you don't worry, you have to worry. If you worry, you don't have to worry. They have this thing on this thing AI security. I think that I smarted, and that's why Friday for Future so wahnsinned hat and dad so viele Sorgen gemacht haben, I think it's verdammt wichtig, dass du diese ganzen Doomsday-Möglichkeiten vorzeigst und sagst, hey, es wird sehr kritisch, es wird auch verdammt kritisch. Aber ich finde diese Doomsday-Szenarien sind so wichtig, weil dadurch, dass wir uns Sorgen machen, fangen wir an Lösungen zu arbeiten. Warum arbeiten wir in etwas in Därmerpumpen? Warum wollen Leute bei uns arbeiten? Weil es diese Szenarien gibt, weil gerade sehr viel Angst davor da ist. Und deswegen, ich glaube, es ist wahnsinnig wichtig, dass wir uns Sorgen um das Thema Klima machen. Und ich glaube, genau deswegen werden Lösungen kommen, die noch sehr viel besser sind, als sie jetzt vorstellbar sind.

Markus

Großartig. Lieber Mischo, das sind wunderbare Schlussworte. Ein großes Danke fürs Mitdabeisein. Ein großes Danke auch an euch da draußen fürs Zuhören. Wir hören uns wieder am Donnerstag mit einer Newsfolge und wünschen euch einen großartigen Start in die Woche.

SPEAKER_03

Danke dir, Markus. War sehr schön.